Eintrag #14, 15.12.2015, 09:49 Uhr

Hamam – eine Badekultur für Hartgesottene

Das Hamam (Hammām) ist in vielen deutschen Saunalandschaften integriert und wird mit Erholung, Entspannung und Wellness in Verbindung gebracht. Aufgepasst, wer ein original türkisches Bad besucht, hat die Rechnung ohne den Tellak, dem Bademeister, gemacht. Dieser schrubbt, knetet und dehnt den Körper bis die Knochen knacken. Also, kein entspanntes und in Träumen versunkenes Herumliegen mit sanften Klängen im Hintergrund.

 

Im Pestemal, einem speziellen Handtuch eingehüllt, entspannt man kurze Zeit auf dem Nabelstein. Dann geht es los. Der Tellak bedeckt den Körper mit Seidenschaum und entfernt anschließend Hautschüppchen mit einem speziellen Handschuh, Kese genannt. Dabei ist er nicht müde, den Körper von Kopf bis Fuß zu massieren. Sanft geht es dabei nicht zu. Mit zusammengekniffenen Augen fragt man sich, was wohl als nächstes kommt. Von dieser Prozedur ein wenig erschöpft, merkt man, wie die verschwundenen Kräfte nach und nach zurückkehren. Wie Phoenix aus der Asche richtet sich der Körper auf. Klingt abgedroschen, aber man fühlt sich wie neugeboren. Die Haut strahlt quietschsauber und fühlt sich glatt wie ein Pfirsich an. Das sollte man viel öfters machen!

 
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