Bekannte weis net sorecht was sie studieren soll. Tipp wären super

ID: 155274
L
13 Mai 2006
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Hallo,

eine Bekannte von mir hat vor einem Jahr ihr Abitur in Bayern mit 1,1 absolviert. Bis vor ein paar Monate war sie als Au Pair in Mailand tätig um ihre Kenntnisse in der Italienischen Sprache zu verfestigen. Ich würde sagen sie ist genauso wie in Deutsch und Englisch darin jetzt verhandlungssicher. Desweiteren hat sie fortgeschrittene Französisch Kenntnisse.

Sie weis jetzt aber net so recht weiter was sie machen soll. Sie möchte jetzt auf jeden Fall studieren. Etwas, das auf jeden Fall dual in Deutsch-Italienisch abgehalten wird inklusive einem oder mehreren Auslandssemestern in Intalien.

Sie hat sich in Bonn für den Bachelor of Arts "Deutsch-Italienisch" beworben und die Zulassungsprüfung bestanden. Ich bin von dem Studiengang irgendwie nicht so überzeugt, weil ich mir irgendwie beruflich nur wenige Perspektiven vorstellen, die man mit diesem Bachelor hätte.

Was ihr auch sehr zusagt ist die Uni Bozen. Dort würde sie was sozialwissenschaftliches studieren wollen. Finde ich vom Ansatz schonmal viel besser, weil die Uni Bozen ja schon bisschen renommiert ist und man dann ggf. wirtschaftlich aufbauen kann. Die Uni Bozen hat auch interesse an ihr und dort würden ihr wohl auch die Türen offen stehen.

Ein weitere Kandidat wäre Regensburg, wo wohl auch irgendwas duales angeboten wird.

Was meint ihr? Gibt es noch weitere alternativen für einen deutsch-italienischen Studiengang? Ich habe leider nur die Rankings der wirtschaftswissenschaften im Kopf doch ein komplettes Studium der WiWi will sie nicht machen. Höchstens Kulturwirtschaft oder so. Das wäre dann wohl auch der Studiengang in Bozen.

Was würdet ihr empfehlen? Schonmal Danke für eure Hilfe.
 
Mit den Sprachkenntnissen sollte sie - wenn sie Karriere machen mag - Jura studieren und sich auf Internationales Recht spezialisieren. :yes:
 
Sie hat sich in Bonn für den Bachelor of Arts "Deutsch-Italienisch" beworben und die Zulassungsprüfung bestanden. Ich bin von dem Studiengang irgendwie nicht so überzeugt, weil ich mir irgendwie beruflich nur wenige Perspektiven vorstellen, die man mit diesem Bachelor hätte.


eine aus der Familie eines Freundes (die Familie ist von Deutschland bis Italien verteilt) hat das so in der Art auch gemacht und ist nun als Kunstexpertin irgendwo in Mailand unterwegs, hat dort ein eigenes Haus und ist in den besten Häusern unterwegs

warum sollte soetwas denn also nicht das richtige sein?
zumal man den Studiengang ja nicht nur festgesetzt auf Deutschland Italien macht, sondern der ja allgemein ist, so dass man zB auch in anderen Ländern schnell Fuß fassen kann

Italienisch hilft da zB bei verschiedenen Sprachen sehr stark, diese ebenfalls zu erlernen, zB Spanisch

aber zudem sollte jeder selber wissen,w as er oder sie studieren möchte, die Argumente sollte man sich unter verschiedenen Aspekten suchen...

- was liegt mir? meie Vorlieben?
- was kann auf dem nationalen / internationalen Markt Bestand haben?
- wo hat man gute Chancen weiterzukommen?
- etc...
 
Ich finde diese Sichtweise "was wird mir demnächst am meisten nützen" recht eingeschränkt. Ein Bekannter von mir hat Philosophie studiert und wurde gefühlte 4x am Tag gefragt was zur Hölle er damit machen möchte später. Aber darum geht es doch nicht, man kann doch ein Studium nutzen, um sich persönlich weiterzuentwickeln und das machen, was einem selber am meisten bringt.

Ich denke mit den Qualifikationen sollte es ihr nicht schwer fallen, selbst mit nem Pädagogikstudium einen gutbezahlten Job zu bekommen, also sollte sie genau das machen was ihr am meisten Spaß macht und sie in ihrer persönlichen Entwicklung am meisten bringt ungeachtet der Qualifikation.
 
Warum macht sie nix auf Lehramt?
Bei uns (Gießen)gibt es einen Studiengang, der nennt sich 'Moderne Fremdsprachen, Kulturen und Wirtschaft' (den wollte ich selbst auch studieren, aber man muss mind. 1 Auslandssemester absolvieren und mit Kind ist das schwierig). Vielleicht sowas? Ein BWL-Studium, kombiniert mit 2 Fremdsprachen und Kultur.