Eintrag #44, 25.07.2015, 12:08 Uhr

Refugees are welcome here...

... aber bitte nicht bei mir.

 

So oder ähnlich könnte man die Einstellung vieler Landsleute zusammenfassen.

 

Dabei werden mit so einfachen Parolen grundsätzliche Fragen völlig außer Acht gelassen:

 

1. Wie wird Flüchtling definiert? Da gibt es ja durchaus unterschiedliche Ansichten. Bei dem einen sind das nur jede, die aus Kriegsgebieten fliehen, bei anderen widerum auch jene, die einfach in ihrer Heimat keine Arbeit finden.

 

Das ist eine Frage, die zwar wohl im deutschen Asylrecht beantwortet wird, aber über die es offenbar keinen gesellschaftlichen Konsens zu geben scheint.

 

2. Ist es sinnvoll Flüchtlinge aus aller Herren Länder in Massenunterkünften unterzubringen, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass hier vielleicht auch eigentlich verfeindete Völker aufeinander treffen können (mit all dem daraus resultierenden Konfliktpotential)?

 

Es wird zwar immer viel von dezentraler Unterbringung geredet, aber wenn es an die praktische Umsetzung geht, kommt am Ende immer wieder Container, Zeltstadt oder riesige Wohnblöcke am Stück raus.

 

3. Wieso gibt es über 120.000 abgelehnte Asylbewerber in Deutschland, deren Aufenthalt geduldet wird, obwohl sie laut Asylrecht kein Bleiberecht haben?

 

Verspielt hier die Politik die, davon gehe ich aus, grundsätzlich vorhandene Bereitschaft der Bevölkerung bedrohten Menschen zu helfen, dadurch, dass sie unberechtigte Personen zu hauf nicht angemesssen bei der Rückkehr in ihre Heimat unterstützt?

 

Diese 120.000 Menschen nehmen ja am Ende auch den Flüchtlingen Unterkünfte und Unterstützungsangebote weg, die diese Hilfe tatsächlich brauchen.

 
 (56) Roxylein
 (52) k3552
 (49) Honeyflower
 (??) Madkev
 (49) driverman
 (48) Cyberdelicate
 (??) Gennia
 (??) yaki
 (??) wimola
 (68) roesle

... und 130 Gäste
Wer war da?