Ukraine - Beschwerden der ukrainischen Kämpfer
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Quelle: Newsletter des Tagesspiegel
Montag, 06.03.2023 – von Benjamin Reuter |
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Liebe Leserinnen und Leser, beim Nachschub und extrem hohe Verluste in den eigenen Reihen. Diese Beschwerden kommen jetzt auch von ukrainischer Seite, von Soldaten, die in Bachmut Dienst tun. Mehrere von ihnen konnte die Zeitung „Kyiv Independent“ in der Nähe von Bachmut interviewen (Quelle ganz unten; mehrdazu unten). bevor die eigene Artillerie auf den Feind reagiere, erzählen die Interviewten. Auch Munition, Drohnen und leichte gepanzerte Fahrzeuge seien knapp an der Front. Die Munition reiche manchmal nur für ein paar Minuten. Ihr Bataillon habe innerhalb von zwei Monaten 350 von 500 Soldaten verloren, erzählen zwei der Interviewten weiter. Die Chance, im Schützengrabenkampf zu überleben, schätzen sie auf 30 Prozent. Die Angriffswellen der Russen würden „nonstop“ kommen. ein ukrainischer Physiker und KI-Experte, sein Name ist Danilo Butenko, dass er eingezogen wurde und nach nur fünf Tagen Training nach Bachmut an die Front kam (Quelle hier). Ihm selbst kam das wie ein schlechter Scherz vor, rechnete er doch damit, dass seine technischen Fähigkeiten ihn eher zu einer Einheit führen würden, in der er sie auch anwenden kann. Bachmut waren. Der US-Russlandexperte Michael Kofman zum Beispiel berichtet von Munitionsknappheit, schlechter Kommunikation zwischen den Truppenteilen und hohen Verlusten. Im Gegensatz zu den Russen scheinen die Ukrainer aber kein Problem damit zu haben, dass die Probleme öffentlich werden. Munitionsmängel auf ukrainischer Seite hinweisen. Das führte teilweise auch zur Demoralisierung der Truppen. Besonders häufig waren sie im letzten Sommer, als russische Truppen die Zwillingsstädte Sjewjerodonezk und Lyssytschansk bestürmten. |
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Quelle https://censor.net/ru/blogs/3402648/na_peredovu_pslya_5_dnv_pdgotovki_abo_za_lashtunkami_eltnogo_pdrozdlu_zsu?bezuggrd=NWL&utm_source=sondermailing
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