Eintrag #2, 14.05.2014, 14:44 Uhr

Mobile Marketing – Best Practices für Online-Händler

Online-Händlern ist die unumstrittene Relevanz von Mobile Commerce inzwischen bewusst – mobil optimierte Seiten und Shopping-Apps sind schon lange kein Bonus mehr, sondern gehören unweigerlich zu einer erfolgreichen Verkaufsstrategie, der es bedarf, um das Potential von M-Commerce angemessen auszuschöpfen. 

Welche Möglichkeiten hat man als Händler also, Werbung für den eigenen Shop mobil zu schalten, um so den Traffic, die Conversion Rate und somit langfristig auch den Umsatz bestmöglich zu erhöhen? Im App Store und bei Google Play stehen jeweils über eine Million Apps zum Download zur Verfügung – Wie kann die eigene Applikation da hervorstechen?


Erst einmal müssen die einzelnen Kundensegmente an sich unterschieden werden: Smartphone- und Tablet-Nutzer differieren in ihren Bedürfnissen genauso wie Nutzer von mobilen Webseiten und native Apps. Während Apps kein Tool zur Neukundenakquirierung sind, sondern vielmehr zur Stammkundenbindung eingesetzt werden, im Gegensatz zur App wird darüber hinaus nur selten nach einer speziellen mobilen Webseite gesucht, vielmehr steht die produktspezifische Suche im Vordergrund. Trotzdem sollte eine mobile Webseite keineswegs auf eine mobile Optimierung verzichten oder in ihrer Umsetzung nur mangelhaft daherkommen.

 

Hochwertige Produktbeschreibungen und -bilder sowie, falls vorhanden, abspielbare und sinnvoll eingebettete Videos sind ein Muss für jede mobile Seite und können, genau wie zu lange Ladezeiten, zu einem K.O.-Kriterium einer Seite werden, das Frustration beim User hervorruft und zum Kaufabbruch oder Verlassen der Seite führen kann.

 

Um die eigene mobile Webseite bei der Zielgruppe also so bekannt wie möglich zu machen, können verschiedene Formen des Marketings angewandt werden. Besonders eignet sich der Social-Media-Kanal, da soziale Netzwerke eine unglaubliche Reichweite haben (Anzahl der Nutzer plus häufige Anwendung) und die Nutzung dazu noch kostenfrei ist. Mithilfe von Social Media kann außerdem ein positives Unternehmensimage geschaffen werden, wenn es strategisch und langfristig als Werbe- und Imageinstrument genutzt wird.

 

Ebenso geeignet sind Gutschein-Aktionen, die sich bei Kunden bewährt haben und sich größter Beliebtheit erfreuen. Schon 5 %- oder 5 €-Gutscheine können einen Kaufanreiz schaffen und zu einer Kundenbindung auf langer Sicht mit sich bringen. Mit Gutscheinen werden Kunden auf die eigene Seite gelotst und können beim weiteren Browsen auf weitere interessante Angebote stoßen.

 

Eine mobile Webseite sollte ebenfalls unbedingt Lokalinformationen enthalten, da auf diese sehr oft von unterwegs zugegriffen wird. Öffnungszeiten und Anfahrtsmöglichkeiten des stationären Ladens sind extrem hilfreich für mobile Nutzer.

 

Auch auf mobile SEO, Google-Adwords-Kampagnen und mobile Affiliate sollte beim Erstellen und Optimieren einer mobilen Webseite geachtet werden.

 

Bei Apps sind es andere Marketing-Instrumente, die zum Erfolg führen. Der Einsatz von QR- und Barcodes ist sehr beliebt auf Händler- und Kundenseite und auch PUSH-Nachrichten können die Verkäufe ankurbeln.

Bei allen Strategien gilt: Ein sensibler Umgang mit allen Mitteln ist höchste Priorität. Den User zu überfordern und quasi „zuspammen“ zu wollen, hat den gegenteiligen Effekt für einen Onlineshop. Trotzdem kann intelligent eingesetztes mobile Marketing den User auf die eigene mobile Webseite lenken und so Verkäufe generieren und den CLV (Customer Lifetime Value) erheblich steigern.  

Mehr nützliche Informationen zum Thema können kostenfrei im neuen White Paper von Shopgate eingesehen werden: http://www.shopgate.com/de/mobile_marketing_whitepaper.

 
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