News Spanien - Urteil: Homosexuelle Mutter schlecht für das Seelenheil der Kinder

News-Bot

klamm-Bot
25 April 2006
7.482
209
[N] Spanien - Urteil: Homosexuelle Mutter schlecht für das Seelenheil der Kinder

Folgende News wurde am 24.07.2007 um 19:41:00 Uhr veröffentlicht:
Spanien - Urteil: Homosexuelle Mutter schlecht für das Seelenheil der Kinder
Shortnews

In Spanien sorgt ein Gerichtsurteil für Furore. Ein Richter hat einem Mann das Sorgerecht für seine zwei Töchter zugesprochen, da die homosexuelle Beziehung der Mutter schlecht für das Seelenheil der Kinder sei. Kinder bräuchten auch einen Vater. Mit diesem Urteil hat der Richter für viel Empörung gesorgt und die Beschwerde von Organisationen schwuler und lesbischer Menschen bei der obersten Justizaufsicht nach sich gezogen. Die Vereinigung meint, dass der Richter, egal wie er denke, nicht ...
 
Richtig so, Kinder sollten stabile verhätnisse haben und in Spanien gibt es sicherlich noch viele gegenden die Erzkatholisch sind und da ist das bestimmt kein Zuckerschlecken für ein Kind wenn die Eltern homosexuell sind.
 
Das wird schon für die "Eltern" kein Zuckerschlecken sein... :ugly:

Allerdings ist die Argumentation etwas hanebüchen: Offensichtlich haben es in Spanien auch Aleinerziehende extrem schwer... Einen Vater wird man sich auch in Spanien wohl nicht backen können :roll:
 
Das wird schon für die "Eltern" kein Zuckerschlecken sein... :ugly:

Allerdings ist die Argumentation etwas hanebüchen: Offensichtlich haben es in Spanien auch Aleinerziehende extrem schwer... Einen Vater wird man sich auch in Spanien wohl nicht backen können :roll:

Du meinst wohl eher das man sich keine Mutter backen kann. Immerhin hat der wohl alleinerziehende Vater ja das Sorgerecht bekommen
 
Nein, ich meine das Argument "Kinder brauchen einen Vater" - Die Mutter muss ja nicht zwangsweise eine Lesbe sein, um keinen vorweisen zu können...

Nachtrag: Sch* Shortnews, das Argument lautet etwas anders:

Kinder haben ein Recht auf einen Vater und eine Mutter, aber nicht auf zwei Mütter oder zwei Väter
https://www.blick.ch/news/ausland/artikel67796

Demnach wäre doch aber schon die Scheidung nicht in Ordung gewesen... :think: Dadurch haben die Kinder ja auch nicht mehr beide Elternteile.
 
Ausserdem frage ich mich, was wohl schlimmer für das Seelenwohl eines Kindes ist...?
Eine liebevolle lesbische Mutter, oder ein "vollständiges Elternhaus mit Mutter und Vater, wo das Kind von tyrannischen Eltern mißhandelt oder vernachlässigt oder gar mißbraucht wird.
Ich denke auch nicht, das hier eine Entscheidung zum Wohle des Kindes getroffen wurde, sondern zum einen eine, die der persönlichen Meinung des Richters entspricht und der der Kirche...
:naughty:
 
Boah, und schon wieder geht eine Sexismusdebatte los. Lesben oder Schwule können nicht Eltern sein. So´n Quatsch! Ein Kind braucht Menschen, die sich kümmern. Nur Klerikalfaschisten behaupten, daß nur ein Mann/Frau-Gespann das hinkriegt. Aber das wird eh wieder Niemanden interessieren. Daß gleichgeschlechtliche Orientierung nichts mit Edukation zu tun hat, wird wohl nie in die Köpfe gehen. Kinder sind da offener, weil sie noch nichts von Borniertheit gehört haben. Sie wollen und brauchen wen, der sich auf sie einläßt, ihnen die Welt erklärt. Wer behauptet, daß Nichtheterosexsuelle dazu nicht in der Lage sind ist imho nicht erziehungsberechtigt.

In was für Kategorien spanische Richter denken, kann außen vor bleiben.
 
Ausserdem frage ich mich, was wohl schlimmer für das Seelenwohl eines Kindes ist...?
Eine liebevolle lesbische Mutter, oder ein "vollständiges Elternhaus mit Mutter und Vater, wo das Kind von tyrannischen Eltern mißhandelt oder vernachlässigt oder gar mißbraucht wird.
Ich denke auch nicht, das hier eine Entscheidung zum Wohle des Kindes getroffen wurde, sondern zum einen eine, die der persönlichen Meinung des Richters entspricht und der der Kirche...
:naughty:

Ahja. Naja auch wenn wir das Thema ausgebaut schon woanders hatten. Kurze anmerkung muss sein.

Warum werden immer Horroreltern bei den heterosexuellen Paaren mit Idealbildern bei den homosexuellen verglichen ? Wenn ich postings von Menschen lese, die gegen das Adoptieren von Kindern bei homosexuellen Paaren sind, dann lese ich seltenst, dass der Grund ist, dass ja alle homosexuellen Axtmörder sind und Kinder penetrieren.

Wenn man eine Diskussion führen möchte, dann sollte man schon von 2 normalen homosexuellen Menschen ausgehen und 2 normalen heterosexuellen Menschen oder auf beiden seiten mit Horrorpaaren diskutieren.

Sorry aber ich glaube nicht gelesen zu haben, dass der Richter dieser Frau nachsagt sie sei ein schlechterer Mensch dadurch das sie lesbisch sei. Ich glaube das wurde auch hier nicht geschrieben. Es geht darum, dass der Richter der Auffassung ist, dass ein Kind eine Vaterrolle benötigt. Ein Richter ist ein Mensch (das ist auch gut so), er hat nämlich darüber zu entscheiden was wohl das beste für ein Kind ist (ich weiß, das weißt du besser). Darüber liese sich natürlich streiten ob es denn wirklich so ist. Aber sicher nicht auf der Ebene, dass einige Menschen von sich behaupten die Sozialpädagogen schlechthin zu sein. Wenn Kinderpsychologie so einfach ist, frag ich mich wieso ihr denn nicht Jura studiert und zum Jugendgericht geht oder vielleicht sogar sozialpädagogen werdet.

Naja aber mal abgesehen davon finde ich selbst den quellartikel sehr reißerisch mit formulierungen wie "strammer hetero". Ich denke es ist eh schwer sich ein genaues Bild über den Fall zu machen ohne alle Fakten zu kennen.

Naja zu deinem Nachredner sag ich wohl nichts. Der ist eh ne hohle fritte, das lohnt nicht wirklich ^^
 
Sorry aber ich glaube nicht gelesen zu haben, dass der Richter dieser Frau nachsagt sie sei ein schlechterer Mensch dadurch das sie lesbisch sei. Ich glaube das wurde auch hier nicht geschrieben. Es geht darum, dass der Richter der Auffassung ist, dass ein Kind eine Vaterrolle benötigt. Ein Richter ist ein Mensch (das ist auch gut so), er hat nämlich darüber zu entscheiden was wohl das beste für ein Kind ist (ich weiß, das weißt du besser). Darüber liese sich natürlich streiten ob es denn wirklich so ist. Aber sicher nicht auf der Ebene, dass einige Menschen von sich behaupten die Sozialpädagogen schlechthin zu sein. Wenn Kinderpsychologie so einfach ist, frag ich mich wieso ihr denn nicht Jura studiert und zum Jugendgericht geht oder vielleicht sogar sozialpädagogen werdet. ^^

Leider völlig falsch.Ein Richter hat zwar zu entscheiden, was besser für ein Kind ist, aber dabei hat seine persönliche Meinung keine Bedeutung, sondern er hat sich an GESETZE zu halten. Da wäre also zu fragen, ob diese lesbische Dame eine Männerhasserin ist...Sollte sie Kontakt zu Männern haben und in ihrem Umfeld ein Mann sein, der sehrwohl die Rolle des Vaters übernehmen könnte (Anmerkung: Vaterrolle bedeutet nicht die Mutter zu poppen, sondern Bezugsperson für das Kind zu sein), so gäbe es nichts worauf er sein Urteil stützen kann, denn ansonsten müßte es in EUROPA auch nach einer Scheidung üblich sein, dass das Kind grundsätzlich zum Vater kommt. Tatsächlich ist es aber so, das grundsätzlich die Mutter vorrangig in der Sorgerechtsfrage steht, unabhängig davon, ob sie einen Partner hat oder alleine lebt. Wo bleibt denn dann die Vaterrolle bei der alleinerziehenden, ohne Mann lebenden, heterosexuellen Mutter. Das Urteil hat zu Recht für Schlagzeilen gesorgt und wird mit Sicherheit revidiert. Alleine schon wegen der idiotischen Urteilsbegründung, die sich auf nichts stützen kann.
 
Da muss ich dir sogar bei fast allem zustimmen :) Der Skandal ist halt, dass die Rechtslage da wohl anders aussieht, auch wenn ich wie gesagt wohl nicht alle Hintergründe kenne. Von daher ist es schon fraglich inwieweit ein Richter sich da raus lehnen darf.

Aber das du einem Richter sagen möchtest, dass er sich rein an das Gesetz halten muss ohne einen gewissen Spielraum zu haben ist so denke ich nicht Richtig. Ansonsten bräuchte ein Richter ja auch nicht studieren und es müsste nur jemand vorne sitzen der im Gesetzbuch die Paragraphen nachliest und dann Standarturteile spricht.

Besonders bei Jugengerichten ist es schon wichtig, dass da eine Person sitzt die sich ein Bild über die familiäre Situation macht um zum Wohle des Kindes zu entscheiden. So das halt nicht immer die Mutter (was ja üblich ist) das Sorgerecht bekommt wenn es denn mal andersrum wohl doch besser wäre. Aber wie gesagt ich kenne auch das spanische Recht nicht inwieweit der Richter sich da aus dem Fenster gelehnt hat. Medien puschen ja schon manchmal hoch.
 
Aber wie gesagt ich kenne auch das spanische Recht nicht inwieweit der Richter sich da aus dem Fenster gelehnt hat. Medien puschen ja schon manchmal hoch.
Er wir indirekt mit "Die homosexuelle Atmosphäre im Haushalt der Mutter konnte angeblich nicht gut sein fürs Seelenheil der Heranwachsenden." zitiert. Der scheint bereits aus dem Fenster gefallen - und mit dem Kopf aufgeschlagen - zu sein. :roll:
 
Naja zu deinem Nachredner sag ich wohl nichts. Der ist eh ne hohle fritte, das lohnt nicht wirklich ^^

Einfach Zucker, wie leicht ich dir eine Beleidigung rausleiern kann.
grin2.gif
 
jedes urteil,

besteht meist zu 50% aus dem persoenlichen ansichten des richters.
das ist so gewollt, dafuer hat man ein einspruchsrecht bei den meisten gerichten auf dieser welt.

es gibt auf der ganzen welt solche "skandalurteile" auch in de :)

also lasst dem richter seine meinung, sie steht im zu und mag sie fuer manchen noch so skuril sein.

peter