Eintrag #9, 23.10.2006, 19:10 Uhr

Schade eigentlich...

Ich hätte nie gedacht, dass diese zwei Worte so viel ändern können...
Wie ein Traum. Ein Zuckersüßer Traum, der keinen bitter-süßen Beigeschmack der Reue hat.

Was ist aus mir geworden? Ich kenne mich so gar nicht... Die Person, die ich glaubte, zu sein, bin ich nicht mehr, vielleicht war ich sie auch nie.

Ich handelte gegen meine Einstellungen, war inkonsequent und vielleicht sogar egoistisch. Nein, ich habe durch mein Handeln niemanden verletzt... außer vielleicht, mich selber. Doch ich spüre keinen Schmerz und bereue nicht.

Und ich weiß nach wie vor nicht, ob es richtig war, oder nicht. Es gibt nichts, was ich anders gemacht hätte und es ist alles geklärt - doch im Grunde hänge ich in der Luft. Der Abend, nein, der ganze Tag tat mir unglaublich gut und gleichzeitig wurden mir dadurch erst die Wunden bewusst, die ich zuvor nie wahrgenommen habe.

Man sollte der Wahrheit ins Gesicht sehen - und das tue ich und habe ich acuh immer getan, nur zuvor aus einer anderen Sicht. Einer Sicht, von der aus ich das Leid nicht erblicken und kennen konnte, wodurch ich auch den Schmerz nicht gefühlt habe.

Und jetzt?

Jetzt gibt es keinen Schritt zurück mehr.



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