Tierquälerei als Kunst

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Nein, deswegen hat er es ja gerade gemacht: weil kein Interesse besteht! Um vielleicht über diese etwas "krassere" Aktion diesen Missstand aufzuzeigen ...
Jaja, das kann ja jeder behaupten...."Herr Richter, dass war kein Mord, ich wollte doch nur zeigen, wie viele Verbrechen hier tagtäglich geschehen".

]Zum Hund erlösen .. ich frag mich warum der Mensch sich dass immer rausnimmt irgendwelche Tiere von ihren Leid zu befreien?!? Sterbehilfe beim Menschen ist dann aber wieder total daneben...?
Nein, ist sie nicht! Jeder der mal einen schwer kranken Menschen gesehen hat kann, meiner Meinung nach, nicht gegen die Sterbehilfe sein. Was soll diese Argumentation? Du kennst meine Einstellung zu diesem Thema nicht, aber möchtest es als Gegenargument verwenden, da sollte man bei solchen heiklen Themen aufpassen. Kein ehemals gesunder Mensch oder ein ehemals gesundes Tier möchte unter Schmerzen oder ans Bett gefesselt sterben, gerade bei Tieren ist das absolut gegen ihre Instinkte, sie vertsehen einfach nicht, was da passiert.
 
Also ich habe mir gerade mal die Fotos in dem Blog angesehen:
Es ist zumindest kein "zur Schau stellen des Leids".
Ich kann leider kein Spanisch, deswegen kann ich zu den Beweggründes dieser Aktion nicht eindeutig Stellung nehmen.
Allerdings scheint es so, dass die "Überschrift" dieser Aktion aus kleinen Hundefutterringen zusammengesetzt ist. Zusammen mit dem Kontext, dass dieser Hund wohl totkrank war und nicht mehr fressen wollte und der Tatsache, dass anscheinend zahlreiche Hunde dort verhungern, macht es aber durchaus Sinn und zeigt auch die Richtung in die diese Aktion gehen soll.
Für mich ist es auch eine Dokumentation der Hilflosigkeit, die mich betroffen macht.

EDIT: Hier mal Link zur Spiegel-Online Seite, der Fall ist übrigens wohl schon was älter.
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,512799,00.html

Und noch ein EDIT: Hier wird die Gegendarstellung der Galerie erwähnt, dass der Hund überhaupt nicht tot sei. (Auch schon im obrigen Spiegel-Bericht erwähnt)
https://eliwagar.typepad.com/blog/2007/10/natividad-die-k.html

"Am 26.Oktober veröffentlichte die Galerie, in der die 'Ausstellung' stattfand eine Gegendarstellung. Neben anderem ist die Rede davon, dass der Hund drei Tage auf deren Gelände verweilte und dann abgehauen ist. In der Zeit dort wurde er regelmäßig gefüttert und nur während der jeweils drei Stunden, an denen die Veranstaltung stattfand, im Ausstellungsraum angebunden war."
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach douglas, lass es doch einfach. Der Spiegelbericht ist bestimmt auch vom Hundequälerverein bezahlt worden und stimmt überhaupt nicht.

Dass man mit aufgescheuchten Pseudotierschützern nicht sachlich diskutieren kann, wurde hier ja schon bewiesen ^^

Hier kann man hundertmal schreiben dass der hund totkrank war und einer von tausenden Hungernden war .. trotzdem sind alle perverse Mörder, die auch nur das Foto anschauen. Da interessiert es doch auch nicht ob der Hund doch gefüttert wurde und die Propaganda aus dem Startpost damit vollkommener Schwachsinn ist (oh, schreibe ich das jetzt zum ersten Mal?). Und der gute Zweck ist ja eh nur ne Ausrede um der Lynchjustiz zu entgehen (hat Mockingbird ja so überzeugend und fundiert erklärt).


Edit: Noch ein schönes Zitat vom Perverslingsausredensadistenhundemörderkünstler ("Wichtiger sei in seinen Augen die Heuchelei der Menschen.", ja, er meint euch): "Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen."
 
Hier kann man hundertmal schreiben dass der hund totkrank war und einer von tausenden Hungernden war .. trotzdem sind alle perverse Mörder, die auch nur das Foto anschauen.
Kann mich nicht erinnern geschrieben oder gelesen zu haben, dass Leute die sich die bilder anschauen Mörder sind. Aber man kann hier auch hundertmal schreiben, dass wenn der Hund todkrank war, man ihn nicht elendig hätte verhungern lassen müssen.

Da interessiert es doch auch nicht ob der Hund doch gefüttert wurde und die Propaganda aus dem Startpost damit vollkommener Schwachsinn ist (oh, schreibe ich das jetzt zum ersten Mal?). Und der gute Zweck ist ja eh nur ne Ausrede um der Lynchjustiz zu entgehen (hat Mockingbird ja so überzeugend und fundiert erklärt).
Ja der Zweck heiligt natürlich immer die Mittel. Der Hund wurde gefüttert? Ist natürlich eine geniale Idee, einem Hund der keine Nahrung mehr aufnehmen kann, auch noch Futter vor die Nase zu halten, so erhöht man schließlich noch die Qual des Tieres.
Ich habe gesagt, dass es möglich ist, dass der Tierschutz nur ein Vorwand ist, wäre nicht das erste mal und ich bin der Anischt, wenn der Künstler wirklich helfen wollte, hätte er es auch auf anderem Wege machen können. Sie z.B. PETA, die haben eine sehr eindrucksvolle Art, darauf aufmerksam zu machen, durch Werbung, in der Menschen als Tiere verkleidet und mit aufgemalten Wunden dargestellt werden, langt dir sowas nicht?

Edit: Noch ein schönes Zitat vom Perverslingsausredensadistenhundemörderkünstler ("Wichtiger sei in seinen Augen die Heuchelei der Menschen.", ja, er meint euch): "Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen."
Hmm, schon möglich. Aber was denkst du, wie lange der Effekt anhält? Ich sage mal so, die Menschen die dort wohnen, sehen tagtäglich, wie ein Hund verhungert, es passiert ja tagtäglich auf den Straßen. Also waum sollte ein einzelner, angeketteter verhungernder Hund plötzlich die denkweise der dort lebenden Menschen ändern? Sobald sie die Kunstaustellung verlassen haben, haben sie den Hund auch schon vergessen.
 
Ich finde den Gedanken sehr spannend, dass der Hund gar nicht tot ist.
Dann hätte der Künstler ein Maximum an Aufmerksamkeit erreicht -nicht zuletzt hier wird ja über diese Aktion gesprochen.
Gleichzeitig wäre es aber auch eine super Kritik an unserer heutigen Informationsgesellschaft (Stichwort: Was ist Wahrheit?, bzw. das unreflektierte Übernehmen von scheinbaren Wahrheiten), eine Kritik am Individuum, das Regeln befolgt ohne sie zu Hinterfragen (immerhin hat keiner der Besucher dem vermeindlichem Opfertier geholfen), und auch eine Kritik an Massendynamiken.
Mal ein Gedankenansatz ... dieser "Hundefutterslogan" auf der Ausstellung bedeutet wohl soviel wie "Du bist, was du liest" ... Wer hat jetzt wo davon gelesen, dass dieser Künstler einen Hund verhungern lies.
Ich kann echt nicht sagen, wie ich diese Aktion finde. Wenn der Hund wirklich noch lebt (immerhin sagt die Galerie dies und auch der Künstler bestätigt nicht den Tod des Hundes), dann hat diese Aktion eine wirkliche Tiefe und greift auf verschiedensten Ebenen unsere Gesellschaft an und "macht" etwas mit jedem Einzelnen von uns ... und das sollte gute Kunst eigentlich immer tun.
 
@warlock: du siehst jeden tag indirekt zu, wie tausende menschen verhungern, wieso ist das nicht schwer krank?
Nicht, dass ich die Aktion gut heiße, aber der Künstler sagt durchaus was aus.

indirekt zusehen und selbst direkt verantwortlich sein haben wohl herzlich wenig miteinander zu tun! hauptsache provozieren! :roll:
 
Uuh, neeeein, ich hab das nicht die ganze Zeit schon gesagt und mit Quellen belegt und neeeeein, ihr habt mir nicht alle nicht geglaubt sondern lieber weiter virtuelle Hetzjagdten gegen alles und jeden veranstaltet, der nicht gleich eine Briefbombe an den Künstler schickt. Was für eine absurde Vorstellung!
--

Und wahrscheinlich kochen jetzt auch trotz deines Links (@douglas) wieder die Emotionen hoch weil das alles gelogen ist und es gemein ist ein Tier verhungern zu lassen *vorfreu*

PS: Um auf deine Frage einzugehen: für mich ist es ne sehr medienwirksam aufgezogene Aktion für den Tierschutz - also in der Tat gewissermaßen Kunst.
 
Aus den Kommentaren:
Maybe the fellow thinks he's very "ironic" or "avant garde" by doing this whole sham, but the fact remains that he didn't help the dog, and he DID add to its suffering, regardless if it actually died or not.
He added stress to the dog's life by capturing it and tying it up in front of a large group of people, only to be confusedly let back into the street, and stress HAS been proven to harm animals in a way that it shortens their lifespan and causes other health issues.

frei übersetzt: Ok er hat mich verarscht, der Hund lebt noch. AAAAABER durch das Anketten wurde der Hund ja Stress ausgesetzt und deswegen ist seine Lebenserwartung nun erheblich verkürzt! Tierquäler! :mrgreen:

Leute gibts, die gibts nicht. Die Aktion sollte wachrütteln, die Galerie hat angegeben dass sie niemals zugelassen hätten dass der Hund gequält werden würde und dass er regelmäßig gefüttert wurde. Ich denke in den Kommentaren sieht man ziemlich eindeutig, wie sich die ganzen Heuchler verbal winden um noch irgendwie ihre Empörung aufrecht erhalten zu können. Traurig.
 
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