Bayrisches Staatsexamen mehr "wert" als hessisches

SalomonPeters

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ID: 294860
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9 Januar 2007
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Hi Leute,

ich habe mich für den Studiengang Jura enschieden und überlege ob ich nach Augsburg oder Frankfurt am Main gehen soll.

Habe von einigen Leuten gehört, dass ein bayrisches Staatsexamen bei einem Personalchef mehr Eindruck macht als z.B. eines aus Bremen.

Von anderer Seite bekam ich die Info, dass es nur auf die Note des Staatsexamens ankommt.

Wie schätzt ihr den oben beschrieben Sachverhalt ein? Habe ich mit einem bayrischen (oder baden- württembergischen Staatsexamen) Vorteile? Fals jemand in Frankfurt a. M. Jura studiert würden mich auch seine Erfahrungen interessieren.
 
Es stimmt, dass die Examina einen unterschiedlichen "Wert" haben. Das liegt daran, dass es unterschiedlich schwer ist, das Examen im jeweiligen Land zu bestehen. In Bayern soll es am schwersten sein, ist somit auch am liebsten gesehen.
Andererseits sollte man dies auch nicht überbewerten. Es spielt zwar schon eine Rolle, aber wesentlich wichtiger ist, wie gut dein Examen dann ausfällt. Ein bayrisches 4 Punkte Examen bringt dir nichts, wenn du woanders vielleicht sogar 9 Punkte bekommen hättest.
 
ich stimme Thum voll und ganz zu.
das Abschlüsse aus Bayern sind wegen der qualität der Lerninhalte meist sehr gern gesehen, doch nützt es dir garnichts wenn du in zB Bremen dein Examen besser wäre von den Noten.