Eintrag #1778, 02.07.2025, 16:36 Uhr

So leiden Rinder für Lederprodukte

 

Das Bild zeigt ein liegendes Rind das verschreckt aufschaut. Beschriftung: GETÖTET FÜR IHRE HAUT

 

Hallo,

viele Menschen, die Pelz zu Recht als Tierqualprodukt erkennen, kaufen dennoch Produkte aus Leder. Doch die Realität hinter Leder ist ebenso erschütternd wie bei Pelz: Rinder und andere Tiere werden für die Lederproduktion oft geschlagen, gequält und bei vollem Bewusstsein getötet. Vorher stehen ihnen häufig tagelange Transporte in überfüllten LKWs und teils wochenlange Langstreckentransporte auf Schiffen bevor – ohne ausreichend Wasser und Nahrung, ohne Schutz vor Hitze oder Kälte. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, dieses grausame Geschäft zu stoppen.

 

Das GIF zeigt ein Rind das mit einem Kran von einem Schiff abgeladen wird.
Rindern und anderen Tieren jetzt helfen
 
Leder aus Indien und Bangladesch

Neben China gehören Indien und Bangladesch zu den größten Lederproduzenten der Welt. Rinder zu töten, ist in vielen indischen Bundesstaaten untersagt, daher werden viele Millionen jedes Jahr illegal in andere Bundesstaaten oder nach Bangladesch gebracht. PETA-Recherchen zeigen: Arbeitskräfte brechen Kühen die Schwänze, reiben ihnen Chili in die Augen oder schlagen die Tiere, um sie auf den Fußmärschen zum Weiterlaufen zu zwingen. Am Ende erwartet sie ein Schlachthof, in dem sie – nicht selten ohne Betäubung – getötet und teils noch bei vollem Bewusstsein gehäutet werden. Bitte helfen Sie uns, noch stärker gegen dieses Leid vorzugehen.

Spendenbalken
Spendenziel: 400.000 €
 
 
Was Sie tun können, um den Tieren zu helfen:

• Entscheiden Sie sich für vegane Kleidung und Möbel, denn damit steigern Sie die Nachfrage nach tierleidfreien Alternativen. Jeder Einkauf ist ein Stimmzettel!
• Teilen Sie diese Informationen mit Bekannten, die noch Schuhe, Kleidung oder Sofas aus Leder kaufen und so das unvorstellbare Leid von Rindern mitfinanzieren.

 Unterstützen Sie unsere aktuelle Aktion „Rettet unsere Haut!“, damit wir weiterhin Enthüllungen über die abscheuliche Realität der Lederindustrie veröffentlichen können.

 

Das Bild zeigt zwei Demonstrierende mit dem Schild ANIMAL SKINS KILL: WEAR VEGAN
 
Meine Spende

Die Lederindustrie ist ein Milliardengeschäft mit einem weltweiten Umsatz von etwa 270 Milliarden US-Dollar. Dieser Umsatz wird mit den Häuten von ungefähr 1,4 Milliarden Tieren erzielt, die jedes Jahr für Leder getötet werden. Um an die Häute zu kommen, werden den betroffenen Tieren oftmals alle Grausamkeiten der Tierhaltung angetan: In überfüllten Ställen, Buchten oder Käfigen wird ihnen jegliches natürliche Verhalten verwehrt. Unter schlimmsten Bedingungen müssen Rinder und andere Lebewesen, die alle ebenso Schmerzen und Leiden empfinden wie Menschen, dahinvegetieren. Mit Ihrem Beitrag zu unserer aktuellen Kampagne „Rettet unsere Haut!“ helfen Sie, diese Tierquälerei sichtbar zu machen.

Was kaum jemand weiß: Auch Menschen leiden massiv für die Lederproduktion. Leder wird oft unter gesundheitsschädigenden Bedingungen von Kindern verarbeitet. In Ländern wie Bangladesch stehen Minderjährige stundenlang in giftigem Chrom, barfuß, ohne Schutzkleidung. Viele leiden an chronischen Hautkrankheiten, Atemnot oder verlieren durch die Chemikalien ihr Augenlicht. All das für Taschen, Gürtel und Schuhe, die später in europäischen Geschäften landen.

Auch in Deutschland werden Rinder oft ohne Betäubung getötet – denn die Fehlbetäubungsrate liegt bei etwa 10%. Das bedeutet, dass alleine in Deutschland jährlich etwa 300.000 Rinder bei vollem Bewusstsein in panischer Angst und unter unvorstellbaren Schmerzen getötet werden.

Das GIF zeigt ein Rind mit gefesselten Beinen, dem die Kehle durchgeschnitten wird.
Ich unterstütze "Rettet unsere Haut!"
 

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, Tierleid in der Lederindustrie aufzudecken, politische Veränderungen voranzutreiben und Menschen aufzuklären. Wenn Sie unsere aktuelle Kampagne bereits unterstützt haben, möchte ich mich an dieser Stelle zutiefst bei Ihnen bedanken. Ihre Unterstützung wird direkt dazu beitragen, das durch die Lederindustrie verursachte Leid zu verringern.

 

Mit freundlichen Grüßen


Björn Thun
Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie
PETA Deutschland e.V.

PS: Bestimmt haben Sie schon häufiger gehört, Leder sei ein Abfallprodukt der Fleischindustrie. Doch das stimmt nicht. Der Verkauf der Häute ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die Schlachthöfe und macht bei Rindern etwa 7-15% des gesamten Umsatzes aus, der mit dem Körper gemacht wird. Dass sich dieser Mythos so hartnäckig hält, zeigt, wie dringend Aufklärung über die Lederindustrie ist – und damit wie wichtig es ist, dass wir das Spendenziel der Kampagne „Rettet unsere Haut!“ erreichen.

 
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