News Münchner Faschingsumzug am Holocaust-Gedenktag trotz Kritik

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25 April 2006
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[N] Münchner Faschingsumzug am Holocaust-Gedenktag trotz Kritik

Folgende News wurde am 27.01.2008 um 15:48:55 Uhr veröffentlicht:
Münchner Faschingsumzug am Holocaust-Gedenktag trotz Kritik
DPA-News

München (dpa) - Trotz massiver Kritik der jüdischen Gemeinden haben am internationalen Holocaust-Gedenktag mehrere tausend Narren und Zuschauer in München an einem Faschingszug teilgenommen. Auch Oberbürgermeister Christian Ude fuhr verkleidet auf dem Wagen des veranstaltenden Faschingsvereins «Damische Ritter» an der Spitze des Zuges mit. Die Veranstalter verteidigten den Umzug erneut. Dagegen hatten zahlreiche jüdische Verbände und Politiker die Veranstaltung wegen des Termins am Gedenktag für die NS-Opfer scharf kritisiert.
 
Äh - Nö! Haben Karnevalisten irgendwelche? ;)

Da überschneiden sich zwei Termine, die gegensätzlicher nicht sein könnten, und einigen gefällt das nicht (im übrigen auch ein paar "Ariern" [achtung - polemische ironie...] :!:)

Warum sollte man das nciht zum Ausdruck bringen? Der Umzug wurde weder gestört noch verhindert noch per einstweiliger Verfügung verboten. Es mag jetzt müßig sein, zu fragen, welche Entscheidung nun die Richtige war, aber Kritik zu Äußern steht jedem zu, ebenso, wie es jedem Zusteht, diese zu ignorieren.
 
Natürlich, und wenn jemand sagt, raus mit den straffälligen Ausländern, das ist er auch gleich ein Nazi.

Langsam sollte man echt mal die Scheiße vergessen, den bloss weil Deutschland mal scheiß gebaut hat sind hier nicht alle Nazis. Und wer lebt den noch von der Generation. Also laßt es entlich mal mit der Vergangenheit ruhen und schaut was Deutschland alles macht. Wir lassen hier Moscheen bauen und alles mögliche.
Wäre mal gespannt wenn wir in die Türkei gehen oder sonst wo und sagen wir wollen eine große Kirche bauen, ob die dann auch gleich zustimmen!
 
Natürlich, und wenn jemand sagt, raus mit den straffälligen Ausländern, das ist er auch gleich ein Nazi.

Wer hat Roland Koch den Nazi genannt? Hast du eine Quelle? :yawn: :roll:

Langsam sollte man echt mal die Scheiße vergessen, den bloss weil Deutschland mal scheiß gebaut hat sind hier nicht alle Nazis. Und wer lebt den noch von der Generation. Also laßt es entlich mal mit der Vergangenheit ruhen[...]

heute sollte nicht den Tätern gedacht werden, sondern der Opfer. Verantwortung zu übernehmen heißt NICHT, die Schuld auf sich zu lasten, sondern aus der Erinnerung die Richtigen Schlüsse zu ziehen

Es gibt keinen Schlussstrich!

[...]und schaut was Deutschland alles macht. Wir lassen hier Moscheen bauen und alles mögliche.
Wäre mal gespannt wenn wir in die Türkei gehen oder sonst wo und sagen wir wollen eine große Kirche bauen, ob die dann auch gleich zustimmen!

Und was hat das Jetzt mit der Frage zu tun, ob es besonders geschmackvoll ist, am Auschwitztag einen Karnevalsumzug zu veranstalten? :doh:
 
Stellen wir mal die Frage etwas anders.Was ist daran geschmacklos an einem Holocaust-Gedenktag Karneval zu feiern?
Darf man dann auch nicht mehr Geburtstage oder andere Feste an solchen Tage feiern?
 
Wir reden von einem öffentlichen Fest. Ich halte es zwar nicht für besonders geschmackvoll, an diesem Tage einen Karnevalsumzug zu feiern, sehe aber auch ein, dass die diesjährige Saison recht kurz und die Zahl der Termine begrenzt ist. Trotzdem zeugt es nicht von Understatement.

Und die Frage ist ja nicht, ob man es nicht feiern darf, sondern (MAL WIEDER), ob Personen - genauer, ob jüdische Gruppen - Kritik daran üben DÜRFEN, dass es gemacht wird.

Du wirst zugeben müssen, dass das ein "Geschmäckle" hat...
 
Ich sage Nein,Nein und nochmals Nein.Das ist das Fest der Karnevalisten und da hat niemand,auch keine jüdische Gruppe das Recht Kritik zu üben.Das geht einfach zu weit!
 
Mal in Kurzform, ich find es okay, dass beides parallel ablaufen kann. Jeden Tag passieren schlimme Dinge. Einen Weltkrieg unter H****r kann man zwar nicht mit vielen Dingen in der Zeitgeschichte vergleichen, aber wenn man nur in der Vergangenheit lebt, verpasst man die Zukunft.

Wer lange genug sucht, wird für jeden Tag ein schreckliches Ereignis in de vorherigen Jahrtausenden finden, dann hat man in der Zukunft gar keine Feste mehr.

Was machen bloß die nicht-Nazis, wenn sie an Hitlers Geburtstag geboren werden - nie feiern? (Ironie inside)
 
Die einen können an diesen Tag doch Trauern und die andern am dem Tag Feiern auch öfendlich, weil sonst dürften am diesen Tag, auch keine z.B Sportlichen spiele statt finden, ist so gesehen auch eine öfendliche Feier.
 
Zuletzt bearbeitet:
27.01. - Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.

Dieses Datum steht FEST - Seit 1945. Den Faschingsumzug in München gibt es nach einer über 30-jährigen Pause erst wieder seit 2006, und der Veranstalltungstag ist KEIN FESTES DATUM, sondern nur einen festen Tag - eine Woche vor dem Tulpensonntag. Und der Fällt dieses Jahr zufällig auf den 27.01. .

Das ist Pech, weil sich zwei gegensätzliche Traditionen dieses Jahr überschneiden. Aber das Datum GEHÖRT dem Karneval keineswegs. Von Daher hat auch jeder das Recht bedenken zu äußern. Punkt.
 
Ich finde es in Ordnung dass der Umzug statt fand. Denn wenn er verschoben worden wäre, hätten viele den Gedenktag wohl als lästig angesehen. Und dass sollte er eigentlich nicht sein.

Wenn jedoch einige der Meinung sind dass der Umzug an diesem Tag unpassend war, sollten diese Leute auch ihre Meinung frei äußern dürfen.

Hier hätte man sich meiner Meinung nach besser zurück gehalten. Denn jetzt werden wohl manche die Situation nutzen um Stimmung gegen Juden zu machen.
 
Und was war am 27.01.1943?
Die US-Luftwaffe fliegt ihren ersten Tagesangriff in Deutschland; 55 viermotorige Flugzeuge werfen Bomben auf Wilhelmsgaven ab.

An diesem Tag kamen sicherlich auch einige Deutsche Zivilisten ums Leben.Trotzdem dreht sich die Erde weiter und das Leben geht weiter.
Trauern kann man auch innerlich!

https://www.bnv-gz.de/~hboersch/chronik/027_2701.html
 
Trauern kann man auch innerlich!

Jepp - im Stillen Kämmerlein, dass alle, die vergessen wollen, auch vergessen können, gelle? :evil:

Nochmal: Es WURDE KRITIK GEÜBT. Also nichts weiter. Keine Gerichtsbeschlüsse, keine Störungen, keine Demo. Für mich ist das der Start einer Diskussion. Ist das jetzt so furchtbar?

Nachtrag: Gut, zugegeben, der Ton der Kritik ist ziemlich scharf - Aber Polemik ist modern zur Zeit ...

Aufrechnungsargumente liebe ich ja so heiß und innig, dass ich sie mal gepflegt ignoriere - ich könnte mich in Rage reden... ;)

@Cybo: Parallelität ist gut, nur halt nicht mit Scheuklappen. Wie schon mal geschrieben - Verantwortung ungleich Schuld! D_J_W_ hat imho das beste Argument gegen ein verbot gebracht: Zwang nützt gar nichts.
 
Nochmal: Es WURDE KRITIK GEÜBT. Also nichts weiter. Keine Gerichtsbeschlüsse, keine Störungen, keine Demo. Für mich ist das der Start einer Diskussion. Ist das jetzt so furchtbar?


Warum muss man bei jedem Mist Kritik üben?Ist es so schwer Feierlichkeiten zu akzeptieren ohne gleich Kritik zu üben?
Ich lasse doch andere Völker auch ihre Feste feiern ohne gleich Kritik zu üben.
Jeder Tag ist irgendwo auf dieser Welt ein Gedenktag,trotzdem haben andere das Recht zu feiern ohne das jemand kommen muss um es zu kritisieren.;)
 
Warum muss man bei jedem Mist Kritik üben?Ist es so schwer Feierlichkeiten zu akzeptieren ohne gleich Kritik zu üben?
Ich lasse doch andere Völker auch ihre Feste feiern ohne gleich Kritik zu üben.
Jeder Tag ist irgendwo auf dieser Welt ein Gedenktag,trotzdem haben andere das Recht zu feiern ohne das jemand kommen muss um es zu kritisieren.;)

:roll:

Diejenigen, die Kritik üben, sind kein "anderes Volk", sondern Deutsche wie du und ich.

Und Kritik zu üben ist ein demokratisches Grundrecht, dass man keinem Absprechen kann.