News Barack Obama reagiert demütig auf Friedensnobelpreis

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25 April 2006
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[N] Barack Obama reagiert demütig auf Friedensnobelpreis

Folgende News wurde am 09.10.2009 um 17:26:29 Uhr veröffentlicht:
Barack Obama reagiert demütig auf Friedensnobelpreis
DPA-News

Washington (dts) - Barack Obama hat sich soeben im Rahmen einer Rede in Washington zu seiner Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis geäußert. "Ich bin sehr demütig und sehr überrascht", so Obama. Weiterhin betrachte er den Preis nicht als Auszeichnung an seine bisherigen Errungenschaften, sondern als Ansporn für eine weitere Zusammenarbeit aller Länder. Somit reflektiere der Friedensnobelpreis den Wunsch der gesamten Welt nach Frieden, dem nicht nur seine Regierung, sondern alle Regierungen nachkommen sollen. Der US-Präsident ist heute vom norwegischen Nobelpreiskomitee mit dem Friedensnobelpreis für seinen "außergewöhnlichen Bemühungen" hinsichtlich der Förderung der "Zusammenarbeit zwischen den Völkern" geehrt worden.
 
(Da isser ja endlich, lahmer Bot)

Findet noch irgendwer, dass die Nobelpreis falsch vergeben wurde? Also generell kann man einen Einsatz für Frieden nur selten falsch vergeben, aber Obama? Das ist eher Hype statt sinnvoll, vielleicht noch eine Entschädigung für den Literaturnobelpreis über den die Amis gerade so stöhnen ...

Obama, Chef der USA, etliche GIs auf der ganzen Welt im Krieg, im Einsatz, im Gefecht. Einen Friedensnobelpreis für die kurze Regierungszeit. Bei allem Respekt gegenüber Obama, der Preis gehört da nicht hin.

Forscher warten etliche Jahre, um den Preis für ihre Forschungen zu erhalten und einen Friedensnobelpreis gibts im Vorbeigehen, sorry ne, das kann ich absolut nicht nachvollziehen.
 
Mich hats auch sehr überrascht. Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Wobei ich zugeben muss, dass ich auch nicht so im bilde bin, was Amerika betrifft. Gleichzeitig kann mir aber auch nicht wirklich vorstellen, dass das Nobelpreis-Komitee sich irrt. Tja. Interessantw sache. Mal diverse öffentliche Meinungen abwarten. :ugly:
 
naja ganz ungerechtfertigt ist der Preis sicher nicht, aber kommt halt viel zu früh....man muss schon nen paar Jahre mehr was leisten und großen Worten mindestens so große Taten folgen lassen
 
Im Rundfunk gab es dazu heute einen sinnvollen und passenden Kommentar:
"Jetzt wurde Obama der Friedensnobelpreis verliehen, jetzt muss er ihn sich verdienen".

Und: Ich denke schon, dass der Preis nicht ganz falsch vergeben wurde. Er ist ein deutlicher Kontrapunkt zur vorherigen US-Regierung und auch symbolisch für die Aufbruchstimmung aus zu sehen. Wenn auch nur die Hälfte der Veränderungen die Obama plant Wirklichkeit werden, dann hat er den Preis mehr als verdient.

Ich hätte aber erwartet, dass der Preis vielleicht an irgendwelche chinesischen Dissidenten geht, wäre auch ein prima Symbol gewesen, 20 Jahre nach dem Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens. Mal sehen. Nächstes Jahr ists vielleicht Kelmut Hohl, zum 20sten Geburtstag der dt. Wiedervereinigung :)
 
Findet noch irgendwer, dass die Nobelpreis falsch vergeben wurde?
Ich. Was hat er denn schon groß für den Frieden geleistet bisher? Da gibt es andere, die wesentlich mehr vollbracht haben. Bisher hat er doch nur geredet. Das kann ich auch gut, krieg ich dafür dann auch nen Nobelpreis?
 
Ich. Was hat er denn schon groß für den Frieden geleistet bisher? Da gibt es andere, die wesentlich mehr vollbracht haben. Bisher hat er doch nur geredet. Das kann ich auch gut, krieg ich dafür dann auch nen Nobelpreis?

Na wenigstens du ;)

Ich denke auch, dass er bisher nichts getan hat im Vergleich zu anderen Preisträgern. Andere haben ihr ganzes Leben aktiv auf den Frieden hingearbeitet und ein Präsident, dessen Land im Krieg ist, naja, damit kann ich mich nicht so wirklich anfreunden.

<Ironie>
Ich betone nochmal, dass es nicht gegen Obama geht, mag ja ein netter sein, aber müsste Angie auch einen kriegen, wir haben seit über 60 Jahren keinen Krieg mehr angefangen. </Ironie>
 
<Ironie>
Ich betone nochmal, dass es nicht gegen Obama geht, mag ja ein netter sein, aber müsste Angie auch einen kriegen, wir haben seit über 60 Jahren keinen Krieg mehr angefangen. </Ironie>

:pray: Heaven! Bloß nicht! Was meinst du, wie oft die Birne für einen Nobelpreis vorgeschlagen wurde. (Klein-Adolf wurde übrigens auch mal Vorgeschlagen).

Nein! Wenn ein Deutscher/Deutsche den Friedensnobelpreis bekommen sollte, dann wären es die Einwohner Leipzigs, die mit ihren Montagsdemos und Friedensgebeten die DDR ohne Waffen besiegt haben! (Die größte Demo ist übrigens auf den Tag genau 20 Jahre her!!!)

edit: Nicht du birnchen, die Pfälzer Speckbirne... :LOL:
 
Mit Diplomatie alleine kannste aber keinen Blumentopf gewinnen
Das sehe ich anders. Darkkurt hat doch oben ein prima Beispiel aufgeführt, was ohne Gewalt möglich ist.
und schon gar keinen Nobelpreis
Diesmal hat es wohl gereicht. Oder letztes Jahr, dieser Finne. Oder... was ist mit Brandtwein Willy? Oder...
und von Waffen hab ich auch gar nichts gesagt.
Welche Alternative außer Waffen und Worte gibt es denn dann auf internationalem Parkett?

Um das jetzt nicht bis ins unendliche Off-Topic auszudehnen (und meinen vorherigen Standpunkt nochmal zu bekräftigen): Ich glaube schon, dass Obama den Preis verdient hat (und wenn ich mir anschaue wer ihn in der Vergangenheit alles erhalten hat, dann ist er nicht die schlechteste Wahl). Er hätte ihn auch durchaus erst in einigen Jahren erhalten können und mit Sicherheit gibt es etliche andere Personen, die ihn genauso verdient hätten.
 
Oder der Angriffskrieg auf dem Balkan, in dern 90ern... :ugly: achne, da haben wir ja die Menschenrechte "verteidigt"... :mrgreen:

jo mal gucken unter welcher wohlklingender, philanthropischer Überschrift wir das nächste mal angreifen

unter Obama hört das " wir geben euch unseren Way Of Life via Krieg" garantiert auch nicht auf, bei dem Thema ist es egal was man wählt in den USA
 
https://www.klamm.de/partner/unter_news.php?l_id=11&news_id=22648496

Immerhin scheint zumindest Obama zu wissen, dass er sich den Friedensnobelpreis noch nicht verdient hat ;).
Vorschusslorbeer in allen Ehren - aber trotzdem finde ich die Entscheidung falsch. In 10 Jahren, wenn seine Amtszeit definitiv zuende ist, wäre vielleicht der richtige Zeitpunkt gewesen. Die Nobelpreise sind eigentlich nur für bereits verrichtete Werke vorgesehen, wurde im Testament auch so festgehalten.

Schaumer mal ;).
 
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Immerhin scheint zumindest Obama zu wissen, dass er sich den Friedensnobelpreis noch nicht verdient hat ;).
Vorschusslorbeer in allen Ehren - aber trotzdem finde ich die Entscheidung falsch. In 10 Jahren, wenn seine Amtszeit definitiv zuende ist, wäre vielleicht der richtige Zeitpunkt gewesen. Die Nobelpreise sind eigentlich nur für bereits verrichtete Werke vorgesehen, wurde im Testament auch so festgehalten
Dort steht aber auch nix von wegen Vergabe wegen Menschrechte und Umwelt.

...und die Vergabe an noch aktive Politiker/Personen ist ja auch nichts ungewöhnliches und hat es bereits mehrfach in der Vergangenheit gegeben. Obama hat ja auch zurecht erkannt, dass der Preis als Ansporn für weitere Taten zu verstehen ist. Und soweit ich das überblicken kann ist er der einzige amerikanische Spitzenpolitiker der letzten Jahre, der mit dem Preis umzugehen weiß und ihn im Sinne der Sache korrekt einzusetzen wissen wird.