- nur setzt das andere Rechte in keinster Weise außer Kraft - sind wir uns da einig?
Ausnahmsweise Ja.
Aus diesem Grund singe ich jetzt trotzdem das Lied:Wir lassen uns das feiern nicht verbieten.*sing*
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- nur setzt das andere Rechte in keinster Weise außer Kraft - sind wir uns da einig?
Genießen die Juden eigentlich nun irgendwelche Sonderrechte in Deutschland???
Außerdem: wieso findet ein Karnevalsumzug über eine Woche VOR Karneval statt? Da gab es wirklich mehr als Platz genug, den Umzug einen Tag früher oder später stattfinden zu lassen.
Hast Du Familie während des Holocausts verloren? Wenn ja, dann wurde auch die gestern herdacht. Hast Du denn Sonderrechte, dass man an Deine toten Angehörigen jetzt noch denkt.
Außerdem: wieso findet ein Karnevalsumzug über eine Woche VOR Karneval statt? Da gab es wirklich mehr als Platz genug, den Umzug einen Tag früher oder später stattfinden zu lassen.
Ich sage Nein,Nein und nochmals Nein.Das ist das Fest der Karnevalisten und da hat niemand,auch keine jüdische Gruppe das Recht Kritik zu üben.Das geht einfach zu weit!
Und nur zur Erinnerung:
1991 wurden die Rosenmontagsumzüge wegen dem Irakkrieg komplett eingestampft.
Nur mal um Relationen aufzuzeigen.
gruss kelle!
Und nur zur Erinnerung:
1991 wurden die Rosenmontagsumzüge wegen dem Irakkrieg komplett eingestampft.
Zwei Bemerkungen zu dieser gewagten These:
1. Hat jemand das Recht der Karnevalisten bestritten, sich diesen unglücklichen Termin auszuwählen, oder hat man nicht viel eher bemängelt, dass vom zweifellos vorhandenen Recht Gebrauch gemacht wurde, trotz eines Trauertags eine ausgelassene Feierstunde anzuberaumen?
2. Steht das Recht, Kritik an gesellschaftlichen (zumal öffentlichen) Themen zu üben, nicht vielleicht sogar über dem Recht, eine Karnevalssitzung an einem bundesweiten Trauertag stattfinden zu lassen (oder nicht mindestens auf gleicher Höhe?) - und um Deine Formulierung zu gebrauchen - dürfen nicht vielleicht "auch" jüdische "Gruppen", die einen direkten Bezug zu den Inhalten des Trauertags haben, von diesem Recht Gebrauch machen, von dem auch zahlreiche andere, nichtjüdische "Gruppen" Gebrauch gemacht haben, nämlich zur bloßen verbalen Kritik?
Alles in allem will ich auf Folgendes hinaus: Dass - wie Arno Lustiger es sagt - dieser Gedenktag zunehmend "verwässert" wird - nun sogar schon durch Karnevalsveranstaltungen - ist das Eine. Das andere ist, dass die bloße Kritik an dieser Entwicklung zu einem Vorwurf an die Juden umgedreht wird, intolerant gegenüber anderen zu sein, was im Fall vom User "Booster" sogar in einem Maulkorb für Juden gipfelt. Und das ist für mich eine große Sauerei, deren Dummdreistigkeit allerdings einem gewissen Trend eines zunehmend hemmungslosen öffentlichen Antisemitismus entspricht, der zu wenig kritisiert wird.
1) Den Termin haben sich die Karnevalisten sicherlich nicht selbst rausgesucht. Bei Großveranstaltungen bekommt man die Termine oft vorgeschrieben. Ausserdem kommt es immer vor das Gedenktage und Feierlichkeiten auf einen Tag zusammen fallen. Was ist aber daran so tragisch?
2) Bundesweiter Trauertag? Dieser Tag steht in keinem Kalender sowi beispielsweise der Totensonntag oder Volkstrauertag!
3) Und ich verpasse sicherlich keinem Juden einen Maulkorb. Aber man sollte die Kirche trotzdem mal im Dorf lassen und nicht wegen jeder Kleinigkeit meckern.
Ich weiß nicht wieviele meiner Vorfahren (und es waren einige dabei) unter H****r&Co ums Leben kamen. Soll jetzt jeder überlebende Nazi an den Todestagen meiner Vorfahren nicht mehr feiern dürfen?
Die die wirklich für den Mist verantwortlich waren kann man sowieso nicht mehr zur Rechenschaft ziehen.
Ich sehe da keine Vorschrift zu irgendeinem Termin. Meines Wissens hätte der Termin durchaus anders gelegt werden können, das war auch die Ansicht vieler Münchner. In Regensburg wurde ein ähnlicher Umzug übrigens ohne größere Probleme verschoben.
*Grund für den geänderten Zugweg ist der Holocaust Gedenktag ebenfalls am 27.01.2008 = Tag der Befreiung des KZ Auschwitz. Als Gedenktag von der UNO erst im Oktober 2005 erklärt, 1996 als nationaler Gedenktag von Roman Herzog eingeführt, aber weitgehend nicht in den Köpfen der Bevölkerungverankert, wie sich hier zeigt, denn im Bewußtsein der Münchner ist als Gedenktag im allgemeinen der 9.11. etabliert. Zu dem aktuellen Holocaust Gedenktag wird bereits vorab schon am 25.01. ein Kranz am Platz der Oper des Nationalsozialismus an der Briennerstraße niedergelegt, den man sonst hätte passieren müssen. Denn Faschingszug und Holocaust Gedenken, nebeneinander, das mußte nicht sein, und so verlegten die Damischen Ritter verständnisvoll die Route.
Nicht am Platz der Opfer des Nationalsozialismus "vorbeizufeiern", ist für mich am Holocaust-Gedenktag der Kleinste aller möglichen Kompromisse und deshalb auch unbefriedigend. In Zukunft sollte es möglich sein, diese zwei so unterschiedlichen Anlässe klarer voneinander zu trennen, vor allem in München.
Wieso vor allem in München?
Und das findest du richtig?
Nicht am Platz der Opfer des Nationalsozialismus "vorbeizufeiern", ist für mich am Holocaust-Gedenktag der Kleinste aller möglichen Kompromisse und deshalb auch unbefriedigend. In Zukunft sollte es möglich sein, diese zwei so unterschiedlichen Anlässe klarer voneinander zu trennen, vor allem in München.
München war Sitz der NSDAP und H****r nannte München "Hauptstadt der Bewegung." Auch fanden hier die ersten Judenverfolgungen statt und Dachau ist nur einen Steinwurf entfernt.
Das würde jetzt bedeuten das es z.B weniger schlimm wäre wenn der Umzug in einer anderen Stadt stattfinden würde?
Wannabe schrieb:O.k. und was hat der heutige Karnevalist und Müchener damit zu tun, dass ein Mann, der ihm hoffentlich nichtmal Symphatisch ist, sagte dass sie die Hauptstdat der Bewegung? Sorry meines erachtens sollte jedem Menschen selbst überlassen sein, ob er trauern möchte oder aber nicht.
Anscheinend ist es auch Dir nicht möglich, den Unterschied zwischen Persönlichkeitsrechten und dem öffentlichen Leben zu verstehen - obwohl doch, Du verstehst ihn, aber willst ihn nicht verstehen und ich hab deshalb auch keine Lust, es zu erklären.