Eintrag #1, 06.12.2016, 17:24 Uhr

Hämorrhoiden - jeder hat es - keiner redet

Hämorrhoiden betreffen geschätzt 70 % der deutschen Bewohner. Und sie verteilen sich gleichmäßig auf Frauen und Männer. Schwangere Frauen sind unweigerlich durch die natürliche und notwendige Erschlaffung des Gewebes in diesem Lebensabschnitt jedoch empfänglicher für das Hämorrhoidenleiden.

 

Was sind eigentlich Hämorrhoiden?

 

Hämorrhoiden sind schlichtweg Venen im Enddarm, die schwulstig geworden sind (voll mit Blut gefüllt). Diese Verfassung ist dem von Krampfadern vergleichbar, bei denen die Venen ebenfalls anschwellen. Die Hämorrhoidialschwellkörper sind jedoch um den Anus lokalisiert, was die Angelegenheit ein wenig bedenklich macht. Die Schwellung der Venen kann den Teilbereich des Darmausgangs direkt über dem Sphinkter betreffen, wo er minder gut unterstützt und beschützt ist. Was zu internalen Hämorrhoiden führen kann.

 

Hämorrhoiden - Die Ursachen und Risikofaktoren

 

Viele Betroffene fragen sich: „Wie kommt es zu Hämorrhoiden?“ oder „Woher kommen Hämorrhoiden?“ Dazu gibt es diverse Theorien, jene die Umstände der Entwicklung unterstützen. In der Gesamtheit handelt es sich schlichtweg um eine Ausdehnung der arteriellen Gefäße des Hämorrhoidalpolsters. Man geht davon aus, dass unter anderem zu hoher Druck bei der Defäkation zu dieser Gefäßerweiterung führt. Um einfach Hämorrhoiden selbst behandeln zu können ist es deshalb ein erster wichtige Maßnahme das Drücken beim Stuhlgang sein zu lassen. Auf der Internetseite http://www.haemorrhoiden-selbst-behandeln.de gibt es weitere Informationen zum genauen Prozedere. Überwiegend Betroffene die häufig unter Verstopfung (Obstipation) leiden, tendieren dazu, die Krankheit zu entwickeln. In der Regel führen eine ballaststofffreie Ernährungsweise, ein Mangel an Bewegung oder zu wenig Flüssigkeit zu einer Verstopfung genauer einem festen Stuhl. Andere Auslöser für die Entwicklung von Hämorrhoiden sind jene, die das Abfließen von Blut aus dem Schwellkörper verhindern. Dazu zählen eine Schwangerschaft, Fettsucht (Adipositas) und Büro Tätigkeiten. Auch Menschen, die mit schwachem Bindegewebe und Krampfadern zu tun haben, haben ein erhöhtes Risiko, das krankhafte Hämorrhoiden entstehen.

 

Hämorrhoiden - die Symptome

 

Die Hämorrhoiden-Krankheitszeichene können verschiedene Ausprägungen haben. Viele Personen besitzen vergrößerte Hämorrhoiden, ohne dabei Beschwerden zu nennen. Dann wird die Erkrankung als asymptomatisch, also frei von Symptomen, bezeichnet. Die folgenden Hämorrhoiden-Symptome können eintreten können,Hämorrhoiden-Symptome: die ersten HinweiseWie werden Patienten zuerst auf möglicherweise existente Hämorrhoiden aufmerksam? Hellroter Blut im Stuhl ist häufig das erste Anzeichen von einem Hämorrhoidalleiden. Dabei ist die Farbe des Blutes maßgeblich: Hämorrhoiden die bluten geben hellrotes Blut ab. Es deutet auf eine Blutung aus Aterien. Wohingegen stammt dunkelrotes Blut normalerweise von venösen Gefäßen. An dieser Stelle muss an andere Erkrankungen des Darms berücksichtigt werden. Nach dem Defäkation fangen Hämorrhoiden oft an zu bluten, da sich durchs Pressen zunehmend Blut in den Gefäßen sammelt. Das Blut kann oben auf den Stuhl liegen bleiben, am Toilettenpapier haften oder in die Toilettenschüssel tropfen. Normalerweise ist die Hämorrhagie bei Hämorrhoiden nur schwach. Sie können andererseits vor allem bei fortgeschrittener Erkrankung nichtsdestotrotz sehr stark werden. Dann sollten Sie dringend einen Mediziner aufsuchen.

 

Fortgeschrittene Krankheitszeichen von Hämorrhoiden

 

Hämorrhoiden verändern im Verlauf der Erkrankung meist ihr Krankheitsbild: Hämorrhoiden haben einen nicht unerheblichen Juckreiz im weiterentwickelten Stadium. nebst dem Hämorrhoiden-Juckreiz kommt es auch noch zu einem Brennen am Anus. Ein paar Patienten beklagen sich über ein Fremdkörpergefühl, ein nässendes Gefühl, gereizte Haut in der Analgegend. Bis hin zu ertastbare Vorwölbungen der Hämorrhoiden. Richtige Schmerzen treten gleichermaßen oftmals erst bei einem fortgeschrittenem Hämorrhoidalleiden auf. Die Ursache dafür ist überwiegend die entzündete Haut verursacht durch die Hämorrhoiden. In diesem Zusammenhang ist Durchfall jedoch kein typisches Hämorrhoiden-Symptom. Nichtsdestotrotz kann es im Vorgang des Leidens zu Durchfall-vergleichbaren Symptomen kommen. Das sind oft schleimige Auswürfe aus dem Darm. Da geschwollene Hämorrhoiden ihre Hauptverpflichtung nicht einhalten können – die Unterstützung des Schließmuskels – leiden einige Patienten unter einer Stuhlinkontinenz.

 

Zusätzliche Leiden und Hämorrhoiden-Krankheitszeichen

 

Achtsamkeit ist bei Blut im Kot unerläßlich. Es müssen immer erst zusätzliche mögliche Krankheiten ausgeschlossen werden. Mitnichten kann nur eine Hämorrhoiden-Blutung hellrot sein. Es können auch Krankheiten wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Krebserkrankungen die typischen Hämorrhoiden-Beschwerden nachbilden. Sollte Ihnen nach dem Stuhlgang Blut im Stuhl auffallen, dann meiden Sie es nicht über eine solche Beschwerde mit Ihrem Hausarzt zu reden.

 
 (??) Mehlwurmle

... und 1 Gast
Wer war da?