Eintrag #2533, 02.03.2026, 14:19 Uhr

USA: Ein Prozess gegen Greenpeace und die Meinungsfreiheit

"Mit einem beispiellosen Rachefeldzug versucht die fossile Industrie in den USA gerade, die Greenpeace-Gemeinschaft zum Schweigen zu bringen. Im Prozess zwischen Energy Transfer und Greenpeace USA sowie Greenpeace International hat der Richter in North Dakota dem Ölkonzern 345 Millionen US-Dollar Schadensersatz zugesprochen. Es ist kein fairer Prozess, sondern der Versuch eines finanziellen Ruins. Der Plan ist klar: Energy Transfer versucht, „eine Botschaft zu senden“ und Greenpeace USA und Greenpeace International dafür zu bestrafen, dass sie sich solidarisch mit dem Widerstand der indigenen Bevölkerung gegen die Dakota Access Pipeline gezeigt haben.


Dieses Urteil offenbart die Skrupellosigkeit sogenannter SLAPP-Klagen, die uns Angst einflößen und sicherstellen sollen, dass es niemand mehr wagt, Profiten im Weg zu stehen.


Obwohl sich der Betrag zuvor fast halbiert hat, bleibt der Schaden astronomisch hoch. Dieses Urteil ist das potenzielle Todesurteil für Greenpeace USA und das Ende deren Arbeit für den Umwelt- und Klimaschutz. 


Wichtig für Sie: Greenpeace Deutschland ist rechtlich nicht betroffen. Ihre Spenden sind sicher! Doch als globale Bewegung nimmt uns dieser Angriff mit. Wir beugen uns weder Öl-Baronen noch absurden Drohungen. Unsere Greenpeace-Gemeinschaft, zu der auch Sie zählen, ist stärker als die Gier von großen Konzernen und Superreichen – wir lassen unsere Kolleg:innen nicht allein!

"Demokratien geraten weltweit unter Druck - und mit ihnen die Meinungsfreiheit, Menschenrechte und Umweltschutz. Erheben Sie jetzt Ihre Stimme, verteidigen Sie die Demokratie! Unterzeichnen Sie unseren weltweiten Aufruf! "

https://act.greenpeace.de/angriff-auf-meinungsfreiheit-stoppen

 
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