in seinem kurs angekommen, fand sich calvin in einer ansammlung von auf arbeitssuche befindlichen akademikern im alter zwischen 28 und 55 jahren wieder. er war offensichtlich der jüngste teilnehmer des kurses. während er sich ein gezwungenes "guten morgen!" abrang, denn er wollte auf keinen fall einen unhöflichen ersten eindruck bei den anderen anwesenden hinterlassen, erspähte er zwischen den bankreihen den einzigen noch freien platz, ging hin und setzte sich. sein banknachbar sollte von nun an richmore blather sein, ein ca. 45-jähriger, hagerer, ungepflegt erscheinender und ständig kluge kommentare abgebender vermessungsingenier mit einem längeralsdreitagebart und ungekämmten haaren.
kurze zeit später betrat die dozentin den raum und begann mit einem zehnminütigen monolog über sinn und unsinn des begonnenen kurses. während sie da vorne stand, von fördergeldern, neuen möglichkeiten, motivationen und eigenen erfahrungen erzählte, fühlte sich richmore mehr und mehr dazu genötigt calvin eine seiner vielen geschichten zu erzählen. calvin wusste zu diesem zeitpunkt noch nicht, dass richmore blather eigentlich aus dem nordwestlichen teil des grossen, reichen landes kam. zwar erkannte er einen hauch von dialekt, den man mit dem flecken erde in verbindung bringen konnte, wo seit jahr und tag schafherden auf weitläufigen, satten, grünen flächen umherzogen und der luft diesen einmaligen, unverkennbaren duft verdauter gräser beifügten. calvin dachte sofort an methangas und das er einmal gelesen hatte, dass in anderen ländern eine sondersteuer auf betriebe erhoben wurde, die sich mit der schafzucht beschäftigten. dann machten seine gedanken einen linksschwenk und er dachte plötzlich an dieses hörbuch, welches er sich einmal von seinem vater ausgeliehen hatte. an der audioversion des buches „der schwarm“ konnte er sich nicht satt hören. der autor des buches fiel ihm im moment zwar nicht ein, dennoch erinnerte er sich just in diesem augenblick daran, weshalb er sich an dem buch nie satt hören würde können. man muss wissen, dass calvins gewohnheiten zum konsum von hörbüchern stark von denen abwichen, wie sie wahrscheinlich von normalen menschen gepflegt werden. in den meisten fällen nutzte er hörbücher, um sich selbst das einschlafen zu erleichtern. andererseits kam er auch auf die idee noch das buch hören zu müssen, wenn er mitten in der nacht stark angetrunken nach hause kam und den inneren drang verspürte, jetzt endlich das komplette buch zu hören. natürlich war ihm im nüchternen zustand klar, dass dieses vorhaben scheitern würde, aber der alkohol ließ ihn wieder und wieder an diesem umstand zweifeln. in solchen nächten verursachte er üblicherweise ein chaos. wenn er morgens durch das klingeln seines weckers aufwachte, hatte sein cd-player meistens einen originalabdruck auf dem bauch von calvin hinterlassen, der noch am nachmittag den eindruck erweckte, man könne eine cd in calvins bauch schieben. die dozentin war inzwischen in eine lautstarke diskussion vertieft, in deren verlauf sie von den anderen teilnehmern deren gedanken über sinn und unsinn des kurses, fördergeldern und motivationen in erfahrung bringen konnte. calvin hörte gespannt zu.
... to be continued ...
kurze zeit später betrat die dozentin den raum und begann mit einem zehnminütigen monolog über sinn und unsinn des begonnenen kurses. während sie da vorne stand, von fördergeldern, neuen möglichkeiten, motivationen und eigenen erfahrungen erzählte, fühlte sich richmore mehr und mehr dazu genötigt calvin eine seiner vielen geschichten zu erzählen. calvin wusste zu diesem zeitpunkt noch nicht, dass richmore blather eigentlich aus dem nordwestlichen teil des grossen, reichen landes kam. zwar erkannte er einen hauch von dialekt, den man mit dem flecken erde in verbindung bringen konnte, wo seit jahr und tag schafherden auf weitläufigen, satten, grünen flächen umherzogen und der luft diesen einmaligen, unverkennbaren duft verdauter gräser beifügten. calvin dachte sofort an methangas und das er einmal gelesen hatte, dass in anderen ländern eine sondersteuer auf betriebe erhoben wurde, die sich mit der schafzucht beschäftigten. dann machten seine gedanken einen linksschwenk und er dachte plötzlich an dieses hörbuch, welches er sich einmal von seinem vater ausgeliehen hatte. an der audioversion des buches „der schwarm“ konnte er sich nicht satt hören. der autor des buches fiel ihm im moment zwar nicht ein, dennoch erinnerte er sich just in diesem augenblick daran, weshalb er sich an dem buch nie satt hören würde können. man muss wissen, dass calvins gewohnheiten zum konsum von hörbüchern stark von denen abwichen, wie sie wahrscheinlich von normalen menschen gepflegt werden. in den meisten fällen nutzte er hörbücher, um sich selbst das einschlafen zu erleichtern. andererseits kam er auch auf die idee noch das buch hören zu müssen, wenn er mitten in der nacht stark angetrunken nach hause kam und den inneren drang verspürte, jetzt endlich das komplette buch zu hören. natürlich war ihm im nüchternen zustand klar, dass dieses vorhaben scheitern würde, aber der alkohol ließ ihn wieder und wieder an diesem umstand zweifeln. in solchen nächten verursachte er üblicherweise ein chaos. wenn er morgens durch das klingeln seines weckers aufwachte, hatte sein cd-player meistens einen originalabdruck auf dem bauch von calvin hinterlassen, der noch am nachmittag den eindruck erweckte, man könne eine cd in calvins bauch schieben. die dozentin war inzwischen in eine lautstarke diskussion vertieft, in deren verlauf sie von den anderen teilnehmern deren gedanken über sinn und unsinn des kurses, fördergeldern und motivationen in erfahrung bringen konnte. calvin hörte gespannt zu.
... to be continued ...