Kein namibisches Holz für deutsche Großkraftwerke!
Auch die neueste Stilblüte aus unserer inoffiziellen Reihe "Originelle Ideen für die Energiewende" möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:
Die Hamburger Umweltbehörde hält es offenbar für sinnvoll und klimafreundlich,
in Namibia eine Buschfläche von der Größe Italiens abzuholzen,
das Holz nach Norddeutschland zu verschiffen und es dann in einem umgebauten Kohlekraftwerk zu verbrennen. Sie haben richtig gelesen und es handelt sich nicht um einen verspäteten Aprilscherz.
Doch ganz im Ernst:
In einer Region, die riesiges Potenzial für Wind- und Solarenergie hat, versuchen profitgierige Großkonzerne nicht nur klimapolitisch zweifelhafte Maßnahmen durchzukriegen, sondern wollen diese auch noch
mit einer Milliarde Euro fördern lassen.
Neben dem höchst fraglichen Klimanutzen der Aktion rechnen wir außerdem mit immensen ökologischen Schäden in Namibia und an der Südostküste der USA, wo Ähnliches geplant ist. Deshalb haben wir zusammen mit ROBIN WOOD und Peter Wohlleben eine Petition gestartet:
Fordern Sie zusammen mit uns die Betreiber der Kraftwerke und die zuständigen Umweltbehörden auf:
Stoppt diesen Irrsinn!
Helft uns und unterschreibt diese Petition an die Betreibenden der Großkraftwerke und die zuständigen Umweltbehörden!
Stoppt die Pläne für Holzverbrennung in Kohlekraftwerken in Deutschland!
Text: Deutsche Umwelthilfe e.V.