Auf dem Weg zum Europa

Daminsky

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17 September 2006
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In den letzten anderthalb Jahren passierten in der Ukraine Ereignisse, die eine unterschiedliche Reaktion im Westen ( sowohl unter Politikern als auch unter durchschnittlichen Bürgern) hervorgerufen haben : von der Euphorie nach der sogenannten „Orangenrevolution“ zu Unverständnis und Enttäuschung nach den Parlamentwahlen 2006.
Versuchen wir jetzt die Fakten ohne Emotionen , objektiv zu analysieren.
Unterzeichnung des Universals der nationalen Einigung und Verhandlungen über den Eintritt der führenden Parteien in die Koalitionsmehrheit im Parlament, Nominierung der Kandidatur Yanukowytsch zum Posten des Ministerpräsidenten, wurden zu einem unschätzbaren Schritt im Einigungsprozess der in Westen und Osten geteilten ukrainischen Gesellschaft.
Aber die Unterzeichnung des obenerwähnten Universals und Formung eines neunen Ministerkabinettes mit W. Yanukowytsch( er wurde apropos im Westen als legitim gewählte Ministerpräsident erkannt) an der Spitze, das die Vertreter von „Unserer Ukraine“ und Partei der Regionen vereinigte zeugte davon, dass sich die ukrainische Regierung für einen endgültigen Kurs auf die europäische Integration entschieden hat. Die Beziehungen mit Russland bleiben freundlich doch ausschließlich pragmatisch.
Diese Tatsache wurde auch durch den offiziellen Besuch des ukrainischen Ministerpräsidenten nach Brüssel und das Leitmotiv seines Treffen mit Führern europäischer Strukturen bewiesen.
Kennzeichnend in dieser Hinsicht war die Erklärung von Yanukowytsch über eine Notwendigkeit der weiteren Zusammenarbeit im Rahmen des Programmes „Ukraine – EU“. Die Ukraine folgt der europäischen politischen Richtung in ihren Beziehungen mit Nachbarländern.
Alldas zeugt von einem wesentlichen Fortschritt der Ukraine auf dem Weg zu einer demokratischen Gesellschaft.
16.09.2006 A. Daminsky, Wrozlaw, Polen