SOS Wale fliehen um ihr Leben
Weltweit kommen Wale an ihre Grenzen. Die klugen und sozialen Tiere sind zunehmend gestresst – und das, obwohl sie sich immer noch nicht von der beinahen Auslöschung in den letzten Jahrhunderten erholt haben. Hier sind 5 Fakten, weshalb die wundervollen Meeressäuger akut bedroht sind:
1. Walfang: Trotz internationaler Kritik betreiben einige Länder den brutalen Walfang weiter. Gegen Hightech-Schiffe und Drohnen haben die friedlichen Riesen keine Chance zu entkommen.
2. Plastikmüll: Wale verwechseln Plastikmüll mit Nahrung. Sie verhungern dann mit vollem Magen, wie Untersuchungen an gestrandeten Tieren zeigen. Andere verheddern sich in Kunststoffresten, können deshalb nicht mehr fressen oder verlieren den Anschluss an ihre Familie.
3. Schallkanonen: Die Ölindustrie sucht mit Schallkanonen am Meeresgrund nach Öl. Und jeder Knall ist lauter als ein Raketenstart –
7 Tage die Woche und 24 Stunden lang explodieren sie in der Heimat der Wale. Die Explosionen können die Ohren der sensiblen Tiere schädigen. Da sich Wale mit dem Gehör orientieren, kann es passieren, dass Walkälber und -mütter brutal voneinander getrennt werden. Das ist der sichere Tod für die Jungtiere!
4. Industrieller Fischfang: Riesige Fangflotten bedrohen das Überleben der Wale weltweit. Schleppnetze und Stellnetze beuten nicht nur Fische, sondern auch Wale als Beifang. Wenn sie sich im Netz verfangen, können sie nicht mehr zum Atmen auftauchen und ersticken qualvoll.
5. Schiffsverkehr: Der zunehmende Verkehr von Frachtschiffen stellt eine große Gefahr für Wale dar. Kollisionen mit Schiffen und Verletzungen durch Schiffsschrauben führen häufig zu schweren Verletzungen und Todesfällen. Viele Unfälle passieren, wenn Wale an der Oberfläche schlafen und deshalb nicht ausweichen können.
Es reicht: Jeder getötete Wal ist einer zuviel!
Mit Ihrer Unterstützung retten wir Wale: Gemeinsam setzen wir uns für Schutzgebiete entlang ihrer Wanderrouten ein – Orte, an denen sie in Ruhe leben können, fern von Netzen, Lärm und Harpunen. Doch dafür brauchen wir jede einzelne Stimme!
Vielen Dank!