Peter und die Sonnenfinsternis
Eine Geschichte für Kinder zur Sonnenfinsternis:
Peter hatte schon seinen Schlafanzug an und rannte gerade vom Badezimmer über den Flur in Richtung des Gästezimmers. Er war für die nächsten paar Tage bei Oma und Opa. Um seinen Hals hing Opas großes, schwarzes Fernglas.
„Willst du das Ding mit ins Bett nehmen?“, fragte Oma auf das Fernglas deutend.
„Das bleibt ganz nah bei mir. Das brauche ich morgen!“, erklärte der Junge, nahm es ab und stellte es auf den Nachttisch, „Damit kann ich morgen die Sonnenfinsternis beobachten.“
Opa tauchte in der Tür auf und erklärte freundlich: „Das geht nicht mit einem Fernglas. Die Sonne ist viel zu stark dafür und könnte deine Augen beschädigen. Aber ich habe die hier wiedergefunden.“
Opa hielt eine einfache Brille aus Pappe mit einer dunklen Folie hoch.
„Eine 3D-Brille?“, fragte Peter ungläubig.
Opa lachte, „Nein, das ist eine spezielle Sonnenfinsternisbrille. Damit kann man in Richtung Sonne schauen.“
Heute schlief Peter schon vor dem Ende der Gute-Nacht-Geschichte ein.
„Wach auf“, sagte eine brummige Stimme in Peters Ohr, „Wach auf.“
Der kleine Junge öffnete seine Augen, als etwas Weiches über seine Stirn strich. Er blickte in das Gesicht seines Teddys. Dieser lächelte ihn freundlich an.
„Was ist denn los?“
„Schau dich mal um. Wir sind im Traumland“, Teddy drehte sich um.
Peter sah auf. Er befand sich im Garten. Neben ihm Befand sich der alte Baum mit dem Baumhaus darauf. An den Fenstern hingen lila und rosa Gardinen.
„Vorsicht da unten! Hier kommt die Sonne!“, rief Lindas Stimme aus dem Baumhaus.
Peter sprang schnell beiseite, als ein großer, gelber Ball aus dem Fenster geflogen kam. Nur wenige Zentimeter neben ihm fiel er auf das Gras und sprang dann gut einen Meter wieder in die Höhe. Neben dem Sandkasten blieb er liegen.
Die ganze Geschichte findest du zum lesen und anhören unter: https://www.weltenquell.de/sites/kinder/peter/07_peter_und_die_sonnenfinsternis.html