Eintrag #163, 04.10.2022, 18:40 Uhr

Tierversuche stoppen

Als sie aufwacht, kann sie sich nicht bewegen und weiß nicht, was passiert. Um sie herum stehen und hantieren Menschen. Was die Katze nicht sehen, aber vermutlich spüren kann: Diese Menschen implantieren gerade elektrische Geräte IN IHRE OHREN.

 

Aufnahmen aus der Operation, in der Double Troubles Narkose nachgelassen hat, zeigen, wie der Katze auf dem Labortisch Implantate in den Kopf gesetzt werden
 

Hier sehen Sie die Katze Double Trouble, die monatelang in Experimenten gequält wurde. Zunächst wurde ein Stahlpfahl an ihren Kopf geschraubt, um sie während der Versuche fixieren zu können. Bei der nächsten OP ließ die Narkose nach: Während die Experimentator:innen Implantate in ihre Innenohren einsetzten, wachte Double Trouble auf – eine unvorstellbar traumatische Erfahrung.

Bilder von drei Katzen, denen in Tierversuchen Elektroden in das Gehirn implantiert wurden

Leben und Leiden der Tiere spielt für die „Forschenden“ kaum eine Rolle

 

Bildmaterial wie dieses ist extrem selten, denn die Verantwortlichen tun alles, damit Beweise für solche Tierquälerei nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Der brutale Umgang mit Double Trouble wurde nur durch die Hartnäckigkeit unserer Partnerorganisation PETA USA bekannt, die nach einem jahrelangen Rechtsstreit vor genau zehn Jahren die Herausgabe der Bilder von einer US-amerikanischen Universität erzwingen konnte.

 

Doch auch heute und auch in Deutschland werden jedes Jahr Katzen in Tierversuchen misshandelt und getötet. 

 

Welche Gräueltaten an Katzen wurden bereits aufgedeckt?

Katzen wurden in jahrelangen Experimenten am Gehirn und an den Ohren gequält. Für Hörstudien wurden ihnen die Ohren abgeschnitten. Für Schlaganfallstudien wurde die Blutzufuhr zu ihrem Gehirn oder ihren Augen blockiert. Sie wurden betäubt und ausgehungert oder mit Chemikalien zwangsernährt. Experimentator:innen zerdrückten ihre Sehnerven und implantierten Stahlspulen in ihre Augen.

 

1. Babykatze im Käfig, 2. Angestellte:r gibt einer Katze eine Spritze, 3. Katze auf dem Labortisch mit Schläuchen im Mund
 

Solche barbarischen Experimente namens „Tierversuch“ führen äußerst selten zu Informationen, die für den Menschen relevant sind – geschweige denn zu Heilmitteln oder Behandlungen. Dennoch werden Tiere in solch grausamen Versuchen gequält, obwohl es wirksamere und humanere Verfahren gibt.

 

Mit Ihrem Beitrag für PETAs Challenge gegen Tierversuche investieren Sie in einen Ausweg aus der gewaltvollen schlechten Wissenschaft, die Katzen wie Double Trouble und zahllose andere Tiere quält und tötet. 

 

Nur bis zum 31. Oktober wird Ihre Spende von einer Gruppe anonymer Unterstützer:innen verdoppeltHelfen Sie jetzt!

 

Anne Meinert
Biologin
Fachreferentin Bereich Tierversuche
PETA Deutschland e.V.

 

 

Kontoverbindung

Bitte geben Sie bei einer Überweisung den Verwendungszweck „Tierversuche stoppen“ an. Wenn Sie über das oben stehende Formular spenden, ist dies nicht erforderlich, da Ihre Spende automatisch der Aktion zugeordnet wird.

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