Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
es sind Esel wie dieser, ich nenne ihn Naima, die durch lange Transportwege über die Grenzen Kenias mehr tot als lebendig am Verkaufsort eintreffen. Sie leiden und sterben für den immer lukrativeren Handel mit ihren Häuten, die als Heilmittel in der Traditionellen Medizin gelten.
Ich begleitete gerade unsere Partner in Kenia auf einer gefährlichen und erschütternden Suche nach Bestätigungen für unsere schlimmsten Befürchtungen:
Der Eselhauthandel floriert!
Unsere Erkenntnisse gleichen einem Horrorkrimi: Trotz Schließung der Schlachthäuser sind die Tiere wieder besonders begehrt, jeder Esel, dem die Händler jetzt habhaft werden, wird brutal und illegal geschlachtet. Wir fanden Berge an Kadavern, zahllose verzweifelte Halter*innen und riesige Eselherden auf dem Weg in ihren Tod.
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