Neue Entwicklungen zum Tod von „Hvaldimir“
Anfang dieser Woche wurde der Autopsiebericht zum Tod von „Hvaldimir“ vorgelegt. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass „Hvaldimir“ erschossen wurde. In der Pressemitteilung der Polizei wird berichtet, dass in „Hvaldimirs“ Maul ein etwa 35 cm langer Stock entdeckt wurde. Letzterer könnte den Wal bei der Nahrungsaufnahme behindert haben – untermauert wird diese Annahme durch die Tatsache, dass sein Magen zum Zeitpunkt der Autopsie leer war. Wohlmöglich ist „Hvaldimir“ verhungert. Zudem: Es wurden laut Bericht des norwegischen Veterinärinstituts keine Hinweise auf eine Kugel oder eine entsprechende innere Verletzung gefunden.
Die Tierschutzorganisation NOAH ist mit den Informationen der Polizei an die Öffentlichkeit nicht zufrieden und der Meinung, dass die Pressemitteilung mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. In einem separaten Statement erklärte die Organisation nun, dass sie eine Belohnung für Informationen auslobt, die der Polizei helfen können, die Ermittlungen wieder aufzunehmen und den Fall zu lösen.
https://www.delphinschutz.org/news-schiffskollisionen/zum-ploetzlichen-tod-von-hvaldimir-dem-spionagewal/