News Barack Obama reagiert demütig auf Friedensnobelpreis

Normalerweise ist das Preisgeld nicht für den Einzelnen persönlich bestimmt. Soviel ich weiß müssen Wissenschaftler das Geld für die Forschung wieder investieren.
 
Nein, ich sprach ja auch primär von Wissenschaftlern. Aber von jemandem, der so sehr engagiert ist, erwartet man auch, daß das Geld irgendwie sinnvoll verwendet wird.
 
Ich muss zugeben, dass ich gelacht habe, als die Nachricht im Radio kam :D
Naja einen Tag vorher hab ich gelesen, dass u.U. sich die USA bereits auf einen Irankrieg vorbereitet.

Der Preis kam definitiv zu früh, dennoch hat er beispielsweise im nahen Osten bereits eine deeskalation angestrebt, was sein Vorgänger verschlafen hat.
Außerdem ist das Ansehen der USA im Ausland besser geworden, was auch zu einer größeren Dialogbereitschaft führen könnte...
 
Der Preis kam definitiv zu früh, dennoch hat er beispielsweise im nahen Osten bereits eine deeskalation angestrebt, was sein Vorgänger verschlafen hat.
Außerdem ist das Ansehen der USA im Ausland besser geworden, was auch zu einer größeren Dialogbereitschaft führen könnte...

Davon wird auch kein Frieden einkehren. Im Grunde hat er bisher nichts verändert. Dass höhere Ansehen muss er sich erst noch erarbeiten. Im Moment beschränkt sich das auf Europa.
 

(Aus der WAZ vom 10. Okt 09)

Ich hab mal was nettes in der Zeitung gefunden und uns eingescannt, trifft quasi den Kern der Aussagen hier rund um das Thema Zukunft und Krieg. Jetzt hat Obama ein Problem, kann ein Friedensnobelpreisträger einen weiteren Angriffskrieg befehligen?
 
So, da sind wir wieder. Der frisch gebackende Friedensnobelpreisträger arbeitet erneut auf die gezielte Tötung von Terroristen hin - Militäroperationen im Jemen sind ja angeblich in Planung.

Gute Wahl liebe Jury ... gute Wahl ...
 
Irgendwie hat mir Obama besser gefallen, als er noch übers Wasser lief und noch nicht gewählt war. :biggrin:

Tjoar, nach der Wahl sind seine Sympathiewerte auch drastisch in den Keller gefallen hab ich gestern auf CNN gesehen - vom Mythos und der ganzen Euphorie ist nicht mehr viel übrig.

Das verhinderte Attentat schadet seinem Ansehen, seine Kritiker fühlen sich bestätigt, bleibt abzuwarten was nun an militärischen Aktionen folgen wird.
 
Tjoar, nach der Wahl sind seine Sympathiewerte auch drastisch in den Keller gefallen hab ich gestern auf CNN gesehen - vom Mythos und der ganzen Euphorie ist nicht mehr viel übrig. Das verhinderte Attentat schadet seinem Ansehen, seine Kritiker fühlen sich bestätigt, bleibt abzuwarten was nun an militärischen Aktionen folgen wird.

tja, so sind sie eben, die lieben amerikaner. denen kann man einfach alles erzählen. das ist jahrelange konditionierung. funktioniert bei uns ja auch ganz gut. ;) wer hat sich denn ernsthaft eingebildet, dass obama mal so eben 2 kriege beendet?

jetzt führt die spur also nach jemen. könntet ihr euch vielleicht vorstellen, dass dieses attentat nur fingiert war um stimmung für einen einsatz im jemen zu machen? ich weiß selbst wie sich das anhört, aber der irak hatte ja auch keine massenvernichtungswaffen. ;)

es sind vor allem meldungen wie diese, die mich zumindest nachdenklich stimmen:

https://www.n-tv.de/politik/MI5-schwieg-sich-aus-article661850.html

https://www.n-tv.de/politik/Geheimdienste-haben-versagt-article666328.html

https://www.n-tv.de/politik/Al-Kaida-bekennt-sich-article657234.html

https://www.n-tv.de/politik/dossier/Das-Regime-ist-voellig-verrottet-article658973.html

und nicht zuletzt dieses video.

https://www.n-tv.de/politik/Al-Kaida-bekennt-sich-article657234.html

das spring der held also über alle sitze um sich auf den brennenden attentäter zu stürzen, aus angst, dieser könnte die maschine in die luft sprengen? 8O

normalerweise versucht man einen brennenden menschen doch erstmal zu löschen, statt diesen nieder zu schlagen. :think:
 
jetzt führt die spur also nach jemen. könntet ihr euch vielleicht vorstellen, dass dieses attentat nur fingiert war um stimmung für einen einsatz im jemen zu machen?
Warum sollte man dafür Stimmung machen? Die Beziehungen zwischen US und Jemen sind gut (Militärbasen gegen Waffenlieferungen). In angeblichenen mehr oder weniger geheimen Militäraktionen geht man bereits gegen die Taliban im Norden und Süden vor.

Man sollte doch die Macht der Medien nicht überschätzen bzw. nicht schlußfolgern, weil die (deutschen) Medien das Thema "Jemen" jetzt für sich entdecken, daß da erst was in der Planung ist.