Soziales Arbeitgeber fordern weitere Einschnitte beim ALG - "Druck auf Betroffene erhöhen"

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klamm-Bot
25 April 2006
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Folgende News wurde am 31.07.2006 um 11:02:00 Uhr veröffentlicht:
Arbeitgeber fordern weitere Einschnitte beim ALG - "Druck auf Betroffene erhöhen"
SternShortnews

Der Geschäftsführer der Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Peter Clever, hat sich gegenüber der "BZ" in einem Interview über die Zukunft der Arbeitslosenversicherung geäußert. Er will die ALG I-Zahlungen generell auf zwölf Monate begrenzen. Auch forderte er die Einführung eines "Karenzmonats", was bedeutet, dass Arbeitslose in den ersten vier Wochen der Arbeitslosigkeit kein Geld erhalten sollen. Durch diese Maßnahmen könne der Beitragssatz unter vier Prozent gedrückt werden. Clever ...
 
Das würde ja vielleicht sogar Sinn machen, wenn es möglich wäre, zwischen "selbstverschuldeter" und "fremdverschuldeter" Arbeitslosigkeit zu unterscheiden. Aber von Arbeitgeberseite wirken solche Forderungen immer ein bisschen dubios, mit dem Ziel im Hinterkopf, möglichst wenig an die Arbeitnehmer zahlen zu müssen.
 
Was haben die jetzt vor ?

Reduzierung auf maximal 12 Monate ? Wie lang war denn vorher die maximal bezahlte Zeit, dachte das wäre auch nur ein Jahr, aber offensichtlich wars ja mehr.
Und diese 4 Wochen Aussetzen, werden die dann noch von den 12 Monaten abgezogen oder beginnen die 12 Monate erst nach den 4 Wochen ?
 
Ja ich finde das Prinzip natürlich nicht schlecht.
Natürlich werden leider die Benachteiligt die auch arbeiten wollen aber keine arbeit bekommen oder die welche unverschuldet arbeitslos geworden sind.
Da sollte man sich etwas einfallen lassen um diese Menschen zu schützen !!!
Die anderen Faulenzer etc die sich denken : Arbeiten ist was für Schwachköpfe , der Staat gibt mir ja Geld etc . Die Leute sollen nichts bekommen, absolut nichts. Oder die Kommen alle in Knast ;)
 
Chrimichael schrieb:
... absolut nichts. Oder die Kommen alle in Knast ;)

Ja das würde auch Arbeitsplätze schaffen, Werter, Bauarbeiter usw. aber ich glaube der Knast Besuch würde dann doch deutlich mehr kosten als sie so jetzt bekommen ;)
 
Teilzeitelf schrieb:
Reduzierung auf maximal 12 Monate ? Wie lang war denn vorher die maximal bezahlte Zeit, dachte das wäre auch nur ein Jahr, aber offensichtlich wars ja mehr.

Ab nem gewissen Alter (um die 50) gibts 18 Monate...

gruss kelle!
 
Teilzeitelf schrieb:
Ja das würde auch Arbeitsplätze schaffen, Werter, Bauarbeiter usw. aber ich glaube der Knast Besuch würde dann doch deutlich mehr kosten als sie so jetzt bekommen ;)
wäre trotzdem verdient, wer den sozialstaat betrügt muss in den knast das ist doch logisch und im knast dann arbeiten.
 
StargateSG1 schrieb:
Und wo von soll man die ersten vier Wochen leben?

Das geht schon. Viele Leute geben ihr Geld so unnütz aus. Vielleicht hat jemand schon die Schuldnerberater im TV gesehen. Jemand der mit Geld umgehen kann oder dazu gezwungen wird, sollte auf die Sachen, die da gezeigt werden, alleine kommen.
 
wintermute schrieb:
Ähm... nein. Das geht nicht unbedingt.

Naja, man hat ja i.d.R. mindestens vier Wochen Kündigungsfrist, im Normalfall eher mehr, in der man schonmal vorrausschauend planen kann.

Das heißt, gucken wo man Geld sparen kann, mit dem Vermieter reden, dem die Situation erklären und die Monatsmiete auf die folgenden zwölf Monate verteilen usw. usf.

Aber achso, rummeckern ist leichter als nachdenken...

gruss kelle!