Zürich und Aarau trennen sich 2:2
Lucien Favre war zu Umstellungen im Mittelfeld gezwungen. Zu Blerim Dzemaili, der seine zweite Spielsperre absitzen musste, gesellte sich auch noch Gökhan Inler. Xavier Margairaz und Cesar nahmen die zentralen Positionen ein, Almen Abdi und Marc Schneider besetzten die Flügel. Im Angriff ersetzte Santos den verletzten Eudis.
Die Partie gegen den Tabellenletzten begann verheissungsvoll. Bereits nach drei Minuten prüfte Raffael Aarau-Goalie Demetrio Greco, der den verletzten Stammtorhüter Massimo Colomba vertrat. Und in der 13. Minute sahen die 7800 Zuschauer im Hardturm einen Santos-Schlenzer, der nicht nur an Greco sondern auch am Tor vorbei flog. Nach dieser ansehnlichen Startphase flachte die Partie ab. Die defensiv orientierten Gäste taten wenig fürs Spiel und der FCZ war zwar mehrheitlich in Ballbesitz, aber die klaren Torchancen fehlten.
Nach 34 Minuten konnten die Zürcher einen schnörkellosen Angriff über mehrere Stationen starten. Letztlich kam Greco vor Santos an den Ball und der Italiener war auch Endstation bei Schneiders Abschluss (37.). Die Taktik der Aarauer ging bis zur 42. Minute auf. Dann spielte Marc Schneider Raffael frei und der Brasilianer traf zum 1:0. Kurz vor der Pause hätte Raffael nach einem Zuspiel von Stahel beinahe nachgedoppelt (45.).
Die verdiente Pausenführung währte nach Wiederaufnahme des Spieles nicht mehr lange. Tadevosyan und Sermeter hebelten mit ihrem Passspiel die gesamte FCZ-Defensive aus, was Burki ermöglichte, den Ball völlig frei vor Leoni mühelos zum 1:1 einschieben zu können (54.). Auch dieser Spielstand hielt nicht lange. In der 59. Minute traf Cesar durch einen von Bilibani an Santos verursachten Foulelfmeter zum 2:1 für den FCZ. Kurioses ereignete sich sieben Minuten nach der neuerlichen Führung: Als Heinz Barmettler den Ball aus der Gefahrenzone klären wollte spedierte der 19-Jährige das Leder an die eigene Latte, worauf der Ball via Johnny Leoni ins Netz fiel. Plötzlich stand es 2:2. Der FC Zürich war zu keiner Reaktion mehr fähig und die Aarauer verdienten sich den gewonnenen Punkt spätestens nach den vergebenen Chancen von Mesbah (68.), Antic (84.) und nochmals Mesbah (86.).
Stimmen zum Spiel
Ryszard Komornicki: „In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv und zu ängstlich und sind dann auch verdient mit 0:1 in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit haben wir teilweise sehr gut gespielt und sind zu mehreren guten Chancen gekommen. Die Fehler des FCZ waren nicht zufällig, wir haben ihn zu diesen gezwungen. Der Punkt ist wichtig fürs Selbstvertrauen.“
Lucien Favre: „Gegen eine solche Mannschaft muss man Geduld haben. Aarau hat mit einem 4-5-1 auf uns gewartet. Nach der Pause haben wir das 2:0 gesucht, haben dann aber dumme Tore bekommen. Wir haben vergessen zu verteidigen. Am Ende wurde Aarau mehrmals gefährlich und wir müssen dieses Resultat akzeptieren.“
Ausblick
Im Cup trifft der FC Zürich nächsten Mittwoch (20:15 Uhr) im Rahmen des Viertelfinales zu Hause auf den FC St. Gallen. In der Meisterschaft geht es nächsten Samstag um 17:45 Uhr mit einem Auswärtsspiel in Thun weiter.
Die Partie gegen den Tabellenletzten begann verheissungsvoll. Bereits nach drei Minuten prüfte Raffael Aarau-Goalie Demetrio Greco, der den verletzten Stammtorhüter Massimo Colomba vertrat. Und in der 13. Minute sahen die 7800 Zuschauer im Hardturm einen Santos-Schlenzer, der nicht nur an Greco sondern auch am Tor vorbei flog. Nach dieser ansehnlichen Startphase flachte die Partie ab. Die defensiv orientierten Gäste taten wenig fürs Spiel und der FCZ war zwar mehrheitlich in Ballbesitz, aber die klaren Torchancen fehlten.
Nach 34 Minuten konnten die Zürcher einen schnörkellosen Angriff über mehrere Stationen starten. Letztlich kam Greco vor Santos an den Ball und der Italiener war auch Endstation bei Schneiders Abschluss (37.). Die Taktik der Aarauer ging bis zur 42. Minute auf. Dann spielte Marc Schneider Raffael frei und der Brasilianer traf zum 1:0. Kurz vor der Pause hätte Raffael nach einem Zuspiel von Stahel beinahe nachgedoppelt (45.).
Die verdiente Pausenführung währte nach Wiederaufnahme des Spieles nicht mehr lange. Tadevosyan und Sermeter hebelten mit ihrem Passspiel die gesamte FCZ-Defensive aus, was Burki ermöglichte, den Ball völlig frei vor Leoni mühelos zum 1:1 einschieben zu können (54.). Auch dieser Spielstand hielt nicht lange. In der 59. Minute traf Cesar durch einen von Bilibani an Santos verursachten Foulelfmeter zum 2:1 für den FCZ. Kurioses ereignete sich sieben Minuten nach der neuerlichen Führung: Als Heinz Barmettler den Ball aus der Gefahrenzone klären wollte spedierte der 19-Jährige das Leder an die eigene Latte, worauf der Ball via Johnny Leoni ins Netz fiel. Plötzlich stand es 2:2. Der FC Zürich war zu keiner Reaktion mehr fähig und die Aarauer verdienten sich den gewonnenen Punkt spätestens nach den vergebenen Chancen von Mesbah (68.), Antic (84.) und nochmals Mesbah (86.).
Stimmen zum Spiel
Ryszard Komornicki: „In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv und zu ängstlich und sind dann auch verdient mit 0:1 in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit haben wir teilweise sehr gut gespielt und sind zu mehreren guten Chancen gekommen. Die Fehler des FCZ waren nicht zufällig, wir haben ihn zu diesen gezwungen. Der Punkt ist wichtig fürs Selbstvertrauen.“
Lucien Favre: „Gegen eine solche Mannschaft muss man Geduld haben. Aarau hat mit einem 4-5-1 auf uns gewartet. Nach der Pause haben wir das 2:0 gesucht, haben dann aber dumme Tore bekommen. Wir haben vergessen zu verteidigen. Am Ende wurde Aarau mehrmals gefährlich und wir müssen dieses Resultat akzeptieren.“
Ausblick
Im Cup trifft der FC Zürich nächsten Mittwoch (20:15 Uhr) im Rahmen des Viertelfinales zu Hause auf den FC St. Gallen. In der Meisterschaft geht es nächsten Samstag um 17:45 Uhr mit einem Auswärtsspiel in Thun weiter.