Eintrag #626, 18.12.2023, 16:17 Uhr

Existenzsichernde Löhne für Textilarbeiter*innen

Hallo,

in Bangladesch geben Textilarbeiter*innen, buchstäblich ihr Leben für einen existenzsichernden Lohn. Die Polizei geht mit Schlagstöcken, Gummigeschossen und sogar mit scharfer Munition gegen Protestierende vor, die faire Löhne fordern.

Als Reaktion auf die jüngsten Proteste kündigte die Regierung letzten Monat eine Erhöhung des Mindestlohns an. Doch damit bekommen die Arbeiter*innen noch immer nur die Hälfte dessen, was sie für Essen, eine Unterkunft und sonstige Grundbedürfnisse brauchen.

Wir dürfen diese Menschen in ihrem Kampf nicht alleinlassen!

Mit viel öffentlichem Druck können wir Gap und andere internationale Modemarken dazu bringen, dass sie ausbeuterische Betriebe aus ihren Lieferketten ausschließen. H&M, ein wichtiger Konkurrent von Gap, hat schon zugesagt, in Bangladesch künftig mehr zu zahlen -- aber die neue Summe ist noch immer erschütternd wenig.

Trotzdem: Dieser Schritt bedeutet, dass auch Gap sich bald bewegen muss. Damit Textilarbeiter*innen angemessen bezahlt werden, müssen wir das Unternehmen jetzt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken:

Fordern wir Gap auf: Zahlen Sie Ihren Textilarbeiter*innen in Bangladesch existenzsichernde Löhne!


https://actions.eko.org/a/gap-existenzsicherende-lohne/

 

 
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