In den ersten Abschnitten dieses Erfolgromans habe ich mich ehrlich gesagt gefragt, worauf Daniel Kehlmann hinaus will mit seinen beiden Figuren Humboldt und Gauß. Aber auch wenn mir der Verlauf des Romans lange nicht klar wurde, war es kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Die "Vermessung" kann sehr amüsant sein und im Verlauf der späteren Schilderungen von Alexander von Humboldts Reisen wird es sogar richtig spannend. Sein Weg, den er mit dem bedauernswert unbeachteten Franzosen Bonpland zurücklegt, führt ihn für das frühe 19. Jahrhundert noch außergewöhnlich weit.
Beide Wissenschaftler sind ihrer Zeit voraus und fragen sich manchmal, was nach Ihnen sein wird und besonders Gauß - dessen überragende Intelligenz immer wieder unterhaltsam ist - ärgert sich, dass er in einer so wenig zivilisierten Zeit lebt, in der u.a. Zahnbehandlungen ohne Narkose vorgenommen werden müssen.
"Die Vermessung der Welt" hat mir gut gefallen und ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen.
Die "Vermessung" kann sehr amüsant sein und im Verlauf der späteren Schilderungen von Alexander von Humboldts Reisen wird es sogar richtig spannend. Sein Weg, den er mit dem bedauernswert unbeachteten Franzosen Bonpland zurücklegt, führt ihn für das frühe 19. Jahrhundert noch außergewöhnlich weit.
Beide Wissenschaftler sind ihrer Zeit voraus und fragen sich manchmal, was nach Ihnen sein wird und besonders Gauß - dessen überragende Intelligenz immer wieder unterhaltsam ist - ärgert sich, dass er in einer so wenig zivilisierten Zeit lebt, in der u.a. Zahnbehandlungen ohne Narkose vorgenommen werden müssen.
"Die Vermessung der Welt" hat mir gut gefallen und ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen.