Wir brauchen einen Ozean-Überlastungstag
"Seit 18. März 2026 sind in Deutschland die regionalen Fischbestände für das gesamte Jahr aufgebraucht. Rein rechnerisch steht ab diesem Zeitpunkt kein in deutschen Gewässern gefangener Fisch mehr zur Verfügung!
Das Datum macht deutlich, wie ernst das Problem der Überfischung in heimischen Gewässern ist. Die Folgen betreffen nicht nur die Fischpopulationen selbst. Insbesondere Meeressäuger wie Delfine, Wale und andere Arten leiden unter der Überfischung, da ihnen zunehmend die Nahrungsgrundlage entzogen wird. In deutschen Gewässern trifft dies vor allem Schweinswale, Seehunde und Kegelrobben.
Wir alle können in dieser Situation unseren Beitrag leisten, indem der Fischkonsum reduziert wird, häufiger auf regionale und nachhaltige Alternativen zurückgegriffen oder pflanzliche Produkte bevorzugt werden.
Dennoch liegt die Hauptverantwortung bei der Politik. Die Gemeinsame Fischereipolitik der EU (GFP) muss sich endlich an die wissenschaftlich stichhaltigen Fangquoten halten. Es braucht klare Regeln und Kontrollmechanismen, dass Fischpopulationen nachhaltig bewirtschaftet werden – sowohl beim heimischen Fang als auch beim Import. Gleichzeitig fordern wir als GRD, dass Meeresschutzgebiete endlich echten Schutz bieten, um Fische und ihre Lebensräume langfristig zu erhalten! "
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Blumenstr. 23 – 80331 München
Vertreten durch:
den Vorstand
Kontakt:
Tel.: 089 – 74 16 04 10
E-Mail: info[AT]delphinschutz.org
https://www.delphinschutz.org/news-veranstaltungen/wir-brauchen-einen-ozean-ueberlastungstag/