Eintrag #460, 27.02.2018, 18:53 Uhr

Gedenken an May Ayim

Am 27. Februar 2010 wurden in Berlin am Gröbenufer neue Straßenschilder aufgestellt. Die Straße wurde in May-Ayim-Ufer umbenannt, um an die antirassistischen Aktivistin und Dichterin May Ayim (1960–1996) zu erinnern.

 

Die ausgebildete Krankenschwesternhelferin, 1960 in Hamburg geboren als Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers, studierte Pädagogik und machte eine Ausbildung zur Logopädin. 

 

Da sie selbst in Deutschland immer wieder mit Rassismus konfrontiert wurde, 

wehrte sie sich in Vorträgen und auch in ihren Gedichten gegen gegen Diskriminierung. Dabei ging es ihr um ihre alltäglichen Erfahrungen von Ungerechtigkeit und Dummheit.

 

In ihrem Buch Farbe bekennen schrieb sie: „Ich wuchs mit dem Gefühl auf, das in ihnen steckte: beweisen zu müssen, dass ein ‚Mischling‘, ein ‚Neger‘, ein ‚Heimkind‘ ein vollwertiger Mensch ist.“

 
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