LOL wer aus einem Tortenwurf, einen Anschlag macht, daraus noch indrekt einen Mordanschlag machen möchte, von einem Attentat philosophiert, von Linksextremismus bei einem Tortenwurf spricht ... sorry der muss nicht damit rechnen als normaldenkender Mensch behandelt zu werden. Der muss mit einer spassigen Anekdote schon klarkommen. Und wie gesagt ich wollte Deine/Eure "Überspitzungen" wie ihr es ja immer gerne nennt, nur extrem überspitzen. Vielleicht hatte ich ja auch gehofft das ihr merkt welch überzogene Aussagen ihr trefft, aber nope....
 
Der Tortenwurf ist eine ekelhafte Straftat - da gibt es leider keine zweite Meinung zu
Wieso leider? Achja, es gibt eine zweite Meinung dazu; die habe ich.

Komm' mal wieder runter und rüste verbal ab. "ekelhafte Straftat", "auf extreme Art und Weise beschämend "...

Und wer bei Torte ins Gesicht keinen humoristischen Mehrwert erkennt, sollte mal aufs Clowns-College gehen. https://www.youtube.com/watch?v=aHY5SM0YFv0
 
Ich fand diese Aktion völlig überflüssend und mal wieder am Ziel vorbei. So sorgt man schon wieder dafür, dass die Partei tagelang in die Presse kommt und sich in einer Opfer-Rolle darstellen kann.

Ich würde mir wünschen, dass es endlich einmal fähige Menschen gibt, die sich öffentlich mit dieser Partei auseinandersetzen. Und zwar inhaltlich. Und damit meine ich nicht die immer gleichen Brüll-Talkshows, wo die immer gleichen Unfähigen durch Beleidigung und Lautstärke argumentieren wollen und dabei das Gegenteil erreichen.

Aber leider scheint Trash-TV auch in öffentlich rechtlichen Talkshows Einzug gehalten zu haben. Das Niveau vieler Sendungen reicht leider nicht mal mehr an den legendären "heissen Stuhl". Ich schalte meist beim Betrachten der Gästeliste aus.

Tortenwürfe, blöde "Reportagen", in denen Aussagen von Demonstranten verlächerlicht werden durch die Fragestellung, Bloßstellung von Bürgern im Fernsehen sind alle kontraproduktiv beim Umgang mit solchen Parteien. Das sorgt nur für neuen Zulauf.
 
Ich würde mir wünschen, dass es endlich einmal fähige Menschen gibt, die sich öffentlich mit dieser Partei auseinandersetzen. Und zwar inhaltlich. Und damit meine ich nicht die immer gleichen Brüll-Talkshows, wo die immer gleichen Unfähigen durch Beleidigung und Lautstärke argumentieren wollen und dabei das Gegenteil erreichen.

Stellt sich die Frage, inwieweit man sich mit Populisten inhaltlich auseinandersetzen kann, so dass es Wirkung im Ziel hat.

- Petry dementiert Petry
- ein Storch rutscht beim twittern mit der Maus ab
- man hetzt gegen die Lügenpresse, um zwei Minuten später seine Argumentation gegen die Flüchtlingspolitik auf nem ZDF Bericht aufzubauen
- Anfrage im Landtag nach einer Statistik über sexuelle Präferenzen

Das ist teilweise so abstrus, sie widerlegen sich ja teilweise selbst, wo ich mir dann sage, wenn da noch wer hinterher rennt, dem ist mit ner inhaltlichen Auseinandersetzung nicht beizukommen.

Man hat im Westen eine konservative Ausprägung, will sich dort positionieren, wo die CDU ihren rechten Flügel verlassen hat, im Osten hat man die völkisch-nationalistische Ausprägung.
Also muss man da mindestens zwei Auseinandersetzungen führen.
Wobei es genau ein Parteiprogramm gibt, eine inhaltliche Diskussion müsste dann über die nicht geschriebene Deutungsebene erfolgen, wo man wiederum keinen drauf festnageln kann.

Und zu guter Letzt kommt hinzu, dass Gauland, Petry und Höcke als prominenteste Vertreter der Partei gerade mit Maulkorb rumlaufen, um die Landtagswahlen nicht zu gefährden.
Bekannt ist, dass der Vorstand ein ganz derbes Problem mit Petrys Führungsstil hat, es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Höcke sich unabhängig davon die Macht an Land ziehen will und die deutlichen inhaltlichen Unterschiede Ost/West werden auch nicht auf Dauer tragbar sein.

Der parteiinterne Krach ist vorprogrammiert, was zu weiteren Spaltungen führen kann.

Also, abwarten und Tee trinken, warum inhaltlich diskutieren?

gruss kelle!
 
Stellt sich die Frage, inwieweit man sich mit Populisten inhaltlich auseinandersetzen kann, so dass es Wirkung im Ziel hat.

Die Frage stellt sich bei dir und Reddogg immer wieder...

- Petry dementiert Petry
- ein Storch rutscht beim twittern mit der Maus ab
- man hetzt gegen die Lügenpresse, um zwei Minuten später seine Argumentation gegen die Flüchtlingspolitik auf nem ZDF Bericht aufzubauen
- Anfrage im Landtag nach einer Statistik über sexuelle Präferenzen

Auch hier halten wir mal fest. Ein Kelle unterstellt einem Professor Einseitigkeit und dahingehend Fehler in seiner wissenschaftlichen Arbeit. Wenn andere Gruppen die Medien kritisieren (die sogar schon bei der Anstalt, von der ehemaligen russischen Außenkorrespondentin der öffentlichen rechtlichen), dann ist das aber primitiv. Kritisiert er unsachlich ohne Belege, dann ist das kritisches hinterfragen... lächerlich. Aber er sagt ja schon oben, die Logik von Populisten muss man nicht verstehen. Da können auch mal unsachgemäße Argumente die widersprüchlich sind folgen...

Und zum Thema dementieren, das schaffen auch etablierte Parteien. Ist nichts ungewöhnliches. Am besten sollte ein Herr Kelle dann gar nicht mehr wählen gehen...

Das ist teilweise so abstrus, sie widerlegen sich ja teilweise selbst, wo ich mir dann sage, wenn da noch wer hinterher rennt, dem ist mit ner inhaltlichen Auseinandersetzung nicht beizukommen.

Das mit dem selbst widerlegen schafft ein Kelle auch. Vielleicht sollte man ihn auch nicht ernst nehmen. Ach stimmt ja, dass machen ja nur wenige Leute... Mal ist ausschließlich der Alkohol schuld für falsches Handeln. Dann sind es die Sachsengene.


Man hat im Westen eine konservative Ausprägung, will sich dort positionieren, wo die CDU ihren rechten Flügel verlassen hat, im Osten hat man die völkisch-nationalistische Ausprägung.
Also muss man da mindestens zwei Auseinandersetzungen führen.
Wobei es genau ein Parteiprogramm gibt, eine inhaltliche Diskussion müsste dann über die nicht geschriebene Deutungsebene erfolgen, wo man wiederum keinen drauf festnageln kann.

Auch hier wird versucht durch Populismus zu argumentieren. Einheitlich ist keine Partei. Geschlossen schon mal gar nicht. Bei der CDU gibt es den linken Flügel der CDA. Die SPD hatte speziell bei der Agenda 2010 Machtkämpfe zwischen ihrem linken und rechten Flügel. Es ist lächerlich eine komplette Partei (die AfD) wie ein Individuum zu behandeln. Sie ist ebenso wie andere Parteien eine Vernetzung von Meinungen und natürlich gibt es da Widersprüche. Gebe es diese nicht, dann wäre es eine diktatorische Partei mit Führerprinzip. Wenn das das ist, was ein Herr Kelle möchte, dann bitte, dann soll er das aber auch offen sagen...

Und zu guter Letzt kommt hinzu, dass Gauland, Petry und Höcke als prominenteste Vertreter der Partei gerade mit Maulkorb rumlaufen, um die Landtagswahlen nicht zu gefährden.

Ohh mein Gott, es wird Wahlkampf gemacht, wie unüblich für eine Partei...

Wir halten mal Fest. Alle Maßstäbe, die normal bei einer Partei sind führen dazu, dass Kelle mit einer Partei nicht reden möchte. Somit kann man schlussfolgern, dass Kelle den Dialog mit gleich welcher Partei ausschließen würde. Außer es wäre eine Partei, die wie ein Mann der Meinung des Parteiführers folgt, dann wäre die Partei in sich konsistent (wenn auch nicht mehr demokratisch) und ein Gesprächspartner
 
Stellt sich die Frage, inwieweit man sich mit Populisten inhaltlich auseinandersetzen kann, so dass es Wirkung im Ziel hat.
Das kann man sicherlich. Und man erzielt dadurch, dass man seinen politischen Gegner ernst nimmt, selbst wenn er nach eigener Ansicht abstruse Dinge von sich gibt, Wirkung bei den Unentschlossenen.

Man erreicht durch eine öffentliche Auseinandersetzung nicht die Hardliner einer Fraktion. Wannabe kann sich noch so argumentativ anstrengen, er wird Reddogg nicht auf seine Seite ziehen können. Gleiches gilt anders herum. Beide können aber, sofern sie sachlich und argumentativ überzeugen, andere, die bisher unentschlossen waren, auf ihre Seite ziehen.

Gleiches gilt für öffentliche Politik. Mit "Das sind Nazis" wirst Du niemanden überzeugen, mit Torten, Böllern und Gewalt auch nicht. Aber lass die AfD doch mal 10 Minuten darlegen, wie sie denn eine deutsche Grenze tatsächlich sichern wollen, lass sie öffentlich von 1.000 Kilometer Stacheldraht mit schwer bewachten Übergängen, Grenzkontrollen etc. erzählen und lass das mal jemand mit Ahnung von der Praxis auseinandernehmen. Ein Unbeteiligter wird schnell verstehen, dass es nicht geht.

Ein reines "Sie sind fremdenfeindlich" als Antwort hilft da aber nicht. Und Gebrüll schon mal gar nicht.

Und zu guter Letzt kommt hinzu, dass Gauland, Petry und Höcke als prominenteste Vertreter der Partei gerade mit Maulkorb rumlaufen, um die Landtagswahlen nicht zu gefährden.
Die bekommt ein Profi öffentlich dazu, sich selber zu zerlegen. Aber eben ein Profi, kein Bosbach. Gerade der Höcke hat sich nicht so unter Kontrolle.

Marty
 
Man erreicht durch eine öffentliche Auseinandersetzung nicht die Hardliner einer Fraktion. Wannabe kann sich noch so argumentativ anstrengen, er wird Reddogg nicht auf seine Seite ziehen können. Gleiches gilt anders herum. Beide können aber, sofern sie sachlich und argumentativ überzeugen, andere, die bisher unentschlossen waren, auf ihre Seite ziehen.

Mein primäres Ziel ist nicht andere von meinem Weg zu überzeugen. Es gibt einfach nicht immer ein richtig oder ein falsch. Jemand, der MultiKulti besser findet, der wird Monokulturelles leben nicht einfach besser finden. Monokulturen haben ihre Gefahren, siehe NS-Zeit. MultiKulturen haben ihre Gefahr (römisches Reich, persisches Reich oder aktuell die arabischen Staaten). Aber beide Formen haben auch ihre Stärken. Am Ende werden Menschen aber Präferenzen haben. Gefährlich wird es dann, wenn man andere Wünsche leben zu wollen ignoriert und anderen Menschen den eigenen Willen aufzwingen möchte.

Beispiele: Es gibt die Großfamilie und die Kleinfamilie sowie Partnerschaften ohne Kinder. Ich würde niemals eine Wertung vornehmen, was von dem besser oder schlechter ist. Sicherlich interessieren mich die Vorzüge und die Nachteile, am Ende sind aber persönliche Präferenzen ausschlaggebend, wieso ich so oder so leben möchte. Und ich denke jeder ist für sich meistens im Reinen mit seiner Entscheidung

Mich stört an unserer Politik und auch an den Leuten hier im Forum, dass sie immer davon ausgehen andere belehren zu wollen, weil nur ihr Weg der Richtige ist. Und das mit einer rein populistischen Art (die sie anderen ja unterstellen). Komplexe Sachverhalte werden versucht mit Einzelzitaten und Beispielen zu widerlegen, was viel zu vereinfachend gedacht ist. Wenn dann wenigstens eine These als Argumentationslinie dabei raus kommen würde. Aber am Ende kommt doch nur Bullshit dabei raus.

Sicherlich gibt es Sachverhalte, bei denen es keine Diskussion geben kann. Gewalt ist für mich nicht tolerierbar. Und ich hoffe, dass dies ethisch von allen so gesehen wird.

Aber eine Frau Merkel kann sich nicht bei einer Frau Will hinstellen und davon sprechen, dass sie alle anderen von ihrem Weg überzeugen wird, weil es der einzige richtige Weg ist. Wenn man an der Macht ist kann man langfristig aus jedem Weg den richtigen machen. Die Nazis sachten ja auch sie gehen den richtigen Weg. Alles eine Frage der Zeit und in welcher Gesellschaft man aufwächst. Ihre Formulierung war wie oft hier im Forum. Sie möchte, dass die Leute ihr zu hören. Sie wünscht sich keinen Dialog. Sie möchte nicht wissen, wie die Menschen leben möchten. Sie möchte, dass die Menschen ihr zuhören und begreifen, dass es alternativlos nur eine wahre Art zu leben gibt.

Wenn man dahin kommen würde zu akzeptieren, dass es alternative Wege zu Leben gibt, dann sich gegenseitig Austausch über Gefahren und Chancen, dann wäre schon viel gewonnen. Bis es soweit ist möchte ich erst mal aufzeigen wie intolerant und inkonsistent Kelle und Co in ihrer überheblichen Art sind.
 
Hö, warum bin ich immer wieder Stein des Anstosses?
Ich kann wenigstens im Gegensatz zu meist anderen meine Positionen, meine Erklärungen, Erläuterungen und Widerlegungen mit Beispiel und Belegen anführen. Desweiteren nutze ich nicht längst widerlegte Aussagen (ok davon gibt es bei mir auch nur wenige ;) ) nach 2-3 Wochen erneut und hoffe das diesmal keiner darauf reagiert.

Wenn man dahin kommen würde zu akzeptieren, dass es alternative Wege zu Leben gibt, dann sich gegenseitig Austausch über Gefahren und Chancen, dann wäre schon viel gewonnen. Bis es soweit ist möchte ich erst mal aufzeigen wie intolerant und inkonsistent Kelle und Co in ihrer überheblichen Art sind.
Das kannst doch alternativ Leben. Oder wirst Du von uns in irgendeiner Form eingegrenzt? Meinungen und politische Agenda ist dann natürlich was anderes, besonders wenn es strafrechtlich relevant wird. Und wie zeigst Du denn auf das wer intolerant und/oder inkonsistent? Auch Deine Punkte zu Kelle könnten teils in wenigen Aussagen umgehend widerlegt werden. Ganz besonders wird es aber immer interessant wenn Photon und Du Antworten bekommen, dann wird es mittlerweile nur noch still. Auseinandersetzungen mit Argumenten ist halt schon längst nicht mehr das Ziel von euch, sondern nur noch irgendwas behaupten was in wenigen Sekunden widerlegt werden kann. Im neudeutschen eigentlich Propaganda genannt.

Und die von Kelle benannte inkonsequente Vorgehensweise bei Lügenpresse vs. Medium als Quelle zeigt doch nicht nur ihr beide auf, sondern besonders die Sympathisanten von AfxxgiNPDa1%.
 
Aber lass die AfD doch mal 10 Minuten darlegen, wie sie denn eine deutsche Grenze tatsächlich sichern wollen, lass sie öffentlich von 1.000 Kilometer Stacheldraht mit schwer bewachten Übergängen, Grenzkontrollen etc. erzählen und lass das mal jemand mit Ahnung von der Praxis auseinandernehmen. Ein Unbeteiligter wird schnell verstehen, dass es nicht geht.

Es ist ja nun nicht so, dass wir so ne Grenze nicht vor 27 Jahren noch hatten, die letzten Mauerschützenprozesse sind bis vor 12 Jahren gelaufen.

Wer sowas befürwortet, der hat entweder ein ganz bescheidenes Menschenbild oder ist so egozentrisch a la "Kann mir ja nicht passieren, bin schon drin.", dass da Fakten nicht helfen.

Der Unbeteiligte wird an den antifaschistischen Schutzwall denken. :ugly:

Und spätestens seit gestern haben sich die Diskussionen imho erledigt, weil die Bilder von der Grenze Mazedonien/Griechenland ne deutliche Sprache sprechen.

In meinen Augen setzt sich die Wählerschaft aus folgenden Gruppierungen zusammen:
- Wähler klassisch rechter Parteien, die ihre Stimme mal im Landtag sehen wollen
- Pegida Anhänger, die nicht dem ersten Teil zuzuordnen sind
- haufenweise Protestwähler
- sonstige

Gerade der Haufen Protestwähler wird wissen, dass die AfD jetzt nicht an die Regierung kommt, womit ihre Forderungen nicht realisiert werden können, mal abgesehen von rechtlichen Chancen der Vorschläge. Also kann man die ruhig wählen, tut ja nicht weh.

Die andere Seite schaut in die jüngere deutsche Geschichte und sieht, dass es rechte Parteien nie geschafft haben, sich dauerhaft im Parlament zu etablieren. Vor 25 Jahren hatten wir ja nun grob ne vergleichbare Situation.
Daher sieht da auch keiner die zwingende Notwendigkeit, einer inhaltlichen Auseinandersetzung.
Kann gut gehen, muss nicht.

gruss kelle!
 
[...] Aber eine Frau Merkel kann sich nicht bei einer Frau Will hinstellen und davon sprechen, dass sie alle anderen von ihrem Weg überzeugen wird, weil es der einzige richtige Weg ist. [...]

Doch, kann sie. Denn im Gegensatz zu mir, Dir und allen anderen Nörglern an ihrer Politik ist sie diejenige, die für die Entscheidung über diese Fragen zuständig ist.

Und das nicht, weil sie sich für etwas Besseres hält, sondern weil sie in diese Verantwortung gewählt wurde. Und solange der Bundestag Frau Merkel sein Vertrauen ausspricht, bzw. bis zur nächsten Bundestagswahl bleibt das auch so.

Insofern finde ich es gut, dass sich Frau Merkel bei Frau Will hinsetzt und zumindest versucht, ihre Entscheidungen zu erklären (was sie nicht unbedingt müsste).

In diesem einen Fall freut mich (und vermutlich auch andere hier) das sehr, aber auch wir haben schon oft über diese demokratische Tatsache geflucht. :biggrin:
 
Doch, kann sie. Denn im Gegensatz zu mir, Dir und allen anderen Nörglern an ihrer Politik ist sie diejenige, die für die Entscheidung über diese Fragen zuständig ist.

Und das nicht, weil sie sich für etwas Besseres hält, sondern weil sie in diese Verantwortung gewählt wurde. Und solange der Bundestag Frau Merkel sein Vertrauen ausspricht, bzw. bis zur nächsten Bundestagswahl bleibt das auch so.

Insofern finde ich es gut, dass sich Frau Merkel bei Frau Will hinsetzt und zumindest versucht, ihre Entscheidungen zu erklären (was sie nicht unbedingt müsste).

In diesem einen Fall freut mich (und vermutlich auch andere hier) das sehr, aber auch wir haben schon oft über diese demokratische Tatsache geflucht. :biggrin:

Ich glaub du verstehst dem Inhalt der Aussage nicht. Sie ist gewählt zu führen und zu entscheiden. Ich will nun auch nicht darüber diskutieren,dass sie geschworen hat im Namen des Volkes zu regieren als volksvertreterin und nicht als diktatorin. Es geht in der aussage darin,dass lebensweisen geschmackssace ist.es gibt keinen one best was. Sie kann ihren weg verkaufen,sie wird aber nicht den richtigen Weg haben.ebenso wie nicht dem falschen weg (zumindest bei einigen fragen). Worauf du eingehst hat null damit zu tun.ob sie entscheiden kann stand gar nicht zur debatte
 
Also man wählt jemanden und wenn diese/r gewählte Politiker/in dann das macht was er/soe in etwa sagte, dann darf er/sie es weder machen noch dazu Stellung nehmen. Und das weil ein selbsternanntes "Völkchen" behaupten es besser wissen zu können. :roll:
 
Wenn man dahin kommen würde zu akzeptieren, dass es alternative Wege zu Leben gibt, dann sich gegenseitig Austausch über Gefahren und Chancen, dann wäre schon viel gewonnen.
Aber man muss auch akzeptieren, Wege für richtig bzw. falsch zu halten. Es steht jedem zu ein Urteil zu fällen. Man kann dieses Urteil für falsch halten oder der Meinung sein, dass z.B. Kelle oder Reddogg dieses vorschnell getroffen getroffen haben. Aber es sind halt Meinungen und Bestandteil einer Diskussion. Das kannst du doch nicht ausschließen.

Die AfD vertritt übrigens konsequent den Standpunkt, dass Merkels Politik der gänzlich falsche Weg ist. Sie hat ihr Urteil von Anfang an gefällt. Nur ihr Weg wird akzeptiert. Neudeutsch "alternativlos". Dein Kritik an Merkel ist dann mindestens im selben Maße an die AfD zu richten. Wobei. Merkel hat gezeigt, dass sie auch andere Wege akzeptiert und sogar geht. Sei es die Flüchtlingspolitik, oder Mindestlohn. Wer hätte gedacht, dass es dies unter Merkel bzw. der Union geben würde?

Man kann die jetzige Politik für falsch halten. Aber dieses andere Wege akzeptieren, dieses Gejammer wegen alternativlos.... albern. Besonders weil man diesbezüglich keine Alternative darstellt.
 
[...] Es geht in der aussage darin,dass lebensweisen geschmackssace ist.es gibt keinen one best was. Sie kann ihren weg verkaufen,sie wird aber nicht den richtigen Weg haben. [...]

Du bezogst Dich aber doch auf den Weg, den Frau Merkel bei Anne Will versucht hat zu erklären, oder nicht?

Und in Bezug auf diesen Weg hat sie nun einmal ihre Auffassung und kann diese eben auch durchsetzen, weil sie dazu gewählt wurde.

Global betrachtet wird Frau Merkel gar niemandem vorschreiben wollen, wie er zu leben hat. Lediglich wenn sie ein Problem lösen muss, wird sie sich: Damit beschäftigen, eine Meinung fassen, dafür Mehrheiten suchen und dann die gefundene Lösung umsetzen. So läuft nun einmal Politik (im Idealfall).
 
Hö, warum bin ich immer wieder Stein des Anstosses? [...] Ganz besonders wird es aber immer interessant wenn Photon und Du Antworten bekommen, dann wird es mittlerweile nur noch still.
Na dann denk mal drüber nach, warum das wohl so ist.

Auseinandersetzungen mit Argumenten ist halt schon längst nicht mehr das Ziel von euch, sondern nur noch irgendwas behaupten [...] Im neudeutschen eigentlich Propaganda genannt.
Genau deswegen.
 
Von diesem, durch einen Betroffenen dokumentierten Fall und ein paar zustimmenden Kommentaren abzuleiten, dies sei überall in Deutschland an jeder Schule der Fall, erscheint mir doch etwas übertrieben...

Es sind immerhin über 40 Kommentare. Für diesen Blog ist das eine ganze Menge. Und wenn der Grundtenor überall der Gleiche ist, kann man daraus schon einiges ableiten. Das bedeutet natürlich nicht, dass es überall so ist.

Und da gehören Lehrer nicht dazu? :think:

Haarspalter! :p

Es gab keine staatlich gelenkte Propaganda in der DDR? Keinen Überwachungsapparat und keine Repressionen für Menschen, die ihrer Aufgabe im Staat nicht gerecht wurden? Und jeder Lehrer, der wollte, durfte im Unterricht eine eigene Meinung vertreten oder Material heranziehen, das eine Meinung neben dem staatlichen Programm präsentiert?

Doch. Die DDR war aber kein demokratischer Staat, wie die Bundesrepublik einer sein will. DAS ist der Unterschied. Und wie das mit der eigenen Meinung ist, kann man ja schön an dem Beispiel sehen.

Naja. Seine eigene Meinung kann der Lehrer nicht immer verbergen und muss er auch nicht unbedingt, solange er Gegenansichten nicht verschweigt.

...muss er auch nicht unbedingt, solange er keine Repressionen fürchten muss. ;)

Aber wie gesagt, das ganze mit der DDR zu vergleichen ist meiner Ansicht nach Unsinn.

Ich vergleiche nicht, ich sehe da nur gewisse Parallelen, speziell was den Umgang mit Leuten angeht die eine andere Meinung vertreten. Seien es nun Lehrer oder Schüler. Aber man müsste dafür vielleicht einen anderen Faden eröffnen. Das führt hier alles viel zu weit.

1. Hmm Argumente? 2. Schon wieder lol? Welche bedeutung soll das jetzt wieder haben?

Zu 1. Ja, Argumente! Kennste? Also, das ist wenn etwas FÜR oder GEGEN etwas spricht. Im Idealfall, kann man dann auch begründen, was dafür oder dagegen spricht. Ich mache das sicherlich nicht immer so gewissenhaft wie du (kleiner Scherz) aber ich gebe mir Mühe. Ich schaffe das! :mrgreen:

Zu 2. Das bedeutet, dass wenn du nicht sachlich bleibst, ich diese Diskussion mit dir beende. Ganz einfach.

1. Gefälschte Papiere kann es bei jedem geben, willst Du nun alle mit einer Sonderkontrolle belegen?

Ja! Weil:

Es tut mir wirklich leid, aber in diesem konkreten Fall ja! Wenn bekannt ist, dass Leute mit gefälschten Papieren einreisen, (wohlbemerkt in nicht unerheblichem Umfang!!!) MUSS man einen Generalverdacht aussprechen, weil man nicht zweifeldfrei feststellen kann, ob diese Leute einfach nur Asyl beantragen wollen, oder anderes im Sinn haben. Man muss es schlichtweg genau überprüfen. AN DER GRENZE! Nicht erst im Lageso!

Welche Begründung brauchst du noch?

Sagt wer? Der Innenminister gibt Zahlen die nach der ersten Fragerunde nicht standhalten da es sie nicht gibt, in der 2. Runde stellt er eine Studie in Aussicht die es bis heute nicht gibt und erhöht die Anzahl. Wie kann man nun auf so einen Spruch wie Du kommen? Plus dazu das doch die Altparteien angeblich nur Lügen verbreiten etc? Aber naja da fehlt mal wieder die konsequente Handlung.
3. Warum MUSS man einen Generalverdacht aussprechen?

Ich könnte hier jetzt noch eine Weile so weitermachen, spare mir das aber aus Platzgründen. Und ich wiederhole meine Frage: Welche Begründung brauchst du noch?

Und obwohl es überall gefälschte Pässe geben kann, wirst Du nicht explizit kontrolliert, sprich bis überprüft wird ob Deine Angaben korrekt sind. Es wird nur Dein Pass irgendwo durchgeschoben und das wars. Also warum andere Regeln?

Ich weiß nicht, ob du jemals die EU verlassen hast. Aber ich werde sehr genau überprüft, bevor man mich irgendwo einreisen lässt. Das Ding, wo die Pässe irgendwo durchgeschoben werden ist übrigens mit einem anderen Ding verbunden, wo man sehen kann, ob die Daten im Ding mit denen im Pass übereinstimmen. Außerdem kann das Ding auch sehen, ob man irgendwo was ausgefressen hat, was unter Umständen meine Weiterreise verhindert... etc. etc. etc.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo du hier andere Regeln siehst, als die gängige Praxis es vorsieht.

Wer hat denn sowas bitte gerechnet oder verlautbaren lassen. Es wurde als Chance und Möglichkeit bezeichnet unseren Fachkräftemangel zu reduzieren, aber lösen? Wer war das? Und wer hat behauptet das die Syrer "im Schnitt" besser oder gleich gut gebildet sind? Fragen über Fragen, ich hoffe es kommen auch mal paar Antworten.

Ob nun lösen oder reduzieren... Chance oder Möglichkeit.... Beides ist falsch und schlicht und einfach nicht mit der Realität vereinbar.

Und um dein Langzeitgedächtnis, was die Bildung der Syrischen Flüchtlinge betrifft, etwas aufzufrischen:


Ich hoffe die Antworten reichen dir fürs Erste... Sonst kann ich hier noch eine halbe Seite posten, wenn du willst.

Es schadet wohl viel mehr eher daran das der Grossteil der Abschlüsse einfach nicht anerkannt werden. Und nein darunter zählen nicht nur Studienabschlüsse...

Möglich. Wahrscheinlich scheitert es aber eher daran, dass der Großteil einfach keine Abschlüsse hat.


Nein, wahrscheinlich eher nicht.

Warum ohne Konkurrenz? Eine gewisse Konkurrenz wird es immer geben und hat es immer gegeben.

Stimmt denn dann das Vorurteil doch, dass die Ausländer uns die Arbeit wegnehmen? :ugly: Haben die Nazis also doch recht? :ugly:

Ersthaft mal: Der Begriff Verdrängungswettkampf ist dir nicht zufällig geläufig? Experten warnen sogar ausdrücklich davor, dass es zu Verdrängungswettkämpfen kommt, was es zu vermeiden gilt. Das ist sozialer Sprengstoff! Nicht weil ICH es sage, sondern weil zahlreiche Experten davor warnen!

Schliesslich möchte doch besonders ein Teil des AfD-wahl"volkes" da doch die Leute nicht arbeitslos bleiben. Ok es ist dasselbe AfD-Wahl"volk" was von Konkurrenz faselt, besonders wenn es den eigenen Bereich betrifft. Aber diesen Logikfehler kann man bei jenen Leute eh nicht mehr korrigieren.

Wer faselt? Ich frage mich machmal ob das nur Ignoranz ist oder schon Dummheit. Was glaubst du machen Kevin, Justin-Jason und Sebastian wohl morgen, wenn ihr Chef ihnen heute sagt, das Ali, Rachid und Mouhammad jetzt ihre Arbeit machen?

Fehlt eigentlich nur noch die Aussage, das die ja auch auswandern können, wenn es ihnen hier nicht mehr gefällt. Finde du jetzt mal den Logikfehler.

Weil besondere Umstände, besondere Entscheidungen bedürfen. Ist das so schwer zum verstehen?

Nein, das ist nicht schwer zu verstehen, aber schwer zu VERMITTELN, wenn nun auf einmal, nach Jahren der Sparflamme, das große Feuer entzündet wird. Der dicke Siggi hat das JETZT, 2 Wochen vor den LT Wahlen auch SCHON festgestellt. :LOL:

Wieso es soll ja eben kein Flüchtlingskonjunkturprogramm sein. Hab ich das irgendwo geschrieben? Aber hier scheinen wir wohl eher schon wieder bei einer Neiddebatte zu sein.

OK. Dann nenne mir doch bitte mal ein Beispiel für ein Konjunkturprogramm, bei dem sowohl die Einheimischen als auch die Flüchtlinge profitieren. Jetzt bin ich echt gespannt.

Wie gesagt die gehören noch dazu. Jedoch führt dies zu nächsten Frage, wenn Du doch das so nachvollziehen kannst und auch die Bombenwerfer zur verantwortung ziehen willst, wieso sympathisierst Du dann mit der AfD? ;)

Die gehören noch dazu? Die sind wohl eher HAUPTVERANTWORTLICH!

Um deine Frage zu beantworten, weil ich die Verantwortung Deutschlands als Verursacher dieser Krise nicht sehe, wir aber die Hauptlast der Auswirkungen tragen und die Kanzlerin, trotz Kritik, gerade auch aus dem Ausland, nicht gewillt ist ihren Kurs zu korrigieren und Deutschland in Europa zusehens isoliert.

Zudem finde ich den Umgang mit dieser Partei einer Demokratie unwürdig, wie ich schon ein ums andere Mal dargelegt habe. Es gibt da noch weitere Punkte, wie Themen zum Euro oder Volksentscheide nach dem Vorbild der Schweiz. Gerade der letzte Punkt, vor dem sich eigentlich nur die etablierten Parteien fürchten müssten, sollte eigentlich jedem aufrechten Demokraten Freudentränen in die Augentreiben. Leider setzt man sich aber eher weniger mit den Inhalten auseinander.

In Relation zur Bevölkerung wollen viel mehr nach Ungarn, Schweiz, Schweden und sogar nach Österreich ;) Aber naja ist ja schon wieder 1 Woche her als wir das zum Thema hatten, da kann man das schonmal wieder vergessen haben.

Mir ist diese Haarspalterei langsam echt zu doof. Fakt ist: Deutschland hat die meisten Flüchtlinge in Europa aufgenommen und weder Ungarn, noch Schweden, noch Österreich, sowie der Rest der EU wollen weitere Flüchtlinge aufnehmen. Das bedeutet, jeder der es nach Europa schafft, landet in Deutschland. Fakt ist auch, das die meisten Flüchtlinge ohnehin nach Deutschland wollen, sonst hätten wir ja kaum so viele.

die Mehrheiten bilden sich, weil zuvor jene europ. Staaten die ebenso Flüchtlinge aufnahmen und sogar mehr als deutschland, es nicht gemeinsam geschafft hatten oder auch wollten, das sich Mehrheiten bilden um die besonders osteurop. Staaten zu mehr Aufnahme oder Unterstützung zu bewegen. Selbst schuld würde ich sagen.

Würdest du mal für 5 Minuten deinen Elfenbeinturm verlassen, würdest du vielleicht feststellen, das Deutschland sich durch seine Politik immer mehr in Europa isoliert. Statt dessen fantasierst du zusammen mit der Bundesraute hier Mehrheiten zusammen, die nicht existieren und glaubst dabei sogar noch, dass Mutti total betroffen ist, wenn sie die Bilder aus Mazedonien sieht. Das Gegenteil ist der Fall!

Die Wahrheit ist: Diese Bilder helfen ihr sogar noch bei ihrem Kurs. Denn sie kann weiter sagen, wir schaffen das, während dessen andere Länder die Drecksarbeit für sie machen, immer in der Hoffnung, dass sich nicht noch weitere auf den Weg machen. :ugly:

Den Rest erledigen dann die lupenreinen Demokraten aus der Türkei, die uns durch die "erkaufte" Visafreiheit nur noch weitere Zugeständnisse abpressen werden. Und immer wenn man der Türkei nicht entsprechend entgegen kommt, öffnet man die Schleuse wieder ein bisschen. Dass man sich so erpressbar macht, ist eine diplomatische Katastrophe. Und das hat Angela Merkel zu verantworten! Findest du, sie hat dafür Beifall verdient???

Durch das beharliche Bekenntnis, dass es keine Obergrenze gibt, lockt sie doch nur noch weiter arme Teufel an, die sich mit völlig falschen Vorstellungen von Deutschland auf den gefährlichen Weg machen, nur um am Ende festzustellen, dass Deutschland NICHTS außer einer überfüllten Turnhalle zu bieten hat. Die Leute die dann bei der Flucht drauf gehen, hat sie zu verantworten! Leider bekommt sie dafür dann auch noch kritiklos Beifall.

Na aber gerade hast Du doch auch von "Mehrheiten" geschrieben, also gibt es sie JETZT erst, oder wie? ;)

Ich hab jetzt gerade noch 5 mal zurückgeblättert und quer gelesen, aber ich hab echt keine Ahnung, was du meinst.

Tatsächlich Aufgenommene? Welche Definition schwebt Dir da vor? Und wie sehen die Zahlen dafür aus. Ich hoffe nur Du komsmt jetzt nicht mit 1.000.000 Millionen für Deutschland ;)

Das habe ich dir schon geschrieben. In meinen Augen macht es eben schon einen gewaltigen Unterschied, ob man in ein Haus mit 2 Bewohnern und 100m² 5 Gäste einlädt, oder in ein Haus mit 5 Bewohnern und 50m² 20 Gäste. Womit dann auch gleich die Obergrenze des Schaffbaren definiert ist, was vor allem die menschenwürdige Unterbringung und die Versorgung mit Arbeit betrifft.

Du wirst mir jetzt aber gleich wieder schreiben, dass man das so nicht rechnen kann. Egal...

Demokratie ist nunmal eben auch der Versuch Mehrheiten zu bilden. Das war zu beginn der Flüchtlingskrise aber nicht der Fall. Und noch einmal NICHT NUR DEUTSCHLAND hatte damals das Wort ergriffen.

Was bringt es uns jetzt, wenn wir uns darüber unterhalten, was zu Beginn der Flüchtlingskrise gesprochen, vereinbart oder gesagt wurde. Es ist einfach sinnlos! Der Status Quo ist nun einmal so wie er ist. Und das bedeutet, dass unsere europäischen Nachbarn keinen Bock mehr haben und dass die Bundesraute Deutschland in Europa isoliert!

Wenn Du über intern. Diplomatie und Politik keine Ahnung hast, dann versuche nicht auch noch dies tagtäglich hier darzustellen. Es war nicht nur Deutschland das Flüchtlinge aufnahm, es war nicht nur Deutschland das sich dafür aussprach das alle europ. Staaten die Flüchtlingskrise gemeinsam angehen sollen. Du solltest etwas weniger Deine nationalen Gedanken hier mit reinbringen....

Ich würde dir jetzt gerne mal empfehlen, einen Gang zurück zu schalten und diesen populistischen Scheißdreck zu lassen. Populistisch kann ich nämlich auch ganz gut. Ansonsten gilt Punkt 2 in meinem ersten Absatz ganz oben. Deine Entscheidung...

Du solltest darüber hinaus vielleicht auch mal versuchen, nicht immer den Eindruck entstehen zu lassen, als würdest du über allen Dingen stehen und vor Allem nicht so tun, als wärest du viel Intelligenter als alle anderen, die nicht deine Meinung teilen.

Nur mal so unter uns: Das macht dich weder besonders sympathisch, noch kommst du dadurch besonders schlau rüber. Eher im Gegenteil. Das wollte ich nur mal anmerken. ;)

du kannst aber im syrienkonflikt nicht nur D und TR rausnehmen und dabei auch nur eine Punkt Dir anschauen. Damit beweist Du doch nur das Du für komplexe Themen und Vorgänge kein Gespür hast.

Und du beweist nur ein ums andere Mal, dass du nicht in der Lage bist die Zusammenhänge zwischen meinen Argumenten zu verstehen. Vielleicht macht du das auch absichtlich, ich weiß es nicht. Die Türkei habe aus einem anderen Grund ins Spiel gebracht. Du kannst gerne noch einmal nachlesen, warum ich das tat.

Stichwort:

  • Verantwortung Deutschlands weil...
  • Waffenlieferung an Peschmerga
  • Waffenlieferung an Peschmerga weil...
  • IS vs. Peschmerga
  • Türkei Zaungast weil...
  • Konflikt Türkei mit Peschmerga
  • Allianz Türkei Deutschland weil alternativlos...
1. Mitverantwortlich. Ja. Maßgeblich ist eine Wertung, wer braucht das schon? Um einen noch grösseren Schuldigen zu finden? So what? Natürlich sollten Staaten wie SA, USA, Kuwait, Emirate stärker zu Verantwortung herangezogen werden. Nur 2. würde daraus auch bei Dir sicherlich schnell eine alleinige Verantwortung und 3. sympathisierst Du mit einer Partei die diesbezüglich keine konkreten Pläne hat um genau so vorzugehen. Weil halt Ausländer raus, ähm keine Ausländer reinlassen ja einfacher zu sein scheint.

Ich finde schon, dass man eine Wertung abgeben sollte, gerade bei der Gewichtung der Verantwortung, die du ständig bei Deutschland siehst. Aber ich akzeptiere, dass du das anders siehst. Wir werden uns hier nicht einigen können.

Zu deinem zweiten Punkt: Ich kann dir versichern, dass ich mir der Komplexität dieses Konfliktes durchaus bewusst bin. Das ist übrigens ein Vorwurf, der immer allzu schnell gemacht wird, dass nur die "wir schaffen das" Fraktion den Überblick über alles hat. Dem ist definitiv nicht so! Der Unterschied ist der, dass die Verantwortung und die tatsächliche Hilfbereitschaft in keinem Verhältnis stehen.

Zu deinem dritten Punkt: Das einfach nur deine Unterstellung. Selbst du AfD ist dafür, dass man Schutzsuchenden Asyl gewährt. Nur haben wir hier scheinbar andere Auffassungen, was ein "Schutzsuchender" ist.

Ich mag diese verqueren Sichtweisen.

Das aus einem Antifanten-Mund! :LOL: :LOL: :LOL:
 
Ich würde dir jetzt gerne mal empfehlen, einen Gang zurück zu schalten und diesen populistischen Scheißdreck zu lassen. Populistisch kann ich nämlich auch ganz gut. Ansonsten gilt Punkt 2 in meinem ersten Absatz ganz oben. Deine Entscheidung...
Ich beobachte und bin gespannt, wie lange Du Dir das noch antun willst :D

Ein kleiner Schwank mal nebenbei. Ich hatte da so einen Typen auf meiner Schule. War so ein Assi-Kind. Völlig respektlos jedem gegenüber, roch auch immer unangenehm. Hat uns mit Dreck, Steinen, wahlweise auch alten Butterbroten beschmissen, beleidigt, was das Zeug hielt. Wie das mal angefangen hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Den haben wir jedenfalls merh oder weniger regelmäßig in der Mittagspause in die Mülltonne eingesperrt. Im Winter auch gern die Schlüpfer randvoll mit Schnee gestopft. War aber wenig wirkungsvoll, der hat meistens so laut geplärrt, bis die Hofaufsicht kam und dann waren wir schon wieder die bösen. Da kam sogar mein Klassenlehrer zu mir nach Hause und hat meinen Eltern eine wirklich tolle Rede gehalten, von wegen: "Ihr Sohn ist so ein guter Schüler, warum macht er nur bei solchen Aktionen mit... er verbaut sich noch sein ganzes Leben... bla bla bla". Ich sollte mich sogar bei der Assi-Göre entschuldigen, was ich übrigens bis heute nicht getan habe. Wie auch immer.

Als wirklich hilfreich hat sich am Ende nur erwiesen, dass man ihn ignoriert und ausgelacht hat. War in der Anfangszeit sehr schwer, weil der noch aufmüpfiger wurde. Hat quer über den Hof gebrüllt, was wir doch für Feiglinge, Schwächlinge, Idioten, asoziales Pack und was-weiß-ich nicht noch alles wären. Der hat dann noch ein paar Mal Dreck und halb volle Milchtüten nach uns geworfen, aber am Ende hat auch das aufgehört. Heute bin ich ganz zufrieden, dass ich mich/wir uns für diesen Weg entschieden haben. Ansonsten hätten wir sicherlich einige Verweise kassiert oder hätten diesen Typen irgendwann einfach erschlagen - was zwar (selbst aus heutiger Sicht) ein wahrer Seegen für die Gesellschaft, aber ein persönlicher Bankrott gewesen wäre.

Ach ja, die "gute alte Zeit". Wie auch immer, war halt nur ein Schwank aus längst vergangenen Tagen. Parallelen zu eventuell hier anwesenden Personen wären rein zufällig und selbstverständlich nicht beabsichtigt...
 
Du bezogst Dich aber doch auf den Weg, den Frau Merkel bei Anne Will versucht hat zu erklären, oder nicht?

Und in Bezug auf diesen Weg hat sie nun einmal ihre Auffassung und kann diese eben auch durchsetzen, weil sie dazu gewählt wurde.

Global betrachtet wird Frau Merkel gar niemandem vorschreiben wollen, wie er zu leben hat. Lediglich wenn sie ein Problem lösen muss, wird sie sich: Damit beschäftigen, eine Meinung fassen, dafür Mehrheiten suchen und dann die gefundene Lösung umsetzen. So läuft nun einmal Politik (im Idealfall).

Ich weiß nicht, was das Fettgedruckt bei dir immer soll? Möchtest du damit provozieren oder etwas speziell ausdrücken???

Meines Erachtens wurde sie primär als Volksvertretung gewählt. Meine Auffassung der Vertreterrolle ist, dass man die Interessen des Volkes (und nicht die Eigenen vertreten muss), es sei denn, dass die Interessen des Volkes gegen die eigenen moralischen Vorstellungen stehen.

Frau Merkel sagt doch selbst, dass sie anderen sagen möchte, dass nur ihr Weg der richtige Weg ist. Dialog klingt bei mir anders, der offen reflektierend andere Meinungen zu lässt. Und Mehrheiten findet man in Deutschland schnell durch Koalitionszwang oder Fraktionszwang (Fraktionsdisziplin)

Mein Verständnis der Demokratie ist sehr ursprünglich. Grundsätzlich sind Politiker Volksvertreter und nicht Volksherrscher. Politiker führen runtergebrochen auf Parteienebene Dialoge mit ihren Wählern. Politiker versuchen diese Meinungen in die Parlamente zu bringen. Politiker versuchen die parlamentarische Arbeit dem Volk nahe zu bringen, zu erklären und zu überzeugen von guten Ideen. Klappt dies nicht, dass mit dem Überzeugen, dann erwarte ich so viel vertrauen in das Volk, dass es kollektiv intelligenter ist als eine Handvoll Politiker. Und bei wichtigen Grundsatzentscheidungen (wie Währungswechsel) erwarte ich Volksbefragungen. Wie will ich bei solch wichtiger Entscheidung vertreten ohne die Meinung zu kennen. Oder wie Kohl damals, der sagte, dass er bewusst nicht wie Dänemark abstimmen lassen wollte, weil das Volk eh dagegen gewesen wäre
Wiki schrieb:
Am 2. Mai 1998 beschlossen Staats- und Regierungschefs der Europäischen Gemeinschaft (darunter Helmut Kohl) in Brüssel die Einführung des Euro.[23] Kohl war bewusst, dass er gegen den Willen einer breiten Bevölkerungsmehrheit handelte. Er verlor die Bundestagswahl am 27. September 1998. In einem 2013 bekanntgewordenen Interview (vom März 2002) sagte Kohl: In einem Fall [Einführung des Euro] war ich wie ein Diktator. Ihm sei klar gewesen, dass das Durchsetzen des Euro Wählerstimmen kosten werde.[

Kohl war sich bewusst, dass er Volksvertreter ist und wenn er gegen den Willen des Volkes entscheidet ein gewählter Diktator und kein Volksvertreter ist.

Aber ich wähle doch keinen Diktator, der über mich bestimmt. Ansonsten hätten wir eine demokratische Diktatur (oder demokratische Aristokrati̱e̱). Dann wäre es so, wie du beschreibst. Man wählt jemanden und der entscheidet unabhängig von dem, was andere wollen. Eine Demokratie, wie ich sie verstehe bedeutet, dass man durch Wahlmänner vor Ort, durch Dialoge, etc. ungefähr weiß, was das Volk möchte und demnach dann entscheidet, wie dieser Wille am bestehen realisiert werden kann. Da kommen dann deine Entscheidungen. Diese lauten nicht, ich entscheide was das Volk will. Sondern, ich entscheide, wie wir das was das Volk will umsetzen können.

Also Entscheidungen ja, aber doch nicht unabhängig vom Volk. Ansonsten frag ich mich, wo das Vertreter bleibt. Ach stimmt ja, ein einmaliges Wahlprogramm sagt ja alles über die Interessen des Volkes aus.

Auch mal der Amtseid
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe“

Primär und vor allem anderen kommt, dass man für das deutsche Volk arbeitet. Nicht für andere Menschen. Erst danach kommen die Gesetze und Pflichten. Das Volk steht an erster Stelle und das hat sicherlich seinen Grund.

Perlini schrieb:
Die AfD vertritt übrigens konsequent den Standpunkt, dass Merkels Politik der gänzlich falsche Weg ist. Sie hat ihr Urteil von Anfang an gefällt. Nur ihr Weg wird akzeptiert. Neudeutsch "alternativlos". Dein Kritik an Merkel ist dann mindestens im selben Maße an die AfD zu richten. Wobei. Merkel hat gezeigt, dass sie auch andere Wege akzeptiert und sogar geht. Sei es die Flüchtlingspolitik, oder Mindestlohn. Wer hätte gedacht, dass es dies unter Merkel bzw. der Union geben würde?

Noch mal bei der Weg Wahl, kann man gerne über richtig und falsch sprechen. Dabei, was das Ergebnis sein soll manchmal auch (habe ich ja auch gesagt, dass es da Situationen gibt), es geschieht mir nur zu inflationär. Manchmal gibt es Alternativwege, die beide gehen. Und dann sollte man speziell als Kanzlerin auf das Volk hören und nicht auf die eigene Stimme. Parlamentarier haben es da ein wenig leichter, die müssen eher nur ihrer Wählerschaft entsprechen. Denn verschiedene Wählerschaften wollen natürlich vertreten sein. Aber ein Kanzler sollte für alle regieren meiner Meinung nach. Parteien können natürlich für einen Weg werben. Aber am Ende ist der Bürger der Souverän und alle Parteien sollten am Ende das Interesse haben Wähler zu repräsentieren. Mir geht in unserer Politik und in unserer Medienlandschaft das starre Schwarz/Weiß auf die Eier. Und Frau Merkel war von Anfang an der Untergang des konservativen Flügels der CDU. Ich bin bei der CDU und kenne keinen Konservativen, der diese Frau wirklich mag. Und das ist nicht erst seit jetzt so sondern seit Anfang an
 
Also beim fettgedruckten würde ich davon ausgehen das baffi es besonders hervorheben möchte. Andere machen das mit Grossbuchstaben, Gänsefüsschen etc. und andere wiederum gar nicht.

Meines Erachtens wurde sie primär als Volksvertretung gewählt. Meine Auffassung der Vertreterrolle ist, dass man die Interessen des Volkes (und nicht die Eigenen vertreten muss), es sei denn, dass die Interessen des Volkes gegen die eigenen moralischen Vorstellungen stehen.
Natürlich vertritt Frau Merkel das Volk, nämlich jenes was sie gewählt hat. Und wir werden schon bald bei den nächsten 3 Landtagswahlen sehen, ob das weiterhin in fast jedem Bundesland die Mehrheit zumindest ist. (Finde ich auch nicht pralle, aber das ist ein anderes Thema. Es ist zumindest für mch kein Grund am rechtspopulistischen/rechtsradikalen Rand zu schauen.)

Frau Merkel sagt doch selbst, dass sie anderen sagen möchte, dass nur ihr Weg der richtige Weg ist.
Könnte eventuell für jene gelten die eben nicht CDU-SPD gewählt haben um auch dessen Unmut abzubauen und zu erklären was notwendig ist.

Und Mehrheiten findet man in Deutschland schnell durch Koalitionszwang oder Fraktionszwang (Fraktionsdisziplin)
Na ich behaupte mal das ist bei jeder Partei ähnlich, und ich gehe sogar soweit zu behaupten das dies sogar in der AfD der Fall ist ;)

Politiker versuchen die parlamentarische Arbeit dem Volk nahe zu bringen, zu erklären und zu überzeugen von guten Ideen.
Was denkst Du was Frau Merkel da im Fernsehen gemacht hat.

Klappt dies nicht, dass mit dem Überzeugen, dann erwarte ich so viel vertrauen in das Volk, dass es kollektiv intelligenter ist als eine Handvoll Politiker.
Woran würdest Du das festmachen wollen, an ein paar Halbstarken die von der Polizei nicht wirklich gehindert werden Häuser abzubrennen, an jene die auf die Strasse gehen, oder vielleicht sowas wie Wahlen? Ach btw. auch bei TTIP wird dies nicht gemacht und wir waren in berlin weit mehr als AFxxgiNPDa1% zusammen. :)

Primär und vor allem anderen kommt, dass man für das deutsche Volk arbeitet. Nicht für andere Menschen. Erst danach kommen die Gesetze und Pflichten. Das Volk steht an erster Stelle und das hat sicherlich seinen Grund.
Das ist Deine Auffassung, ich sehe alle Punkt als gleichberechtigt an. Und nun? Wollen wir alle Gesetze jetzt danach handhaben welcher Punkt zuerst kommt?