Wo ist die Menschlichkeit hin?

Ich bin so froh, ein Kind der analogen Welt zu sein. Ich habe meine ersten Fotos mit Chemikalien im dunklen Raum entwickelt und Lieder vom Fernseher auf Kassette aufgenommen. Mein Fotoapparat konnte ich nur für 36 Bilder nutzen und musste mir die Motive deswegen vorsichtiger und gezielter aussuchen. Ich bin mit Kühen und Schweinen aufgewachsen, die uns ernährt haben. Unser Garten war unser Bioladen.
Wenn ich aber die Welt heute betrachte, dann sehe ich lauter Menschen, die keine Ahnung vom Leben haben. Ein Huhn kommt für sie schon eingefroren aus dem Supermarkt und ich habe so viele Hühner auf dem Gewissen, die ich als Teenager geschlachtet habe. "Mörder!" - sagen mir die hirnlosen und von Discountern verwöhnte Dummköpfe.
Heute sitzen die Meisten vor der Glotze oder sehen die Welt durch die Oberfläche des Smartphones. Wenn man durch manche Städte spazieren geht, sieht man kaum Menschen draußen, weil die meisten zuhause vor den Bildschirmen festgenagelt sind.
Als die Corona ausbrach, kam die böse Natur des Menschen zum Vorschein. Dummheit hat sich so stark manifestiert, wie zuletzt bei dem Verführer Hitler, der die Bücher verbrannt hat und das Volk verdummen ließ. Einer hat den anderen verraten, angeblich um andere vor Ansteckungen zu schützen. Die Lieblosigkeit und Hartherzigkeit der menschlichen Natur war so präsent, dass es mir zum Kotzen übel war. Ich hab mich nicht impfen lassen und wurde deswegen von manchen Freunden verlassen, die ihre Freizeit vor der Glotze verbracht haben. Nun, dann waren es keine echten Freunde.
Mein Leben war nicht so leicht, es war immer verdammt schwer, weil ich 20 Jahre meines Lebens mit Epilepsie kämpfte, die ich 2001 besiegt habe. Das wäre nicht passiert, wenn ich die Menschen an meiner Seite nicht hätte, die mich unterstützt und ermutigt haben, dran zu bleiben und zu kämpfen. Leider sind sie nicht mehr in meinem Leben. Einige starben bereits, die anderen haben sich von mir abgewandt, weil ihnen etwas an mir nicht gepasst hat. Ich weiß, wie scheiße es ist, keinen Cent mehr übrig zu haben, weil ich nicht gut genug qualifiziert war, um mehr als tausend Euro zu verdienen. Eigentlich Grund genug, ein Arschloch zu werden oder mit diesem Leben sogar zu beenden. Doch, ich habe für mich erkannt, dass ich nur dann glücklich werden kann, wenn ich anderen Menschen Mut mache, sie liebe und sie wertschätze. Sowas bekommt man heute in der Schule gar nicht mehr beigebracht, auch wenn doch, dann vergessen es die Smartphone-Kinder, weil sie durch ihre Gadgets an Demenz leiden.
Du sitzt gerade auch vor einem Bildschirm und liest diese Zeilen. Deswegen möchte ich dir sagen: "Schau dich um! Beachte die Menschen in deiner Umgebung und beginne, sie zu lieben und zu wertschätzen. Habe mehr Gemeinschaft mit echten Menschen und nicht mit den Freelancern auf TikTok. Geh mit ihnen spazieren und rede mit ihnen. So machst du diese Welt wieder menschlicher.
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