Arbeitslager Knast - "Eine moderne Form der Sklaverei?"

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ID: 152963
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21 April 2006
3.449
231
Weiss jemand, wieviel Prozent des US-Militärbedarfs von Gefangenen produziert wird? - für wieviel Dollar in der Stunde ? - um wieviel Prozent die Häftlingspopulation In den letzten 10 Jahren angewachsen ist? - welche Firmen profitieren?! PRIVATISIERUNG und moderne SKLAVEREI ... Justice made by USA
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https://de.indymedia.org/2005/12/134826.shtml

Lest euch mal den Artikel durch. Ist ganz schön interessant, wer so alles an der Knastindustrie mitverdient...

Mfg SC
 
Schon mal bei IKEA gekauft? Dann weißt du ja, wer an Deutscher Gefängnisarbeit profitiert...

Sihes mal so: Knast kostet (Steuer)-Geld, die Verurteilten erhalten Kost, Logis und Kleidung, die Kosten verursacht. Hinzu kommen Kosten für Wachen und Infrastruktur. Warum sollen die Insassen nicht zu den etwas beitragen? Nicht vergessen: die Insassen tragen eine Schuld ab, und sind nicht auf Staatskosten im Hotel.
 
Ich finde den Weg eigentlich recht gut, dass Gefangene nicht den ganzen Tag vorm Fernseher auf der Pritsche liegen (übertrieben), sondern eine Aufgabe erhalten.

Rüstgegenstände sollten sie allerdings nicht herstellen, meiner Meinung nach. Ich kenne halt nur die Holzprodukte und diverse Mode aus dem Gefängnis. Zumal man mit diesen Tätigkeiten in der freien Wildbahn noch einmal etwas anfangen kann, wenn es Straftaten mit kurzer Haftdauer sind.
 
Die Knackis sollen froh sein, dass sie arbeiten dürfen ... !

Ganz nebenbei wird durch den Verkauf von im Knast produzierten Waren ja auch ein Teil der Kosten des Strafvollzugs gedeckt.

Es müssen ja keine Waffen sein ...
 
find ich auch gut. Die arbeites sicher nicht kostendeckend, aber letztendlich kostet den Staat der Unterhalt der Anstanten wenigstens nur noch einen Teil.
 
Auf freiwilliger Baisis finde ich das ganze in Ordnung. Viele können sich ja durch ihre Arbeit im Knast auch handwerklich fortbilden. Die meisten machen das ja auch gerne, um den Anschluss an die Gesellschaft nicht zu verlieren, und gleich nach dem Knast wieder einen Job zu finden. Gezwungen werden sollte jedoch meiner Meinung nach niemand... ist aber auch glaube ich garnicht nötig, schließlich verdienen die Knackis dabei ja auch ein paar Euro pro Tag...
 
Laut dem Left Business Observer produziert die föderale Gefängnisindustrie 100% aller Armeehelme, Munition für Handfeuerwaffen, Kugelsicheren Westen, Idenditätskarten, T-Shirts, Hosen und Feldflaschenfutterale. Desweiteren produzieren die ArbeiterInnen in den Gefängnissen internes Kriegsmaterial in Form von 98% Zubehör für die Dienste der Truppeneinheiten; 93% aller Malerfarben-und Pinsel; 92% des Zubehörs von Armeeküchen;46% aller persönlichen Ausrüstungen; 36% Schneidereiutensilien; 30% Mikrolautsprecherzubehörteile; 21% aller Büroaustattungsmöbel; Flugzeugteile; medizinisches Material und noch vieles andere mehr. Vom Hundehalsband bis zum Blindenstock, alles wird in den Gefängnissen hergestellt...
Wenn das stimmt (wobei solche Organisationen ja gerne mal übertreiben), ist es nur schade für den in Amerika so hochgelobten freien Markt...
Aber generell halte ich das für ok.
 
Wenn das stimmt (wobei solche Organisationen ja gerne mal übertreiben), ist es nur schade für den in Amerika so hochgelobten freien Markt...
Aber generell halte ich das für ok.

Ich mag stark bezweifeln, dass die 100% der Munition der HaFeWas herstellen, also in Deutschland weiß ich genau wo die Bundeswehr ihre Materialien herbekommt, aber der Artikel bezieht sich ja aus USA. Kann es mir aber trotzdem nicht vorstellen.
 
Ehrlich gesagt, kann ich es mir vorstellen.
Und wieso ist die Anzahl der Inhaftierten in 30 Jahren von 300k auf 2mio gestiegen?

Ich hab mir den Artikel nicht ganz durchgelesen, aber bezeichnend finde ich, dass man für 5 Jahre Gefängnis 5g Crack dabei haben kann, das sind dann die Schwarzen in den Gettos, oder 500g Kokain, welcher reiche weiße Schnösel hat schon ein Pfung Koks dabei?
Es geht da ja nicht um ne Ausbildung oder ähnliches, was es hier in Deutschland zur Auswahl gibt, sondern um die Zwangsausbeutung von Häftlingen, da bleiben sicherlich keine Kosten übrig, die Industrie und damit die Reichen und Mächtigen werden sicherlich ordentlich verdienen, wenn es der Wahrheit eintspricht. (Ganz zu schweigen von den Illuminaten:ugly: )
 
Ganz nebenbei kostet Knastarbeit jede menge reguläre Arbeitsplätze weil niemand mit den Dumpingangeboten mithalten kann...
 
Besser als Steine klopfen wie im wilden Westen ;) Die Häftlinge sind nicht auf Urlaub da, die haben was verbrochen, und Arbeit ist doch besser als den ganzen Tag ne graue Wand anzugucken.
 
Ganz nebenbei kostet Knastarbeit jede menge reguläre Arbeitsplätze weil niemand mit den Dumpingangeboten mithalten kann...


8O Das stimmt doch garnicht!
Die machen ganz normalen Wettbewerb.
Oft erledigen die Arbeiten, zu denen sonst keiner Bock hat.
Außerdem gilt das selbe für Behindertenwerkstätten. Gleiches Prinzip wie im Knast.
Ich finde das sie sehr wohl arbeiten können, und von zwingen kann nicht die Rede sein, wer nicht arbeitet bekommt nichts zu essen oder? Wie im richtigen Leben :roll: *übertreib*
 
Ganz nebenbei kostet Knastarbeit jede menge reguläre Arbeitsplätze weil niemand mit den Dumpingangeboten mithalten kann...

ach wo, mach dir doch keine Illusionen, am Ende geht es uns doch genauso, wie den Eingesperrten, nur dass wir mehr und länger arbeiten.
Und das ganze auch blos für Löhne, die sich im wesentlich auf ausreichend für "Kost & Logis" beschränken.

Tomsen
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht hat da jemand zuviel Stephen King gelesen ;) ? Siehe "Frühlingserwachen - Pin Up" aus "Frühling, Sommer, Herbst und Tod"

Da wird u.A. auch das Dumping durch Knast-Arbeitskolonnen thematisiert...
 
richtig lilly,

nur, man muss sich schon auch krank schreiben lassen, um nicht arbeiten zu muessen :) genau wie im richtigen leben auch.

und die hirnis hier, die meinen, das sei ausbeutung, sollten besser mal kalt duschen gehen.

das gefaengnisdasein ist zwar trist, aber gar nicht so billig, wie es erscheint.

es ist nicht ueberall gleich in der welt, waerend gefangene in deutschland fuer o.80 pfennige in der stunde arbeiteten, das ist mein letzter wissensstand, arbeiten sie hier(usa) zum gesetzlich festgelegtem mindestlohn, der in nevada derzeit 6.15 dollar/std. ist.

gruss peter
 
es ist nicht ueberall gleich in der welt, waerend gefangene in deutschland fuer o.80 pfennige in der stunde arbeiteten, das ist mein letzter wissensstand, arbeiten sie hier(usa) zum gesetzlich festgelegtem mindestlohn, der in nevada derzeit 6.15 dollar/std. ist.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Nevada diese 6.15$ brutto direkt an den Knacki gehen... netto wird er nicht viel mehr als ein Deutscher bekommen.

Im übrigen darf man eines nicht unterschätzen: Vorurteile!

Es gab letztlich einen bericht im Fernsehen über ein KfZ-Werkstatt in einem Thüringer Knast, die ihre Dienste offen anbietet und dabei zwar 10% billiger als andere freie Werkstätten arbeitet, aber dennoch weniger Kunden hat, weil viele Kunden "keine Knackis an ihr Auto lassen" wollen.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Nevada diese 6.15$ brutto direkt an den Knacki gehen... netto wird er nicht viel mehr als ein Deutscher bekommen.

ist wohl schluessig,

denn auch kein freilebender, bekommt das netto ausbezahlt.:)
was scheinbar untergegangen ist, ich schrieb vom mindestlohn, es gibt hier auch spezialisten, die fuer 25 dollar die stunde arbeiten.

hier werden scheinbar die gefangenenprojekte mehr angenommen wie in de.
allerdings lese ich das nur, habe keine eigene erfahrung damit.

gruss

peter
 
[...] bezeichnend finde ich, dass man für 5 Jahre Gefängnis 5g Crack dabei haben kann, das sind dann die Schwarzen in den Gettos, oder 500g Kokain, welcher reiche weiße Schnösel hat schon ein Pfung Koks dabei?
Was soll das denn heißen? 8O

Man kann ja wohl schlecht extra ein Gesetz für Schwarze verabschieden, dass die mehr Crack und Kokain dabei haben dürfen als Weiße.