Eintrag #1, 17.02.2026, 09:23 Uhr

Sind Axolotl in Deutschland erlaubt?

Der Axolotl auch bekannt als „wandelnder Fisch" oder mexikanischer Schwanzlurch ist eines der faszinierendsten und zugleich rätselhaftesten Tiere der Welt. Mit seinem breiten Lächeln, den federartigen Kiemen und seinem neotenen Erscheinungsbild hat er sich in den letzten Jahren zu einem echten Trend-Haustier entwickelt. Doch bevor du dir einen Axolotl nach Hause holst, stellt sich eine entscheidende Frage: Sind Axolotl in Deutschland überhaupt erlaubt?

Was ist ein Axolotl?

Der Axolotl (Ambystoma mexicanum) ist ein aquatischer Schwanzlurch aus Mexiko, der ursprünglich nur im Xochimilco-See in der Nähe von Mexiko-Stadt heimisch war. Er gehört zur Ordnung der Schwanzlurche (Caudata) und ist kein Fisch, obwohl er sein gesamtes Leben im Wasser verbringt. Das Besondere am Axolotl ist seine sogenannte Neotenie er bleibt dauerhaft in seiner Larvenform und wird dennoch geschlechtsreif. Diese Eigenschaft, kombiniert mit seiner bemerkenswerten Fähigkeit zur Regeneration von Gliedmaßen und Organen, macht ihn zu einem weltweit begehrten Forschungsobjekt.

Sind Axolotl in Deutschland legal?

Die kurze Antwort lautet: Ja, Axolotl dürfen in Deutschland gehalten werden – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Artenschutz und CITES

Der Axolotl steht im Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES), was bedeutet, dass sein Handel international geregelt ist. In der Europäischen Union wird dies durch die EU-Artenschutzverordnung (EG) Nr. 338/97 umgesetzt, und in Deutschland zusätzlich durch die Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV).

Herkunftsnachweis beim Kauf

Wer einen Axolotl kauft, sollte darauf achten, dass der Verkäufer einen Herkunftsnachweis vorlegen kann. Bei seriösen Züchtern und Zoohandlungen ist dies in der Regel kein Problem.

 
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