Eintrag #345, 31.03.2020, 19:59 Uhr

Kopfgeldjagd auf Maduro und Ermittlungen gegen Guaido

Die USA sind bezüglich erfundener Anschuldigungen gegen ihnen unliebsamen Personen stets fantasievoll. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro wird nunmehr wegen des Tatbestands des „Drogenterrorismus“ gejagt. Laut US-Justizminister Bill Barr soll er einen Drogenhändlerring mit dem Namen „Kartell der Sonnen“ anführen. Das Kartell bestünde neben den Regierungsvertretern und venezolanischen Militärangehörigen auch aus einigen Vertretern der Justiz.

 

Gemeinsam mit der Farc-Guerilla hätte man in den letzten zwanzig Jahren hunderte Tonnen Kokain geschmuggelt. US-Außenminister Mike Pompeo erklärte, dass auf Nicolás Maduro ein Kopfgeld in der Höhe von 15 Millionen US-Dollar ausgesetzt wurde. Dieses wird ausbezahlt, wenn es sachdienliche Hinweise gäbe, welche zur Ergreifung von Nicolás Maduro und einigen seiner Vertrauten führten.

 

Konkret wirft das US-Justizministerium Präsident Maduro vor, dass er im Jahre 2006, als er noch Außenminister in der Regierung von Ex-Präsident Hugo Chávez war, fünf Millionen US-Dollar von der Farc-Guerilla erhalten zu haben.

 

Die US-Drogenbekämpfungsdatenbank (Consolidated Counter Drug Database, CCDB) hat in ihren jüngsten Daten erhoben, dass im Jahre 2018 etwa 210 Tonnen Kokain durch Venezuela transportiert wurden.

 

Das ist verflucht viel, allerdings hat das US-Außenministerium für das gleiche Jahr berichtet, dass durch Guatemala etwa 1.400 Tonnen Kokain transportiert wurden.

 

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