In Remember

18. Mai1961 - Bei den 14. Internationalen Filmfestspielen von Cannes wird Luis Buñuels Spielfilm Viridiana mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Viridiana ist ein mexikanisch-spanischer Schwarzweiß-Film von Luis Buñuel aus dem Jahr 1961. In Spanien war der Film zur Zeit des Franquismus verboten.

In der deutschen Verleihfassung wurde der Film nach Intervention von katholischen Filmexperten um etwa elf Minuten gekürzt. So wurden das Berühren eines Kuheuters durch die Novizin und das Verbrennen der Dornenkrone entfernt.[5]

Luis Buñuel Portolés (* 22. Februar 1900 in Calanda, Spanien; † 29. Juli 1983 in Mexiko-Stadt, Mexiko) war ein mexikanischer Filmemacher spanischer Herkunft, der gegen Ende der Stummfilmzeit als surrealistischer Regisseur bekannt wurde. Er zählt zu den bedeutendsten Filmregisseuren des 20. Jahrhunderts. Buñuel arbeitete in seiner Frühphase mit Salvador Dalí und der Pariser Surrealisten-Gruppe um André Breton und Meret Oppenheim zusammen, nach dem Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs im Exil in Mexiko integrierte er sich in die dortige Filmindustrie und konnte dann erst gegen Ende seines Schaffens als Autorenfilmer im französischen Kontext wieder zu experimentelleren Formaten zurückkehren.


Ich liebe den Film:
1962 entstand in Mexiko El ángel exterminador (Der Würgeengel), eine surreale Parabel. Sie handelt von einer Abendgesellschaft, deren Besucher aus unerklärlichen Gründen das Haus nicht verlassen können. Als ihnen am Ende die Flucht doch gelingt, besuchen sie die Kirche zu einem Dankgottesdienst – und nun wiederholt sich das Spiel des Gefangenseins in der Kirche.
 
18. Mai 1912:
Perry Como, US-amerikanischer Sänger wird geboren.
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Perry Como (1912–2001), bürgerlich Pierino Ronald Como, war einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Sänger und Entertainer des 20. Jahrhunderts.

Karriere & Stil:
Der „Crooner“:

Bekannt für seine entspannte Baritonstimme und seinen unaufgeregten Stil, prägte er das Genre des Easy Listening.
Vom Friseur zum Star:
Bevor er als Sänger berühmt wurde, arbeitete er erfolgreich als Friseur in seiner Heimatstadt.
TV-Pionier:
Er war ein früher Star des Fernsehens und moderierte von 1948 bis 1963 eigene Musik-Shows (z. B. The Perry Como Show).
Bekannte Hits:
Er verkaufte weltweit über 100 Millionen Tonträger und landete zahlreiche Nummer-eins-Hits. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören:
Magic Moments
Papa Loves Mambo
Catch a Falling Star
And I Love You So
It's Beginning to Look a Lot Like Christmas

Auszeichnungen:
Como ist bis heute der einzige Künstler mit drei Sternen auf dem Hollywood Walk of Fame (in den Kategorien Radio, Fernsehen und Musik). Zudem erhielt er mehrere Emmys und posthum den Grammy Lifetime Achievement Award.


 
18. Mai 1962:
Sandra, deutsche Pop-Sängerin wird geboren.
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Sandra (* 18. Mai 1962 als Sandra Ann Lauer in Saarbrücken) ist eine der erfolgreichsten deutschen Popsängerinnen, die vor allem in den 1980er und frühen 1990er Jahren mit über 30 Millionen verkauften Tonträgern internationale Erfolge feierte.

Musikalische Karriere:
Durchbruch:

Nach Anfängen in der Disco-Gruppe Arabesque startete sie 1984 ihre Solokarriere. Ihr größter Hit "(I'll Never Be) Maria Magdalena" (1985) erreichte in 21 Ländern Platz 1 der Charts.
Weitere Hits:
Zu ihren bekanntesten Songs zählen "In the Heat of the Night", "Everlasting Love", "Hiroshima" und "Secret Land".
Enigma: Sie lieferte die markanten Vocals (u. a. das Hauchen in "Sadeness (Part I)") für das weltweit erfolgreiche Musikprojekt Enigma ihres damaligen Ehemanns Michael Cretu.

Privatleben:
Ehen:

Sie war von 1988 bis 2007 mit dem Produzenten Michael Cretu verheiratet, mit dem sie Zwillingssöhne hat (* 1995). Eine zweite Ehe mit Olaf Menges hielt von 2010 bis 2014.
Wohnort:
Sandra lebt heute überwiegend auf Ibiza.
Aktuelle Situation:
Gesundheit: Im Jahr 2025 machte sie öffentlich, dass bei ihr 2017 Brustkrebs diagnostiziert wurde; seit 2022 gilt sie als geheilt.

Gegenwart:
Sie tritt weiterhin bei 80er-Jahre-Revival-Events auf und kündigte jüngst Pläne für ein Comeback an.







 
18. Mai1912 - Marie von Schleinitz, eine der bedeutendsten Berliner Salonnièren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, stirbt.
Marie von Schleinitz. Gemälde von Franz von Lenbach, 1873

Marie („Mimi“) Gräfin von Schleinitz-Wolkenstein, geb. von Buch (* 22. Januar 1842 in Rom; † 18. Mai 1912 in Berlin) war eine der bedeutendsten Berliner Salonnièren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die wichtigste Gönnerin Richard Wagners.

Marie von Schleinitz spielte in dem halben Jahrhundert zwischen preußischem Verfassungskonflikt (1859–1866) und Ausbruch des Ersten Weltkrieges (1914) eine führende Rolle in der höfischen und kulturellen Berliner Gesellschaft. Als liberal gesinnte Gattin des preußischen Hausministers Alexander von Schleinitz übte sie gesellschaftlichen Einfluss aus. Als Salonnière verlieh sie dem deutschen Salonleben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine entscheidende Prägung. Als Mäzenatin und Kunstfreundin förderte sie leidenschaftlich Richard Wagner, verhalf ihm in Deutschland zum gesellschaftlichen Durchbruch und setzte sich maßgeblich für die Realisierung der Bayreuther Festspiele ein. Als eine enge Freundin Wagners und besonders seiner Frau Cosima stand sie mit vielen großen Musikern der Zeit in Verbindung, unter ihnen Franz Liszt.
 
19. Mai 1942:
Alexandra, deutsche Sängerin wird geboren.
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Alexandra (bürgerlich Doris Nefedov, geb. Treitz; 1942–1969) war eine der markantesten deutschen Sängerinnen der späten 1960er-Jahre, bekannt für ihre tiefe, rauchige Stimme und ihre melancholischen Chansons.

Leben und Karriere:
Durchbruch:

Ihr kometenhafter Aufstieg begann 1967 mit dem Hit „Zigeunerjunge“. Kurz darauf folgte „Sehnsucht (Das Lied der Taiga)“.
Künstlerisches Profil:
Obwohl sie oft als Schlagersängerin vermarktet wurde, sah sie sich selbst eher als Chansonnière und Komponistin. Zu ihren bekanntesten Eigenkompositionen gehört „Mein Freund, der Baum“.
Internationalität:
Sie sprach mehrere Sprachen und arbeitete mit internationalen Künstlern wie Gilbert Bécaud und Salvatore Adamo zusammen.
Tragisches Ende:
Alexandra starb am 31. Juli 1969 im Alter von nur 27 Jahren bei einem Autounfall in Tellingstedt (Schleswig-Holstein), als sie auf dem Weg in den Urlaub nach Sylt war. Bei dem Unfall kam auch ihre Mutter ums Leben, während ihr damals sechsjähriger Sohn Alexander fast unverletzt überlebte. Ihr früher Tod und die Umstände des Unfalls führten über Jahrzehnte hinweg zu zahlreichen Spekulationen und Mythen.

Wichtige Lieder:
ZigeunerjungeSehnsucht (Das Lied der Taiga)
Mein Freund, der BaumIllusionen
Schwarze Balalaika



 
19. Mai1798 - Napoleon Bonaparte bricht von Toulon aus zu seiner mehr als drei Jahre dauernden Ägyptischen Expedition auf.

Das Hauptziel des Unternehmens war, Ägypten von der osmanischen Herrschaft zu befreien und gleichzeitig die Position Frankreichs im Nahen Osten zu stärken. Napoleons Truppen landeten im Juli 1798 in Ägypten und trotz einiger anfänglicher Erfolge endete der Feldzug für die Franzosen letztendlich in einem Fiasko. Durch die Niederlage in der Seeschlacht von Abukir war Napoleon in Ägypten isoliert.
Darüber hinaus verstärkten lokale Widerstandsbewegungen ihren Kampf gegen die französische Besatzung. Schließlich entschied sich Napoleon, Ägypten zu verlassen, und kehrte im Jahr 1799 nach Frankreich zurück, um sich der politischen Situation in Europa zu stellen. Seine in Ägypten verbliebenen Truppen mussten sich aber schließlich am 2. September 1801 den Briten ergeben. Damit endete die Ägyptische Expedition. Begleitet wurde Bonaparte von der Commission des sciences et des arts, einer Gruppe von 167 Wissenschaftlern. Die Ergebnisse der Expedition wurden in der mehrbändigen Text- und Bildsammlung Description de l’Égypte (dt. Beschreibung Ägyptens) dokumentiert, die den Grundstein für die spätere Ägyptologie legte.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ägyptische_Expedition

 
19. Mai 1948:
Grace Jones, jamaikanische Schauspielerin und Sängerin wird geboren.
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Grace Jones (* 19. Mai 1948 in Spanish Town, Jamaika) ist eine jamaikanisch-amerikanische Sängerin, Schauspielerin und Performance-Künstlerin, die als eine der prägendsten Ikonen der Popkultur gilt. Ihr Stil ist bekannt für seine androgene, kühle Ästhetik und radikale Experimentierfreudigkeit.

Musikalische Karriere:
Sie begann in der New Yorker Disco-Szene der 70er Jahre (häufig im legendären Studio 54) und landete mit einem Cover von Édith Piafs „La Vie en Rose“ (1977) ihren ersten großen Hit.
Wandlung:
Anfang der 80er Jahre erfand sie sich neu und mischte in ihrer „Nassau-Trilogie“ (u. a. das Album Nightclubbing, 1981) New Wave mit Reggae und Funk.
Größte Hits:
Zu ihren bekanntesten Songs zählen „Slave to the Rhythm“, „Pull Up to the Bumper“ und „I've Seen That Face Before (Libertango)“.
Filmkarriere:
Grace Jones wurde vor allem durch markante Rollen als starke, oft unberechenbare Kriegerin oder Schurkin bekannt:
May Day im James-Bond-Film Im Angesicht des Todes (1985) an der Seite von Roger Moore.
Zula in Conan der Zerstörer (1984) neben Arnold Schwarzenegger.
Strangé in der Komödie Boomerang (1992) mit Eddie Murphy.

Mode und Einfluss:
Ihre Karriere startete sie als erfolgreiches Model in Paris (u. a. für Yves St. Laurent und Kenzo), wo sie zeitweise mit Jerry Hall und Jessica Lange zusammenwohnte. Ihr Image wurde maßgeblich durch die künstlerische Zusammenarbeit mit dem Fotografen Jean-Paul Goude geprägt, der ihre markanten Gesichtszüge und ihre Androgynität in ikonischen Plattencovern inszenierte.

Grace Jones gilt als wichtige Wegbereiterin für Künstlerinnen wie Lady Gaga, Rihanna und Beyoncé. Trotz ihres großen Einflusses auf die LGBTQ+-Bewegung lehnt sie selbst starre Kategorisierungen ab und betont oft, dass es ihr vor allem um das „Menschsein“ gehe.



 
19. Mai 1945:
Pete Townshend, britischer Musiker wird geboren.
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Pete Townshend (geb. 1945) ist als Gitarrist, Songwriter und kreativer Kopf von The Who einer der einflussreichsten Musiker der Rockgeschichte. Er prägte den Sound der 60er/70er Jahre durch innovative Rhythmusgitarre, Feedback-Einsatz und Konzeptalben wie „Tommy“ und „Quadrophenia“. Townshend ist zudem bekannt für seine zerstörerischen Bühnenperformances.

Werdegang und Highlights:
Frühe Jahre:

Geboren in London als Sohn von Musikern, fand Townshend durch die Gitarre seinen Weg und schloss sich der Schulband von Roger Daltrey an, aus der The Who entstand.
The Who (ab 1960er):
Mit Hits wie „My Generation“ und der Einführung von Gitarren-Feedback revolutionierte er die Rockmusik. Er etablierte die Rockoper (z.B. „Tommy“, „Quadrophenia“).
Solo-Karriere:
Neben The Who veröffentlichte er erfolgreiche Soloalben, darunter das für seine persönliche Verarbeitung von Drogenproblemen und dem Tod von Keith Moon bekannte Album „Empty Glass“ (1980).
Spätere Karriere:
Auch nach den aktiven Jahren von The Who blieb Townshend aktiv, etwa mit der Bühnenfassung von „Quadrophenia“ 2012 oder neuen Projekten.
Einfluss:
Trotz eigener Skepsis gilt er als einer der einflussreichsten Gitarristen. Er veröffentlichte auch eine viel beachtete Autobiografie „Who I Am“.

Pete Townshend und Sänger Roger Daltrey sind als verbleibende Mitglieder von The Who auch im Jahr 2026 noch aktiv, wobei ihre Beziehung als komplexe „Hassliebe“ beschrieben wird



 
20. Mai 1927:
Charles Lindbergh startet mit seinem Flugzeug Spirit of St. Louis vom Roosevelt-Flugplatz in New York zur ersten Alleinüberquerung des Atlantiks.
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Charles Lindbergh (1902–1974) war ein US-amerikanischer Flugpionier, dessen Alleinflug über den Atlantik ihn 1927 zum weltweiten Idol machte. Sein Leben war jedoch geprägt von extremen Gegensätzen – von technischem Genie und persönlicher Tragödie bis hin zu politisch umstrittenen Ansichten und einem postum enthüllten Doppelleben.

Historische Meilensteine & Leistungen:
Atlantiküberquerung (1927):

Mit der einmotorigen Spirit of St. Louis gelang ihm am 20./21. Mai der erste Nonstop-Alleinflug von New York nach Paris. Für die 33,5 Stunden dauernde Reise ohne Funkgerät und Fallschirm erhielt er den Orteig-Preis und die Medal of Honor.
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Medizinische Pionierarbeit: In den 1930er Jahren entwickelte er zusammen mit dem Nobelpreisträger Alexis Carrel die erste Perfusionspumpe, einen Vorläufer der Herz-Lungen-Maschine, um Organe außerhalb des Körpers am Leben zu erhalten.
Schriftsteller:
Für seinen autobiografischen Bericht The Spirit of St. Louis wurde ihm 1954 der Pulitzer-Preis verliehen.
Persönliche Tragödie & Kontroversen:
Lindbergh-Entführung: 1932 wurde sein 20 Monate alter Sohn entführt und später tot aufgefunden. Der Fall galt als „Verbrechen des Jahrhunderts“ und führte zur Hinrichtung von Bruno Richard Hauptmann, an dessen Alleinschuld bis heute Zweifel bestehen.
Politische Isolation:
Vor dem Zweiten Weltkrieg trat Lindbergh als führender Kopf des America First Committee gegen einen Kriegseintritt der USA auf. Seine Bewunderung für die deutsche Luftwaffe und antisemitische Äußerungen (insbesondere in seiner Des-Moines-Rede 1941) führten zu einem massiven Imageverlust.
Späteres Doppelleben:
Erst nach seinem Tod wurde bekannt, dass Lindbergh in Europa über Jahrzehnte ein Doppelleben mit drei deutschen Frauen und insgesamt sieben unehelichen Kindern geführt hatte.
 
20. Mai 1932:
Amelia Earhart startet von Neufundland aus als erste Frau zu einer Alleinüberquerung des Atlantiks mit einem Flugzeug.
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Amelia Earhart (1897–1937) war eine legendäre US-amerikanische Flugpionierin und Frauenrechtlerin, die durch zahlreiche Rekorde und ihr mysteriöses Verschwinden zur globalen Ikone wurde.

Wichtigste Meilensteine:
1928: Erste Frau, die den Atlantik überquerte (als Passagierin).
1932: Erste Frau, die den Atlantik im Alleinflug überquerte.
1935: Erster Mensch, der allein die Strecke von Hawaii nach Kalifornien flog.

Engagement:
Sie war Mitbegründerin und erste Präsidentin der Ninety-Nines, einer Organisation zur Unterstützung von Pilotinnen.

Das Verschwinden (1937):
Am 2. Juli 1937 verschwand Earhart zusammen mit ihrem Navigator Fred Noonan während ihres Versuchs, die Erde am Äquator zu umrunden. Der Funkkontakt riss in der Nähe der Howlandinsel im Pazifik ab. Trotz der damals aufwendigsten Suchaktion der Geschichte wurden weder die Insassen noch das Flugzeug (eine Lockheed Electra 10E) jemals zweifelsfrei gefunden.
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Theorien zum Schicksal:
Absturz ins Meer (Crash and Sink):

Die gängigste Theorie besagt, dass dem Flugzeug der Treibstoff ausging und es in den Pazifik stürzte.
Notlandung auf Nikumaroro:
Einige Forscher glauben, sie seien auf der Insel Nikumaroro gelandet und dort als Schiffbrüchige gestorben.
Japanische Gefangenschaft:
Eine populäre Verschwörungstheorie behauptet, sie seien von japanischen Truppen gefangen genommen worden.
 
20. Mai 1908:
James Stewart, US-amerikanischer Filmschauspieler wird geboren.
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James Stewart (1908–1997), oft „Jimmy“ genannt, war eine prägende Ikone des goldenen Zeitalters von Hollywood und zugleich ein hochdekorierter Kriegsheld.

Filmische Karriere:
Bekannt für seine markante, langsame Sprechweise („Drawl“) und sein Image als aufrichtiger „Durchschnitts-Amerikaner“, spielte er in über 80 Filmen.
Durchbruch:
Er feierte Erfolge mit Frank Capras Komödien Lebenskünstler (1938 ) und Mr. Smith geht nach Washington (1939).
Oscar-Sieg:
1941 gewann er den Oscar als bester Hauptdarsteller für Die Nacht vor der Hochzeit (The Philadelphia Story).
Hitchcock-Klassiker:
In den 1950ern drehte er Meisterwerke wie Das Fenster zum Hof (1954) und Vertigo (1958 ).
Weihnachtsklassiker:
Seine Rolle als George Bailey in Ist das Leben nicht schön? (1946) gilt als eine der beliebtesten der Filmgeschichte.
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Militärischer Dienst:
Stewart war der erste große Hollywood-Star, der im Zweiten Weltkrieg in den aktiven Dienst trat.
Kampfpilot: Er flog 20 gefährliche Einsätze als Bomberpilot über Europa.

Militärische Laufbahn im Zweiten Weltkrieg:
Freiwilliger Dienst:

Bereits im März 1941 – noch vor dem Angriff auf Pearl Harbor – meldete sich der amtierende Oscar-Preisträger freiwillig zum Militärdienst.
Einsatzflugzeug:
Nach einer anfänglichen Zeit als Ausbilder setzte Stewart alles daran, an der Front zu kämpfen. Ab Ende 1943 war er in England stationiert und flog als Kommandeur einer Staffel schwere viermotorige Bomber vom Typ Consolidated B-24 „Liberator“.
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Ziele:
Er leitete Angriffe auf strategische Ziele in ganz Deutschland, darunter Industrie- und U-Boot-Anlagen in Kiel sowie Einsätze über Berlin.
Vom Rekruten zum Oberst:
Stewart trat als einfacher Soldat ein und stieg innerhalb von nur vier Jahren aufgrund seiner Führungsqualitäten zum Oberst auf.
Aufstieg zum General:
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Nach dem Krieg blieb James Stewart in der Reserve der US-Luftwaffe (USAF Reserve). Während des Vietnamkriegs flog er 1966 sogar noch einen Einsatz als Beobachter an Bord eines B-52-Bombers. Im Jahr 1959 wurde er zum Brigadegeneral befördert. Damit gilt er bis heute als der höchstrangige Hollywood-Schauspieler in der US-Militärgeschichte.
Auszeichnungen:
Er erhielt unter anderem das Distinguished Flying Cross und das französische Croix de Guerre.

Persönliches:
Er war 45 Jahre lang mit Gloria Hatrick McLean verheiratet und galt als einer der professionellsten und bodenständigsten Stars seiner Zeit. 1985 wurde er mit dem Ehrenoscar für sein Lebenswerk sowie der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet.
 
20. Mai1982 - Der Physiker Merle Tuve stirbt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Merle_Antony_Tuve