Frustenergie
Diese Amtsbanausen...
Das Jobcenter hat mich im Glauben gelassen, dass ich das Kindergeld an meine Tochter abtreten muss, wenn sie wegen einer Ausbildung auszieht (das war bereits 2012).
Seit etwa zwei Jahren schreibt mich die Familienkasse an, dass ich zuviel Kindergeld bezogen hätte und dies zurückzahlen müsse - ich habe aber niemals mehr das KG erhalten, Himmeldonnerwetter.
Nun hat mir die Familienkasse mit einer Pfändung gedroht und auch schon einen Vollstreckungsbeamten aktiviert.... letztes Jahr hat mich aber eine Richterin vom Finanzgericht angerufen "dass ich das Kindergeld nicht zurückzahlen müsse, weil ich durch die Abtretung auf den Regelsatz meiner Tochter bereits den Staat unterstützt habe".
Bei dem Fragebogen steht auch ob man noch eine offene Forderung habe - und da sah ich dann schon die Munition für den klassischen Schuss nach hinten.
Ich hab diesen Jobcenter nun per Einwurfeinschreiben geschrieben, dass diese mir KG vom 9.12 bis 6.15 schuldet und sie den Rest (um die 1.600,- €) an das Zollamt überweisen müssen. Wenn sie nicht bis zum festgelegten Datum überweisen, dann wird sie der Gerichtsvollzieher persönlich heimsuchen. Abdruck dieses Einschreibebriefes an das Hauptzollamt und an das Finanzgericht.
Autsch... die sollen eine ehemalige Kugelstoßerin nicht zur Weißglut treiben.
De facto hat mir das Jobcenter mehrere Tausend Euro unterschlagen und dass mir das Geld heute abgeht versteht sich von selbst.