illegaler Handel mit geschützten Wildarten ist ein milliardenschweres Geschäft und Teil des viertgrößten Verbrechens weltweit – nach Drogenhandel, Produktpiraterie und Menschenhandel. In vielen Regionen der Welt haben Wilderer es auf Wildtiere abgesehen, denn das illegale Geschäft ist lukrativ. Die Wege illegaler Schmuggelfuhren unter anderem von Afrika nach Asien sind vielfältig und entsprechend dem Charakter des organisierten Verbrechens gut vernetzt, weit verzweigt und schwer zu verfolgen.
Der Afrikanische Waldelefant steht als vom Aussterben bedroht auf der Internationalen Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN, der Afrikanische Savannenelefant ist als stark gefährdet eingestuft. Beide Arten sind seit vielen Jahren Ziel der Wilderer, die es für asiatische Märkte auf ihr Elfenbein abgesehen haben. Daher liegt der Schlüssel zu ihrer Rettung nicht nur in Afrika, sondern auch in Asien. China ist der weltweit größte Markt für illegal gehandeltes Elfenbein. Im Verkauf spielen Thailand und Vietnam als Destinationen für chinesische Reisende ebenfalls eine entscheidende Rolle.
Seit einigen Jahren arbeitet der WWF mit einem auf verschiedenen Ebenen angelegten Projekt in China, Thailand und Vietnam daran, über illegales Elfenbein aufzuklären und die Nachfrage zu reduzieren, sowie die Kontrollen an den bekannten Schmuggelrouten zu verschärfen. Zudem müssen wir dringend neue Schutzgebiete aufbauen, bestehende Reservate über Korridore zu einer Großschutzregion verbinden und zugleich durch mehr Wildhüter:innen überwachen lassen.
Gemeinsam verändern wir das Schicksal der Afrikanischen Elefanten. Gemeinsam schaffen wir einen Unterschied. Machen Sie mit!
Herzliche Grüße
Ihr WWF-Team
https://www.wwf.de/spenden-helfen/fuer-ein-projekt-spenden/wilderei-stoppen