Färöer-Inseln: Erneut 150 Delfine getötet!
Am vergangenen Samstag wurden auf den dänischen Färöer-Inseln etwa 150 Weißseitendelfine in die Bucht von Skalafjord getrieben und brutal getötet – die Jungtiere der Herde sind hierbei gar nicht eingerechnet. Obwohl die Grausamkeit dieser Treibjagden wissenschaftlich erwiesen ist, obwohl das Fleisch der Tiere hochgradig mit Giftstoffen belastet und ein Gesundheitsrisiko ist, und trotz aller internationalen Proteste berufen sich die Färinger auf ihre Jahrhunderte alte Tradition.
Die Färöer-Inseln sind nur ein Beispiel dafür, wie grausam Delfinen und Kleinwalen weltweit nachgestellt wird. Unser im Februar veröffentlichter Bericht hierzu zeigt, dass mehr als 100.000 der kleinen Meeressäuger jährlich absichtlich getötet werden: zum Verzehr, als begehrter Köder in der Fischerei auf Haie und Welse – oder einfach nur, weil Fischer in ihnen vermeintliche Konkurrenten um die schwindenden Fischbestände sehen. Ende September findet die Tagung der Internationalen Walfangkommission ausgerechnet in Peru statt – mit bis zu 15.000 Tieren pro Jahr das Delfinjagdland Nr. 1. Pro Wildlife wird die Delfinjagd dort erneut anprangern.
>> Delfinjagd stoppen: aktuelle Spendenaktion