Süchtig nach Lose-Games? Wie seht ihr das?

Nightwalker

Webworker
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20 April 2006
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Ich will mal ein neues Thema in den Lose-Talk werfen, und zwar die Spielsucht.

Wie seht ihr das?

Fühlt ihr euch spielsüchtig was die Losegames (Slots etc.) betrifft?
Könnt ihr euch strikt beherrschen und bei einem Limit bleiben das ihr verspielt? Oder ufert es hin und wieder mal aus und ihr verspielt viel mehr Lose als ihr wollt oder sogar mehr als ihr eigentlich habt? Leiht ihr euch Lose nachdem ihr blank gespielt habt in der Hoffnung doch noch den Jackpot zu holen und den Verlust auszugleichen.

In den letzten Jahren hat es ja ein paar Leute gegeben die wirklich den Mut hatten und sich als Lose-Spielsüchtig zu outen. Im alten Forum gab es ein oder 2 wirklich schlimme Threads.

Ich würde hier gerne mal eine allgemeine Diskussion anregen um das Thema "Spielsucht mit Losen" da dies gerade die "Taschengeldfraktion" hier im Forum betrifft. Natürlich auch neue User und alte Hasen die evtl. ja auch nochmal etwas über die Schattenseiten der bunten Gamevielfalt nachdenken sollten.

Mein Ziel ist es NICHT den Seitenbetreibern die User zu vergraulen, ich möchte die Sache nur mal objektiv ansprechen damit auch mal die negativen Seiten des "zockens" beleuchtet werden und evtl. der ein oder andere gefährdete User sein Spielverhalten nochmal überdenkt.

Ich für meinen Teil kann mich noch als Gelegenheitsspieler bezeichnen. Wobei das ein oder andere mal die Pferde auch mit mir durchgegangen sind..

Würde mich über eine offene Diskussion ohne Beleidigungen und Scherze über Betroffene freuen. Evtl erzählt ja der ein oder andere mal ne kleine Geschichte darüber wie es ist über die Schmerzgrenze hinaus zu zocken..

LG Nightwalker
 
naja - ich zocke zwar recht gern und manchmal auch etwas zuviel - aber wenn ich viel verliere (was natürlich vorkommt), verliere ich einfach die Lust und lasse es. Macht ja echt keine Laune, stunden- und tagelang zu loosen.
Normalerweise setze ich mir ein Limit und das wird dann auch eingehalten.
Ansonsten (man möge mir den Rest Werbung verzeihen) kann ich nur auf die Losomat-Spieletipps verweisen.

smile
 
Vor ein paar Monaten hatte ich mal eine Phase, in der ich häufiger Losegames gespielt habe. Am Ende bin ich sogar mit einem kleinen Gewinn rausgegangen glaube ich! :)

In dieser Phase konnte ich aber jederzeit aufhören wenn ich wollte. Unter Anderem auch weil ich mir immer ein Limit gesetzt und dann wirklich das Spiel glestoppt habe.

Wenn man dagegen immer mehr Lose reinbuttert mit der Absicht Gewinn zu machen geht das garantiert in die Hose. Wer sich ein Limit setzt hat viel bessere Chancen!

Im Moment spiele ich gar keine Losegames mehr, weil das irgendwie seinen Reiz verloren hat. Von Sucht kann also überhaupt keine Rede sein.
 
Wenn ich spiele, dann mach ich das, weil es mir Spaß macht - nicht weil ich jetzt auf Teufel komm raus einen Gewinn erzielen will, dass das nicht klappt, weiß ich :)

Es ist halt immer die Frage, ob man spielt, weil es einem Spaß macht mitzufiebern, und die Rollen keine Sekunde aus den Augen lassen will, oder ob man einfach nichts besseres zu tun hat, man halt alles darauf verwendet, um an Lose zu kommen, und die komplett an einem Abend wieder weg sind.
Wenn man das 1 oder 2 mal macht weil man auf einen großen Jackpot jagt, dann ist das natürlich was anderes. Man sollte halt immer drauf achten, dass es im Rahmen bleibt, und vor allem ist es wichtig, sich ein Limit zu setzen! Wenn man dann nicht mehr einfach sagen kann "Schön, es hat Spaß gemacht - aber jetzt ist Schluss für heute" - dann hat man denke ich ein ernsthaftes Problem. Gerade dann sollte man sich schleunigst klarmachen dass es so nicht weitergehen kann und darf, weil man sonst sein ganzes Hab und Gut verzockt, und der Magen will schließlich auch weiterhin gefüllt sein, oder? ;)

Auch wenn es "nur Lose" sind - eine Spielsucht-Beratungsstelle wäre dann denke ich mal trotz allem angebracht, da Lose hier ja zu massen ge- und verkauft werden. Im Prinzip kommt es also fast auf das Gleiche hinaus, ob man nun ins Spielcasino geht und Chips für Geld kauft, oder ob man zu klamm.de ins Forum geht, und dort Lose für Geld kauft.
 
Also mit den Loselsots oder so hatte ich das noch nciht das mri die Pferdchen durchgebrannt sind und ich mehr eingesetzt bzw verloren hab als ich dafür vorgesehen hatte.

Aber bei Sportwetten mit Losen war das schon des öfteren der Fall das ich Verlsute mit höheren Einsätzen bzw Quoten wieder gut machen wollte.

PS: Das gute am niedrigen Losepreis, slotsucht ist relativ billig im Vergleich zu andern, wenn man nicht mit den 1mio Einsätzen buttons spielt :)
 
Das gute am niedrigen Losepreis, slotsucht ist relativ billig im Vergleich zu andern, wenn man nicht mit den 1mio Einsätzen buttons spielt
Zumindest solange man nicht sein Vermögen in Lose investiert. Dann kann das nämlich ganz schnell doch ziemlich teuer werden.

Das Verhältnis von Einsatz und Losepreis ist ja ohnehin mehr oder weniger gleich geblieben. Als der Losepreis noch höher war gab es keinen Slot mit einem Einsatz von 500.000 Losen für ein einziges Spiel.
 
Das die Slotsucht billiger geworden ist will ich mal nicht unterstützen..
Wie hfkb schon sagt haben sich die Games angepasst.
Gerade WEIL man jetzt größere Millionensummen einigermaßen günstig kaufen kann ist die Suchtgefahr größer geworden.

Ob ich eine Million für 10 Euro kaufe und verzocke oder 500 Millionen für ~350 Euro ist immer noch ein Unterschied..
Denke der niedrige Preis verleitet eher dazu große Summen zu kaufen und zu verspielen :-?

Und was dann meist am Ende bleibt ist ein leeres Bankkonto..
 
ich war zwar nicht spielsüchtig, aber doch ein Stück weit losesüchtig. Mein erster Account hier hatte ne ID von 71xxx, zu der Zeit war der Losepreis noch bei 180€ pro Million. Anfangs hab ich mich nie um die Lose gekümmert, doch dann waren da die ersten Banken, dann kam SETI hinzu usw. Der typische Loseverzocker war ich eigentlich nie, eher der Losesammler. Auf alle möglichen Klick4Lose Seiten angemeldet und ab gings - klicken klicken klicken... Und irgendwann: Mann hab ich gestrahlt als die erste Million beisammen war.
So langsam gingen auch meine schulischen Leistungen etwas in den Keller und ich denke dass es unter anderem (aber nicht ausschließlich) auch an Klamm lag, weil ich einfach viel zu viel Zeit damit verbracht hab. Als mir das klar wurde hab ich dann die Notbremse gezogen - Abmeldung, Tschüs und auf Wiedersehn.

Nach etwa einem Jahr hab ich mich dann wieder heran getraut und mich neu angemeldet. Bin zwar auch wieder viel und gern auf Klamm und den Loseseiten aktiv, aber eben nicht zu viel. Ein bisschen zocken hier und da und Spass dabei haben. Man muss sich eben ein Stück "am Riemen reißen", dann klappt das schon :)
 
Was hast du mit deiner Million gemacht? War ja immerhin 180 € wert8) :biggrin:

Gruß danyi

Nem Bekannten geschickt, der hier auch angemeldet ist. Zu dem Zeitpunkt war die Inflation schon in vollem Gange und im Moment der Abmeldung war sie gerade mal noch 40€ wert. Als ich mich dann wieder angemeldet hab, hatte er sie mir dann wieder zurückgeschickt :D
 
Ich denke auch das ich sowas ähnliches wie ein Gelegenheitsspieler bin. Inzwischen spiele ich ja nur noch bei Superslots und dort auch nur max 5 Mio pro Tag. Wenn ich jetzt eine Woche aussetze, dann verzocke ich danach auch mal 35 Mios am Stück, aber ich habe meine 5 Mio/Tag ja nicht überschritten. Mein Spiel ist beendet, wenn mein Konto bei Null ist oder sich mein Konto verdreifacht hat.

Ansonsten verzocke ich höchstens mal paar Mios wenn es irgendeine neue Seite gibt wo ich mal bissel testen will. Aber ich verzocke definitiv nie mehr Lose als ich verdiene. Es kann also passieren was will, am Ende des Monats steht immer ein +.

Wenn ich die Lose nicht hier ausgeben würde, würde ich mit dem Geld was anderes sinnloses machen, Sportwetten, Poker oder einfach in ner Kneipe versaufen. :ugly:

Champ
 
Ich verzocke max. 5 Mio täglich, verdiene mindestens 300 Mio monatlich, damit kann man einfach nie ins Minus rutschen. :p
 
Ich setz mir eigentlich immer ein Limit von 1-2 Mio wenn ich denn zocke. Und das kommt nicht so häufig vor. Bisher sind mir 1x die Nerven durchgebrannt.. 50:50 Spiel ohne Cache und ich dachte irgendwann muss es ja klappen.. hab dann die ganzen Lose bei der Bank verzockt.. Naja waren nur knapp 8 mio.. also wirklich geschadet hats mir nicht und ich habe noch mehr als genug ;)

edit:
Beim Dino-Slot von Chu1 ist mir sehr positiv aufgefallen ist, das man sich dort ganz leicht ein Limit setzen kann. Einfach beim Autoplay die Summe eingeben und wenn man weniger hat, als man eingetragen hat, hört er automatisch auf. Sollte jeder Slot haben ;)
 
ich hatte in meiner anfangszeit (da gab es für anmeldungen rund 5000 Lose) liebend gerne 50:50 games gezockt (mit verdoppelten einsatz) und schön mein vermögen vergrößert. irgendwann aber dann auch alles verloren (z.T. auch refrally gewinne in Euro die ich in Lose investiert habe) also insgesamt sicher rund 50 Euro dann hab ich es auch gelassen.

AN den Slots kann ich mich überhaupt ned erfreuen, dann eher Poker oder Blackjack aber da ich weiß dass bei mir die Zocksucht schnell kommt lass ich es ganz und probiers gar nicht mehr aus :D
 
[...] aber da ich weiß dass bei mir die Zocksucht schnell kommt lass ich es ganz und probiers gar nicht mehr aus
Das ist natürlich die effektivste Variante um keine Verluste zu machen. ;)

Poker ist mir um Lose zum Beispiel auch zu riskant. Da verliert man viel zu häufig! Stattdessen spiele ich Poker lieber mit so einem kleinen Programm über Internet, natürlich mit virtuellen Einsätzen! Sollte ich da süchtig werden passiert trotzdem nichts!
 
Ich glaub ich bin "suchtgefährdet", aber zum Glück hab ich grad so rechtzeitig die Kurve gekriegt.

Hab gemerkt, daß ich in den letzten Wochen Lose gekauft hab und zwar definitiv zu viele. Wenn ich mir meine private finanzielle Situation angucke, ist es ohnehin eigentlich Schwachsinn Geld für Lose auszugeben, aber in der letzten Zeit war es dann nicht "hier und da mal 5 oder 10 Mio", sondern fast täglich 10 Mio oder mehr gekauft. Und das um Rallyeplätze nicht zu verlieren, ohne zu bedenken, daß man immer mehr reinpumpt als man rausholt. Vor allem machte es zum Teil keinen Spaß mehr, weil ich gegen die Mega-Großzocker sowieso nicht ankomme, die da mehrere Hundert Mio in wenigen Stunden reinpulvern.

Hab jetzt die Notbremse gezogen. Ich kaufe keine Lose mehr. Hab zwei Pötte gewonnen, die Hälfte verkauft und somit meine Ausgaben ungefähr wieder drin, die andere Hälfte investiere ich jetzt zwar auch noch in Rallyes, aber nur dort wo ich gute Chancen habe, und in Refs und DL-Aufbau. Wenn die Lose alle sind, kann ich eben nicht mehr zocken, so einfach ist das. Und dann muß man eben schon mal auf 5 Loseseiten seine letzte Mio zusammenkratzen, wenn man unbedingt noch ein paar AP machen will :biggrin:

Bislang läuft's gut und ich vermehre die Dinger sogar *lol*

Ach ja, als ich das erste Mal bei Klamm war, gab's für 'ne Anmeldung noch 2000 Lose und für 'nen Bannerklick ungefähr 2-5 Lose... *lol*
 
Ich finde es richtig gut, daß das Thema hier angesprochen wird!

Ich habe mir darüber auch meine Gedanken gemacht, als neuer Betreiber einer solchen Seite. Die Gefahr spielsüchtig zu werden ist auf jeden Fall existent. Und ich bin auch der Meinung, daß Seitenbetreiber soweit Verantwortung zeigen sollten, denn die hat man, finde ich, als Betreiber gegenüber seinen Usern.

Ich selbst war nie spielsüchtig, doch wenn man mit dem Spielen anfängt merkt man, daß es leicht passieren kann, wenn man nach einem Jackpot fiebert und man da schon anfängt nachzuschauen, wo man evtl. noch das eine oder andere Los rausholen könnte. Wenn man nicht aufpasst, könnte das schon der Anfang einer Sucht sein.

Eine andere Art von Sucht existiert anscheinend bei Spiele wie Monopolette. Ich selbst bin zwar nicht der Spieler und spiele extrem selten an einem Slot und wenn, dann nur ganz kurz. Roulette mag ich schon garnicht. Aber bei dem Spiel konnte ich während der Fertigstellung manchmal auch für 2-3 Stunden nicht lassen, obwohl ich einfach "nur mal kurz" eine Änderung testen wollte *g*
Jetzt sehe ich, daß manche stundenlang (naja, wohl eher tagelang!) davor sitzen, ihren Schlaf opfern obwohl sie schreiben sie seien schon total müde und so ... wirklich verstehen tue ich das nicht.

Allerdings ist die Frage, wie kann man seine User vor Spielsucht schützen? Sie sperren ist wahrscheinlich keine Lösung. Ihre Spielzeit begrenzen ... ? Dann sind die wieder sauer, daß sie eine Rally nicht gewinnen konnten. Andererseits sind viele erwachsen genug und wollen sich auch nichts dergleichen vorschreiben lassen, logischerweise.

Sie davor warnen tue ich ja schon. Aber das Problem ist wohl, daß es den meisten garnicht bewußt ist, wenn sie süchtig sind. Das Problem und die Gefahr dürfte besonders bei Jugendlichen groß sein, die in dem Alter oft noch nicht gelernt haben sich zu kontrollieren. Eine Altersbegrenzung habe ich in meiner Seite zwar schon drin und ich überprüfe dies auch mit der Klamm-Nickpage, wenn ich mir diese bei gewissen Sachen anschaue. Aber es ist ja zu einfach diese durch falsche Angaben zu umgehen.

Die Sucht hat ja insgesamt gemein, daß sie ja nunmal in gewisser Weise auch Ersatz für etwas anderes ist. Beispiel: Entweder wird man dafür belohnt oder im konkreten Fall ist es u.U. eine Möglichkeit mit gleichgesinnten zusammenzukommen. Oder es hilft den Betroffenen Problemen und negativen Gefühlen aus dem Weg zu gehen.

Wenn jemand anfängt über "erfolgsversprechende" Techniken bei Slots nachzudenken, dann würde ich sagen, ist er auf jeden Fall schon süchtig. Weil dann geschieht das Spielen nicht aus kurzem Vergnüngen, zum Entspannen oder sonstwas. Dann ist es schon ein zwanghaftes Verhalten geworden. Und das kann auch schlimme Folgen im gesellschaftlichen Leben haben, besonders wenn man für andere (z.B. Familie) verantwortlich ist.

Wenn die Beträge von Mal zu Mal höher werden um sich ein Erfolgsgefühl zu verschaffen oder man anfängt sich zu sagen "komm, noch ein letztes Mal" und das schon paar mal gesagt hat oder man glaubt, andere würden einem das Spielen schon finanzieren oder seine Schulden begleichen und man weiterspielt ... nun ja, dann steckt man in der Sucht schon mitten drin.