Welche pflanzlichen Arzneien fördern innere Ruhe? Mit welchen Produkten habt ihr die besten Erfahrungen gemacht?

Elli23

Member
ID: 575088
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28 November 2025
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Ich hab in den letzten Monaten irgendwie immer öfter gemerkt, dass mich vieles sehr leicht mitnimmt und ich dann abends im Bett lange darüber nachdenke und mental gar nicht mehr runterkomme. Dadurch hat sich natürlich auch meine Schlafqualität enorm verschlechtert und ich bin tagsüber müde und unruhig, wodurch ich noch weniger mit allem zurechtkomme. Es ist in letzter Zeit auf jeden Fall sehr stressig in der Arbeit, aber das war es früher auch schon und so stark habe ich darauf noch nie reagiert.

Die Feiertage haben ein bisschen geholfen, deswegen dachte ich mir, bevor es zurück in die Arbeit geht, möchte ich zumindest einen Plan gefasst haben, wie ich besser mit dem Stress umgehen kann. Mir ist natürlich klar, dass ich strukturell etwas an meinem Alltag ändern muss, um dem langfristig entgegenzuwirken. Trotzdem glaube ich, dass ich anfangs am ehesten etwas gegen die Symptome unternehmen sollte, damit ich auch wieder die Kapazität dafür habe, meinen Alltag umzukrempeln.

So bin ich auf die Idee gekommen, ein pflanzliche Arzneimittel gegen nervöse Unruhe auszuprobieren und wollte hier mal nachfragen, ob jemand Erfahrungen mit sowas hat. Ich hab schon ein bisschen recherchiert, und es gibt da ja echt eine riesige Auswahl an verschiedenen Wirkstoffen und Anbietern. Muss ich da einfach ausprobieren, was für mich am besten funktioniert oder gibt es da doch greifbare Unterschiede, die vielleicht eines für mich geeigneter machen? Wie habt ihr das gemacht und was hat dann letzten Endes für euch funktioniert? Würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen zu dem Thema mit mir teilt. :D
 
Zunächst einmal hoffe ich, dass du gut ins neue Jahr gerutscht bist. Und ja, das, was du beschreibst – dieses abends-nicht-mehr-runterschalten, obwohl man eigentlich müde ist – kenne ich von meiner Schwester, bei der es letztes Jahr im Büro drunter und drüber gegangen ist.

Sie wollte auch durch unsere Apotheke bestätigt nichts „Hartes“, sondern erst mal etwas Pflanzliches, um wieder Luft zu bekommen. Was ihr spürbar geholfen hat, war Passionsblume – sie hat u. a. ein Präparat mit genau diesem Schwerpunkt ausprobiert ohne Erwartung, eher testend. Nach ein, zwei Wochen wurde ihr Kopf dann abends leiser, es war nicht weg, aber gedämpft. Wichtig war für sie auch: es muss keine sofortige Wirkung sein, sondern eher ein langsames Entschärfen.

Aus Gesprächen mit unseren Bezugspersonen in dem Kontext weiß ich auch, dass Baldrian oder Hopfen bei manchen eher müde machen als ruhig – das ist wirklich unterschiedlich. Vielleicht hilft es dir ja, mit einem Wirkstoff anzufangen und dem ein paar Tage zu geben, statt drauflos alles parallel zu mischen.
 
Zunächst einmal hoffe ich, dass du gut ins neue Jahr gerutscht bist. Und ja, das, was du beschreibst – dieses abends-nicht-mehr-runterschalten, obwohl man eigentlich müde ist – kenne ich von meiner Schwester, bei der es letztes Jahr im Büro drunter und drüber gegangen ist.

Sie wollte auch durch unsere Apotheke bestätigt nichts „Hartes“, sondern erst mal etwas Pflanzliches, um wieder Luft zu bekommen. Was ihr spürbar geholfen hat, war Passionsblume – sie hat u. a. ein Präparat mit genau diesem Schwerpunkt ausprobiert ohne Erwartung, eher testend. Nach ein, zwei Wochen wurde ihr Kopf dann abends leiser, es war nicht weg, aber gedämpft. Wichtig war für sie auch: es muss keine sofortige Wirkung sein, sondern eher ein langsames Entschärfen.

Aus Gesprächen mit unseren Bezugspersonen in dem Kontext weiß ich auch, dass Baldrian oder Hopfen bei manchen eher müde machen als ruhig – das ist wirklich unterschiedlich. Vielleicht hilft es dir ja, mit einem Wirkstoff anzufangen und dem ein paar Tage zu geben, statt drauflos alles parallel zu mischen.
Hallo, danke, ich hoffe, du hattest auch einen guten Start ins neue Jahr! Also erstmal tut es mir natürlich leid, dass deine Schwester auch mit solchen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, aber es ist auch gut zu wissen, dass es nicht nur mir so geht. :)

Ich hab mich jetzt auch schon mal in der Apotheke beraten lassen und die haben mir dort jetzt Passedan empfohlen, also auch ein Mittel mit Passionsblume. Ich nehm’s noch nicht lang genug, um eine Wirkung zu spüren, aber schön zu hören, dass Passionsblume deiner Schwester geholfen hat. Das stimmt mich schon ein bisschen hoffnungsvoller.

Meine Hoffnung ist eben auch, dass es mich nicht noch müder macht, als ich untertags ohnehin schon bin, deshalb bin ich auch vor Baldrian zurückgeschreckt, weil ich das eher daher kenne. Wenn das jetzige Mittel mir aber nichts bringt, werde ich eh was anderes auch ausprobieren müssen. Mischen würde ich diese Wirkstoffe sowieso nicht, da hätte ich zu große Angst vor irgendwelchen Nebenwirkungen glaube ich. ;) Wie geht’s deiner Schwester eigentlich inzwischen?
 
Vielen Dank für die Nachfrage, Ihr geht’s inzwischen deutlich besser, ja. Wir würden jetzt nicht sagen, dass alles weg ist, aber dieses permanente Hochdrehen am Abend hat sich Gott sei Dank gelegt, und das war für sie nun mal der große Unterschied. Sie hat der Passionsblume wirklich einige Zeit gegeben und ist genau bei einem Mittel geblieben – das sind bei ebenfalls diese Tropfen – ohne parallel herumzudoktern. Müdiger wurde sie dadurch Gott sei Dank nicht, eher im Gegenteil, weil der Schlaf endlich ruhiger wurde.

Was sie rückblickend hilfreich fand und dir weitergeben möchte: Vermeide, nicht jeden Abend zu prüfen, ob heute schon was anders ist, sondern spüre nach zwei, drei Wochen ehrlich hin. Und dann erst zu entscheiden. Seit wann nimmst du das Mittel jetzt, und eher abends oder verteilt?
 
Vielen Dank für die Nachfrage, Ihr geht’s inzwischen deutlich besser, ja. Wir würden jetzt nicht sagen, dass alles weg ist, aber dieses permanente Hochdrehen am Abend hat sich Gott sei Dank gelegt, und das war für sie nun mal der große Unterschied. Sie hat der Passionsblume wirklich einige Zeit gegeben und ist genau bei einem Mittel geblieben – das sind bei ebenfalls diese Tropfen – ohne parallel herumzudoktern. Müdiger wurde sie dadurch Gott sei Dank nicht, eher im Gegenteil, weil der Schlaf endlich ruhiger wurde.

Was sie rückblickend hilfreich fand und dir weitergeben möchte: Vermeide, nicht jeden Abend zu prüfen, ob heute schon was anders ist, sondern spüre nach zwei, drei Wochen ehrlich hin. Und dann erst zu entscheiden. Seit wann nimmst du das Mittel jetzt, und eher abends oder verteilt?
Das hört man gerne. Ich glaube auch, dass die gestörte Schlafqualität, die von dieser ständigen Unruhe kommt, mitunter eines der Symptome ist, das am meisten an den eigenen Kräften zehrt. Ich nehm das jetzt seit knappen drei Wochen, immer abends, und ich merke inzwischen schon einen leichten Unterschied. Ich hab natürlich nicht das Gefühl, dass von jetzt auf gleich alles weg ist, aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Es ist eher so, als ob der Unruhe ein bisschen der Wind aus den Segeln genommen wurde und darüber bin auch schon mal sehr froh.

Ich habe jetzt auch schon ein paar Mal wieder besser geschlafen und hoffe, dass sich das mit der Zeit noch besser einpendeln wird. Aber deine Schwester hat natürlich recht, ich will jetzt auch nicht obsessiv die ganze Zeit checken, ob sich schon wieder was weiter verbessert hat. Im Moment bin ich aber mal ganz zufrieden damit.

Also ich hatte mal eine Zeit lang total innere Unruhe und Stress.. hab mich in der Zeit aber auch unterirdisch ernährt.. Bei mir hat antientzündliche Ernährung total gut geholfen, ich such dir mal einen Artikel raus die Tage. Das Ding ist, dass Menschen auch psychologisch immer selbstwirksam sein wollen und es dadurch eher gefühle - und wahrnehmbare!- Erfolge gibt. Es gibt natürlich pflanzliche Mittelchen, aber die sind nicht stark genug die Ursache zu bekämpfen. An sich ist das Aufschieberitis mit Lutschbonbon.. Nicht falsch verstehen - ich hab auch schon Melatonin, Ashwagandha, etc genommen, aber wichtig ist, dass das Hand in Hand mit einer Lebensstil-Veränderung geht! Du schaffst das :) Antientzündliche Ernährung such ich aber trotzdem mal raus
Ja voll, das stimmt auch. Ich werde jetzt auch was an meinem Lebensstil ändern, aber bin erstmal froh, dass ich durch das Mittel wieder ein bisschen besser schlafen kann, weil dadurch hab ich jetzt auch wieder mehr Energie, die ich für eine langfristige Änderung verwenden kann. Aufschieben will ich dabei gar nichts, mir ist absolut klar, dass da eine nachhaltige Veränderung gebraucht wird. :) Ich werd mich auch mal schlau machen über die antientzündliche Ernährung, das hat mir auch eine Bekannte empfohlen. Danke dir für den Tipp!
 
Das klingt ohne Euphorie sowie Enttäuschung, sondern mit Realismus, nach einem ziemlich gesunden Punkt, an dem du da gerade gelandet bist. Gut beschreiben tut es genau dieses „der Unruhe wird etwas der Wind aus den Segeln genommen“ – und oft darf man am Anfang oft gar nicht mehr erwarten. Und merkt man oft erst im Nachhinein, dass sich der Schlaf sich langsam sortiert, und ist schon ein riesiger Hebel.

Als gut empfinde ich auch, dass du nicht ständig nachmisst. Das hat meine Schwester rückblickend auch weniger geholfen als nervös gemacht. Sie ist dabei geblieben meines Wissens passt Abends nehmen für viele. Die Idee mit Ernährung kam bei ihr Schritt für Schritt später auch. Erst wieder Boden unter den Füßen, dann weiter schauen.
 
Total!!! Glaube, dass man sich da auch nicht übernehmen darf und eins nach dem anderen angeht. Wenn man von jetzt auf gleich sein leben verändern will, dann ist das mega überfordernd und de-stabiliserend, auch wenn es langfrsitig auf genau das Gegenteil herauslaufen soll. Finde es ganz toll, wie bewusst und achtsam, als auch eigenverantwortlich, du das machst. Ich glaube, dass bei Ernährung viele erstmal zurückschrecken, weil es sich wie ein total riesiges Thema anfühlt, das man gar nicht richtig bestreiten kann. Mir hat es total geholfen, pro Woche 2 neue Mahlzeiten zuzubereiten. Die hab ich einfach nachgekocht und geschaut, ob es mir leicht oder schwer fiel. So hab ich nach einem Monat schon 5 neue Gerichte gehabt, die ich gerne esse und die nicht so schwer sind. Schicke euch eine Umarmung und hoffe, dass es Momente der Leichtigkeit gibt, die mit der ersten Frühlingssonne ihren Weg zu euch finden!
 
Das klingt ohne Euphorie sowie Enttäuschung, sondern mit Realismus, nach einem ziemlich gesunden Punkt, an dem du da gerade gelandet bist. Gut beschreiben tut es genau dieses „der Unruhe wird etwas der Wind aus den Segeln genommen“ – und oft darf man am Anfang oft gar nicht mehr erwarten. Und merkt man oft erst im Nachhinein, dass sich der Schlaf sich langsam sortiert, und ist schon ein riesiger Hebel.

Als gut empfinde ich auch, dass du nicht ständig nachmisst. Das hat meine Schwester rückblickend auch weniger geholfen als nervös gemacht. Sie ist dabei geblieben meines Wissens passt Abends nehmen für viele. Die Idee mit Ernährung kam bei ihr Schritt für Schritt später auch. Erst wieder Boden unter den Füßen, dann weiter schauen.
Ja, ich denke auch, dass der Ansatz mal auf jeden Fall stimmt. Ich nehm’s jetzt auch schon länger und inzwischen hat sich mein Schlaf wirklich deutlich gebessert und dadurch auch meine „Wachphasen“. Ich hab wirklich sehr unterschätzt, was für einen riesigen Unterschied der gute Schlaf im Alltag macht. Ich hab wieder mehr Energie, Motivation und bin auch deutlich produktiver. Aber ich mache jetzt auch seit ein paar Wochen wieder regelmäßiger Sport und versuche, so gut es geht, auf meine Ernährung zu achten. Ich weiß jetzt auf jeden Fall mal, dass ich viel mehr auf mein eigenes Wohlbefinden achten muss, weil so weit will ich es nicht mehr kommen lassen. Es wird bei mir auch immer noch eine Weile dauern, bis es mir wirklich wieder gut geht, aber ich bin von diesem Anfang mal sehr hoffnungsvoll gestimmt. Danke nochmal für deine Hilfe und die Empfehlungen. Und richte deiner Schwester auch weiterhin alles Gute aus!

Total!!! Glaube, dass man sich da auch nicht übernehmen darf und eins nach dem anderen angeht. Wenn man von jetzt auf gleich sein leben verändern will, dann ist das mega überfordernd und de-stabiliserend, auch wenn es langfrsitig auf genau das Gegenteil herauslaufen soll. Finde es ganz toll, wie bewusst und achtsam, als auch eigenverantwortlich, du das machst. Ich glaube, dass bei Ernährung viele erstmal zurückschrecken, weil es sich wie ein total riesiges Thema anfühlt, das man gar nicht richtig bestreiten kann. Mir hat es total geholfen, pro Woche 2 neue Mahlzeiten zuzubereiten. Die hab ich einfach nachgekocht und geschaut, ob es mir leicht oder schwer fiel. So hab ich nach einem Monat schon 5 neue Gerichte gehabt, die ich gerne esse und die nicht so schwer sind. Schicke euch eine Umarmung und hoffe, dass es Momente der Leichtigkeit gibt, die mit der ersten Frühlingssonne ihren Weg zu euch finden!
Ja, das stimmt, da muss ich mich auch immer wieder dran erinnern. Ich tendiere auch oft dazu, immer alles gleichzeitig machen zu wollen, aber das funktioniert einfach meistens nicht, vor allem bei so großen Vorhaben wie Lebensstiländerungen. Das mit der Ernährung ist auch ein schwieriges Thema für mich, da taste ich mich gerade langsam heran. Mir hilft es im Moment, einfach ein bisschen mehr darauf zu achten, was ich eigentlich alles esse über den Tag verteilt, wie ich mich danach fühle, wann ich Hunger habe usw. Das sind so Empfindungen, auf die ich oft richtiggehend vergesse zu achten. Aber wie du sagst wird sich das auch nicht von heute auf morgen alles richten und das sollte auch nicht das Ziel sein. Das mit dem Ausprobieren von zwei neuen Gerichten pro Woche finde ich aber auch eine super Idee, ich glaube das werde ich auch mal angehen. Ich merke jetzt richtig, dass ich davor meine eigenen Bedürfnisse oft einfach ignoriert habe oder gar nicht erst wahrgenommen habe. Ich glaube, wenn ich das erstmal verlerne, dann werden sich ganz von selbst neue Türen öffnen. Danke dir auf jeden Fall auch nochmal für all deine Hilfe und für alle Empfehlungen! Hoffentlich bleiben uns die sonnigen Tage jetzt einmal für eine Weile erhalten. :D