News 7000 bei Anti-NPD-Demo in Oberpfalz

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25 April 2006
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[N] 7000 bei Anti-NPD-Demo in Oberpfalz

Folgende News wurde am 03.06.2006 um 16:50:49 Uhr veröffentlicht:
7000 bei Anti-NPD-Demo in Oberpfalz
DPA-News

Düsseldorf/Cham (dpa) - Bei einer Kundgebung gegen Rechtsextremismus ist es am Samstag in Düsseldorf zu Ausschreitungen gekommen. Mehrere der rund 3000 Demonstranten warfen mit Steinen und Flaschen auf Polizisten. Die Beamten hätten daraufhin rund 200 Teilnehmer umringt und «festgesetzt», berichtete ein Polizeisprecher.Insgesamt waren mehr als 1000 Polizisten im Einsatz, um ein Aufeinandertreffen der rechten und linken Szene zu verhindern. Zu der Demonstration hatten unter anderem der Verband ...
 
deswegen supportet man keine linken veranstaltung, zu einer veranstaltung ohne linke chaoten würde ich auch hingehen aber die sind ja wie die kletten.
 
Also in Cham war doch alles friedlich...

Ich wohn ja in diesem Kreis, aber ich bin nicht hingegangen, da es mich genervt hat, dass ich in der Schule beinahe dafür rekrutiert wurde...
Aber ansonsten finde ich es eine gute Sache, denn eine Stadt wird durch Neonazi Veranstaltungen schon in ein negatives Licht gerückt... Wunsiedel beispielsweise kennt man doch nur aus diesem Grund...
 
phip schrieb:
Aber ansonsten finde ich es eine gute Sache, denn eine Stadt wird durch Neonazi Veranstaltungen schon in ein negatives Licht gerückt... Wunsiedel beispielsweise kennt man doch nur aus diesem Grund...
Ja, es ist eine gute Sache, wenn mehr als 200 Leute Steine und Flaschen auf Polizisten werfen. Da haben sie's den Neonazis aber so richtig gezeigt, was? :roll:

Du rechtfertigst Linksextremismus als legitimes Mittel im "Kampf gegen rechts"?
 
Ähm... Bestimmt nicht... Ich sprach ja auch nicht von der Düsseldorfer Demo, sondern von der in meiner Heimatstadt, in der nichts vorgefallen ist... :roll:
 
ah ja, in Cham wird jetzt also das neue NPD Zentrum eröffnet. Garnicht so weit weg vom Rudolf Hess Gedenkmarsch, und auch sonst gibt es viele Anhänger in dieser Gegend... München-Trudering wäre auch ein geeignter Ort dafür gewesen. In meiner Nachbarschaft wohnen auch einige bekannte und bekennende Nationalisten, jedoch "leider" nicht die breite masse, sondern eher die "denker" und lenker...

@inextremo, du würdest auf eine veranstaltung gegen rechts gehen, ohne "linke kletten"... nunja, diese "linken kletten" machen ganze 6% der dort demonstrierenden Menschen aus. Ziemlich schwach, wegen 6% der Demonstranten seine eigene Meinung nicht kund zu tun...

Ich glaube du verlässt dich zu sehr auf andere. Vielleicht deswegen die Flagge der USA in deinem ava? Die Bürger der USA haben sich auch (zu sehr) auf George W. Bush verlassen, und gehofft das ihre Kinder lebendig aus dem Irak zurückkehren.

Man muss heutzutage Farbe bekennen und nicht sagen "schaumamal dann sehma scho".
 
jo 6% die regelmässig für schlagzeilen und krawalle sorgen und dem steuerzahler auf der tasche liegen.

ich war mal bei einer veranstaltung gegen rechts ja, es war ein konzert und man wurde von der schule praktisch dazu gezwungen, am ende war die halbe bude voller punks die sich großartig benommen haben, hätte ich mich mal besser entschuldigen lassen.

hast du etwas gegen die flagge der usa? grüne außenpolitik eben.

farbe bekennen ja, nur die frage ist wofür.
 
iNeXtreMo schrieb:
jo 6% die regelmässig für schlagzeilen und krawalle sorgen und dem steuerzahler auf der tasche liegen.

ich war mal bei einer veranstaltung gegen rechts ja, es war ein konzert und man wurde von der schule praktisch dazu gezwungen, am ende war die halbe bude voller punks die sich großartig benommen haben, hätte ich mich mal besser entschuldigen lassen.

hast du etwas gegen die flagge der usa? grüne außenpolitik eben.

farbe bekennen ja, nur die frage ist wofür.
achso, und von dieser schlimmen schulveranstaltung gegen rechts bist du jetzt traumatisiert? armer junge.

Farbe bekennen GEGEN rechtsextremismus.
 
Liquid0815 schrieb:
achso, und von dieser schlimmen schulveranstaltung gegen rechts bist du jetzt traumatisiert? armer junge.

Farbe bekennen GEGEN rechtsextremismus.

ja so ziemlich traumatisiert von unserem schulsystem das derart in die politische meinungsbildung eingreift das es nichtmehr schön ist.

die frage ist ja auch warum keiner farbe gegen linksextremismus bekennt, das ist ja die weit größere gefahr in diesem land aber nunja wo alle mitmachen da kann sich auch hinz und kunz oder hanni und nanni anschließen :mrgreen:
 
iNeXtreMo schrieb:
ja so ziemlich traumatisiert von unserem schulsystem das derart in die politische meinungsbildung eingreift das es nichtmehr schön ist.

die frage ist ja auch warum keiner farbe gegen linksextremismus bekennt, das ist ja die weit größere gefahr in diesem land aber nunja wo alle mitmachen da kann sich auch hinz und kunz oder hanni und nanni anschließen :mrgreen:
achso, deiner Meinung nach, sollten Schüler, wenn sie schon zu einer Demo gegen Rechts gehen müssen, auch beim Rudolf Hess Gedenkmarsch mitmarschieren müssen?

erkläre den Begriff "Linksextremismus" und bring statistiken auf den Tisch, die linke und rechte übergriffe gegenüberstellen, wenn du schon behaupten kannst, dass die linksextremen die weit größere Gefahr in unserem Lande sind.
 
Liquid0815 schrieb:
achso, deiner Meinung nach, sollten Schüler, wenn sie schon zu einer Demo gegen Rechts gehen müssen, auch beim Rudolf Hess Gedenkmarsch mitmarschieren müssen?

erkläre den Begriff "Linksextremismus" und bring statistiken auf den Tisch, die linke und rechte übergriffe gegenüberstellen, wenn du schon behaupten kannst, dass die linksextremen die weit größere Gefahr in unserem Lande sind.

Das bezog sich jetzt eher auf den Unterricht.
Vorallem geht von den Zahlen die größte Gefahr aus nicht Liquid? ;)
Nee mal im ernst gefahr kann man doch nicht mit zahlen messen.
Eine Definition findest du hier:
https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_linksextremismus/

Die Zahl der politisch links motivierten Straftaten mit extremistischem Hintergrund stieg um 60,1 %, die der Gewalttaten um 72 %.
https://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_...ngsschutzberich2005__Kurzzusammenfassung.html
 
die zahl der linken straftaten ist aber doch geringer:

straftaten rechts: 15.361
straftaten links: 2.351

für dich mag die gefahr der pösen pösen linken größer sein, aber wie ist es für einen schwarzen?
 
Na Super,

fangen wir wieder an und wiegen auf :
Die rechten haben soviel Straftaten, die linken soviel.
Die von rechts sind schelcht/gut.
Die von links sind schlecht/gut.
Hier sind nur x % , da sind y %

Und was bringt das ?? Ist dadurch die Gewalt aus einer Richtung besser als die andere ?

Sorry, wenn ich jetzt irgendjemand beleidige, aber egal wer mit Gewalt versucht seine Meinung durchzusetzen - es sind beides mal Idioten !
Das ist nun mal meine Meinung und wenn es nur 1% aller Demonstranten wären, wären es 1% zuviel Gewalttäter.
Was bringt denn sowas ?
Nichts, ausser das es immer mehr Leute gibt, die irgendwann sagen: Guck mal die Rechten maschieren da friedlich rum, und die Linken brennen Sachen nieder und werfen Steine. Na toll, genau das was man will wenn man sich gegen die Nazis aussprechen will und versucht Farbe zu bekennen !
Deshalb: Friedlich demonstrieren unter Umständen auch mit Sitzblokaden (dann aber friedlich abtransportieren lassen), aber alles anderer ist einfach nur dumm !

Agroschx
 
Zum Thema Schulsystem und politische Einflussnahme:

Der Radikalenerlass wurde fast ausschließlich auf linksgerichtete Beamte (und damit auch Lehrer) angewannt.
 
Ist durchaus richtig der Einwand - insoweit finde ich die Auslegung dieses Erlasses für falsch bzw. für unzureichend
Den Radikalenerlass insgesamt, sofern er für rechts und links gilt, finde ich nicht für völlig falsch - vor allem wenn ein Lehrer oder Anwärter Gewalt als Mittel der Meinungsäußerung propagiert.

Allerdings hat es grundsätzlich nichts mit der Demo zu tun, wo wieder ein paar Kleingeister ihr Testosteron nicht unter Kontrolle bekommen haben.
 
darkkurt schrieb:
[...]
Der Radikalenerlass wurde fast ausschließlich auf linksgerichtete Beamte (und damit auch Lehrer) angewannt.
Weil es zu der Zeit keinerlei Probleme mit rechtsgerichteten Personen im Beamten- und öffentlichen Dienst gab. "Linksgerichtet" ist auch sehr verharmlost. Es handelte sich dabei um politisch aktive Personen, oft mit Bezug und n Verbindung zur RAF oder sonstigen Vereinigungen, die oft durch terroristische und/oder volksverhetzende Tätigkeiten aufgefallen sind.

Abgesehen davon, dass der Radikalenerlass sehr viel Arbeitsplätze gekostet hatte, war er richtig und wichtig. Man könnte ihn heute pro forma auch auf Rechtsradikale ausweiten, aber ich glaube, dass eine echte Gefahr in der Politik auch heute nur von links ausgeht.

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Weil es zu der Zeit keinerlei Probleme mit rechtsgerichteten Personen im Beamten- und öffentlichen Dienst gab. "Linksgerichtet" ist auch sehr verharmlost. Es handelte sich dabei um politisch aktive Personen, oft mit Bezug und n Verbindung zur RAF oder sonstigen Vereinigungen, die oft durch terroristische und/oder volksverhetzende Tätigkeiten aufgefallen sind.

Naja, es "sollte" keine Probleme mit rechtsgerichteten Beamten und Amtsträgern geben - diese Krankheit war in beiden Nachkriegsdeutschland weit verbreitet. Es gab viele Spitzenbeamte (bis hin zu Staatssekretären!), die bis in der späten Siebziger hinein im Amt waren, obwohl sie sich nicht nur als NSDAP-Mitglieder, sondern sich auch als Aktive Nazis einen fragwürdigen Namen gemacht haben.

Adenauer hat es in den 69ern mal auf den punkt gebracht: "Ich muss die nehemen, die ich habe.". Und in zeiten des kalten krieges waren Links-Oppositionelle eben ein größeres Feindbild.

Und dabei will ich gar nicht verhelen, dass die Anwendung des Erlasses nicht schlecht, sondern in manchen bereichen Sinnvoll war, nur hätte er von anfang an konsequent in beide Richtungen angewandt werden müssen!

EDIT: Warum ziehst du den Thread nach fast 3 Wochen wieder aus der Versenkung? ;)
 
darkkurt schrieb:
Naja, es "sollte" keine Probleme mit rechtsgerichteten Beamten und Amtsträgern geben - diese Krankheit war in beiden Nachkriegsdeutschland weit verbreitet. Es gab viele Spitzenbeamte (bis hin zu Staatssekretären!), die bis in der späten Siebziger hinein im Amt waren, obwohl sie sich nicht nur als NSDAP-Mitglieder, sondern sich auch als Aktive Nazis einen fragwürdigen Namen gemacht haben.
Sie stellten aber in ihrem aktiven Dienst keine Gefahr für das rechtsstaatliche Gefüge dar. Schon deswegen nicht, weil sie nicht mehr aktiv waren, was man von den allermeisten anderen Betroffenen des Radikalenerlasses nicht behaupten kann.

darkkurt schrieb:
[...]
EDIT: Warum ziehst du den Thread nach fast 3 Wochen wieder aus der Versenkung? ;)
Ups, hatte gar nicht auf das Datum geachtet *peinlich* Bin beim Surfen im Forum drauf gelandet und hatte etwas drin rumgestöbert. Werde zukünftig auf das Datum achten *versprochen* :doh: