Eintrag #2, 04.12.2006, 11:18 Uhr

und täglich grüßt der Autoklav...

Wieder mal ein paar Zeilen aus dem Leben der Chaoschemikerin... :)
Nachdem wir den alljährlichen Scheunenpiez mit Schnapsleichen erolgreich hinter uns gebracht haben, ohne größere Blessuren davon zu tragen (allerdings um einiges Geld erleichtert), war ich traurig, daß mein Brüderchen mich nach kurzem Aufenthalt wieder Richtung  Hamburg verlassen musste. Immerhin hat er auch noch ein Leben neben dem Feiern.
Somit ging auch mein Arbeitsalltag davon unberührt weiter... In der Zwischenzeit bin ich nun zum Praktikumsbetreuer für Erstsemester aufgestiegen (obwohl- sollte man wirklich von Aufstieg reden? :roll: ) Seitdem bin ich täglich heiser (34 Leute übertönen kostet Stimmkraft). Am Donnserstag wurde ich dann noch in eine Chlorgaswolke gehüllt, weil einer meiner Erstis einfach seine Apparatur abgebaut hat, ohne abzuwarten, bis sie entgast war. Danach durften wir freundlicherweise ganz ruhig und gesittet das Labor evakuieren. Glücklicherweise geht es hier um Anfänger, weswegen die Menge des Chlors noch im Bereich des Erträglichen lag. Wenn nicht solche Dinge passieren, dann muss ich mich mit den anderen Fragen des Laboralltags beschäftigen... "Wo ist das Salz?- Keine Ahnung, ich habe es nicht in der Tasche", Soll ich mit Ammoniak unter dem Abzug arbeiten?- Och quatsch, frage einfach Deine Mitstudenten, ob sie den Geruch auch so super finden", Warum soll ich mich denn auf DEN Versuch vorbereiten?- Nur so, weil ich das geil finde!" So und so ähnlich muss sich wohl jemand bei einer Telefon-Hotline fühlen... :)
Am Wochendene war das traditionelle Weihnachtsessen mit meiner Uni-Ersatzfamilie bei mir. Dabei wurden 5 kg Pute, 900g Rotkohl, 750g Kartoffelknödel, 500g Champignons, 2 Liter Sauce und 6 Bratäpfel verdrückt. Reife Leistung! Um 1 Uhr war die Küche endlich sauber und der Abwasch erledigt. Nie wieder mache ich sowas am Sonntag!...
 
 (35) barank
 (46) www.grkat.net

... und 2 Gäste
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