09.04.2006
Tag4:
Die Zeremonie war zu Ende, wir machten uns früh am Morgen auf um die Heimfahrt anzutreten.
Der National Park musste nun in der anderen Richtung durchfahren werden, allerdings kann ich auch diesesmal nicht wirklich berichten was wir so gesehen haben, denn der Schlaf hat mich übermannt. Um das Informationsleck jedoch zu stopfen, eine kleine Anekdote, die sich schon auf der Hinfahrt ereignet hat. Der Park-Ranger, ein augenscheinlich geselliger Mann gab uns an vor dem befahren des Parkes noch den folgenden Hinweis, ich darf zitieren:"Kafue National Park is much bigger than some of the countries in Europe, for example Austria". Er konnte ja nicht wissen, dass sich auch Österreicher im Bus befanden.
Trotzdem wurde geklatscht, den schon der Umstand, dass er Österreich kennt und nicht mit Australien verwechselt lässt ihn klug erscheinen. Warum ich das so einfach sage? 80% der Gespräche mit anderen Leuten fangen in Sambia so an:
Zambian:"And where are you from?"
Ich:"Austria."
Zambian:"OOO, Australia."
Ich:"No, Austria."
Zambian:"OOO, Austria." <Thinking: "What is that ?">
So kamen wir wieder nach Lusaka, ich und ALex blieben im Kloster dort um uns am nächsten Tag mal wieder ins Immigration Office zu begeben...
Tag5:
Aufstehen, duschen und frühstücken im Kloster...dann Immigration Office. Durch ein Wunder erhielt Alex endlich sein Visa, meine Akte war jedoch noch nicht aufgetaucht, erst nach einem spaziergang durch 9 Büros wurde sie gefunden.
Die ernüchterung kam aber erst dann. Nach sieben Monaten wurde sie noch nicht einmal bearbeitet. Das heisst nächste Woche wieder 400km Fahren...
Das Ende der Reise war nahe und wir setzten uns in einen der großen Linienbusse, die zwischen Lusaka und Ndola verkehren. Alex bekamm einen netten Platz in der letzten Reihe. Diese bestand aus 5 Sitzplätzen. Platz hatten aber anscheinend 6 Erwachsene und 5 Kinder. Ich hatte einen angenehmen Platz, wenn man davon absieht, das die anfangs sehr nett erscheinende Dame anfing mir von Zauber zu berichten und das Afrika viel friedlicher ist als Europa, da man, wenn man in Europa mit dem Nachbar streitet einfach eine Waffe nimmt und ihn erschiesst. In Afrika jedoch bedient man sich schwarzer Magie um Rache zu nehmen. Vielleicht versteht ihr jetzt meine Aussage, das wir mehr Priester brauchen, die diesem Hokus Pokus entgegen arbeiten.
Um ca. 17:00 errewichten wir endlich wieder Ndola und die sicheren abgeschiedenen Mauern des Klosters.
Hier sollten wir erst mal entspannen, den schon nächste Woche fahren wir vl. mit "Ba Chengelo", einer der berühmtesten Bands hier in der Gegend zu einem Konzert nach Solwezi....
Danke für die Aufmerksamkeit, Tippfehler sind geschenkt...
Tag4:
Die Zeremonie war zu Ende, wir machten uns früh am Morgen auf um die Heimfahrt anzutreten.
Der National Park musste nun in der anderen Richtung durchfahren werden, allerdings kann ich auch diesesmal nicht wirklich berichten was wir so gesehen haben, denn der Schlaf hat mich übermannt. Um das Informationsleck jedoch zu stopfen, eine kleine Anekdote, die sich schon auf der Hinfahrt ereignet hat. Der Park-Ranger, ein augenscheinlich geselliger Mann gab uns an vor dem befahren des Parkes noch den folgenden Hinweis, ich darf zitieren:"Kafue National Park is much bigger than some of the countries in Europe, for example Austria". Er konnte ja nicht wissen, dass sich auch Österreicher im Bus befanden.
Trotzdem wurde geklatscht, den schon der Umstand, dass er Österreich kennt und nicht mit Australien verwechselt lässt ihn klug erscheinen. Warum ich das so einfach sage? 80% der Gespräche mit anderen Leuten fangen in Sambia so an:
Zambian:"And where are you from?"
Ich:"Austria."
Zambian:"OOO, Australia."
Ich:"No, Austria."
Zambian:"OOO, Austria." <Thinking: "What is that ?">
So kamen wir wieder nach Lusaka, ich und ALex blieben im Kloster dort um uns am nächsten Tag mal wieder ins Immigration Office zu begeben...
Tag5:
Aufstehen, duschen und frühstücken im Kloster...dann Immigration Office. Durch ein Wunder erhielt Alex endlich sein Visa, meine Akte war jedoch noch nicht aufgetaucht, erst nach einem spaziergang durch 9 Büros wurde sie gefunden.
Die ernüchterung kam aber erst dann. Nach sieben Monaten wurde sie noch nicht einmal bearbeitet. Das heisst nächste Woche wieder 400km Fahren...
Das Ende der Reise war nahe und wir setzten uns in einen der großen Linienbusse, die zwischen Lusaka und Ndola verkehren. Alex bekamm einen netten Platz in der letzten Reihe. Diese bestand aus 5 Sitzplätzen. Platz hatten aber anscheinend 6 Erwachsene und 5 Kinder. Ich hatte einen angenehmen Platz, wenn man davon absieht, das die anfangs sehr nett erscheinende Dame anfing mir von Zauber zu berichten und das Afrika viel friedlicher ist als Europa, da man, wenn man in Europa mit dem Nachbar streitet einfach eine Waffe nimmt und ihn erschiesst. In Afrika jedoch bedient man sich schwarzer Magie um Rache zu nehmen. Vielleicht versteht ihr jetzt meine Aussage, das wir mehr Priester brauchen, die diesem Hokus Pokus entgegen arbeiten.
Um ca. 17:00 errewichten wir endlich wieder Ndola und die sicheren abgeschiedenen Mauern des Klosters.
Hier sollten wir erst mal entspannen, den schon nächste Woche fahren wir vl. mit "Ba Chengelo", einer der berühmtesten Bands hier in der Gegend zu einem Konzert nach Solwezi....
Danke für die Aufmerksamkeit, Tippfehler sind geschenkt...