Walstrandungen – und die Lehren daraus
Seit mehr als zwei Wochen bewegt das Schicksal des Buckelwals an der deutschen Ostseeküste ganz Deutschland – und darüber hinaus. Immer wieder ist er gestrandet, nun scheint die Lage aussichtslos: Ein viele Tonnen schweres Tier lässt sich nicht einfach in tiefere Gewässer bugsieren. Was bei vielen zurückbleibt, ist Trauer und ein bitteres Gefühl der Hilflosigkeit.
Die Diskussionen über die richtige Vorgehensweise sind kontrovers, mitunter hitzig. Doch sie dürfen nicht vom Wesentlichen ablenken: Wale und Delfine stranden regelmäßig an Küsten – die meisten davon in anderen Ländern und unbemerkt. Die Ursachen sind häufig menschgemacht: Fischernetze, Schiffsverkehr, Unterwasserlärm, Verschmutzung und Vergiftung der Meere.
Genau hier setzt die politische Arbeit von Pro Wildlife an. Unser Ziel ist es, Wildtiere und ihre Lebensräume besser zu schützen, auch damit künftig weniger Wale stranden und einem qualvollen Tod ausgeliefert sind. Timmys Schicksal macht deutlich, wie dringend das ist.
>> Warum Wale stranden