Mit dem Tod von Keto diese Woche ist im Loro Parque auf Teneriffa innerhalb von weniger als vier Jahren der vierte Orca gestorben:März 2021: Weibchen Skyla (17 Jahre)
August 2021: Kalb Ula (knapp 3 Jahre)
September 2022: Weibchen Kohana (20 Jahre)
November 2024: Männchen Keto (29 Jahre)
Das ist eine katastrophale Bilanz des Vergnügungsparks und zeigt, dass diese hochintelligenten, sozialen und bewegungsfreudigen Tiere nicht eingesperrt gehören. Statt in ihren natürlichen Familienverbänden täglich bis zu 100 Kilometer schwimmen zu können, leben sie in Delfinarien in viel zu kleinen Betonbecken in künstlich zusammengestellten Gruppen. In freier Natur kann ein männlicher Orca 50-60 Jahre werden, Weibchen werden im Schnitt 50, in Ausnahmefälle sogar 80-90 Jahre. Zur Todesursache von Keto gibt es bislang keine Informationen.
Pro Wildlife fordert, alle Delfinarien zu schließen. Wer Tickets für solche Shows kauft, finanziert Tierquälerei.
https://www.prowildlife.de/aktuelles/meldung/das-sozialverhalten-von-orcas/