Eintrag #1, 18.02.2020, 05:36 Uhr

Es gibt besseres als Tiere an den Füßen

Der Trend, hin zu pflanzlich basierten Produkten ist in der Gesellschaft weit vorangeschritten. Ein Bewusstsein der Kund*innen wurde geschaffen, welches sich im Kaufverhalten mit einem Hang zu umweltfreundlichen Produkten äußert.

In der Ernährung ist Veganismus keine Seltenheit und nun ist diese Entwicklung und Lebenseinstellung in der Schuh- und Modebranche angekommen. Ein veganes, umweltfreundliches Produkt, welches dazu einen hohen Style Faktor mit sich bringt sind die veganen Damenschuhe von NOAH.

 

  • Mehr als ökologisch

 

Die hochqualitativen, veganen Schuhprodukte sind nicht nur Resultat einer traditionellen Handwerksfertigung, sondern sparen in der Produktion eine beachtliche Menge an CO2 im Vergleich zu konventionellem Rinderleder.

Was an Schuhen jedoch zählt ist nicht die CO2 Bilanz. Die Schuh muss trendig, bequem und ansprechend designt sein. Diese Eigenschaften, vereint mit der Verarbeitung umweltfreundlicher Rohstoffe, dies ist ein veganer Schuh von NOAH.

 

  • Hinterfragen ist gefragt

 

Die beschriebene Sensibilität der Konsumenten in Bezug auf vegane Produkte führte zu einer Reaktion im Produktmarketing. Viele Unternehmen setzten auf ein gezieltes Marketing mit der Verwendung des Wortes „vegan“. Doch vegan ist vieles. Kunststoff in ölbasierter Herstellung ebenfalls. Gearbeitet wird mit Weichmachern und anderen Chemikalien, die den Tragekomfort und die Passform des verwendeten Kunststoffes erhöhen. Diese gelangen oftmals aufgrund unzureichender Schadstofffilter in den Boden und somit in die Umwelt. Ist dies nicht der Fall, so kommen Produktionsmitarbeiter in Berührung mit diesen Substanzen. Hautverätzungen und Umweltschäden dürfen keine Nebenprodukte einer veganen Fertigung sein! NOAH verzichtet bewusst auf die Verwendung derartiger Chemikalien aus Respekt gegenüber seinen Mitarbeiter*innen und unserer Umwelt. Mehr Informationen hier!

 

  • Upcycling

 

Produkte zu recyclen ist allgemein bekannt und durchaus sehr sinnvoll. Die Krönung des Recyclingprozesses wird Upcycling genannt. Aus PET-Flaschen entstehen beispielsweise Schuhe. Das ursprüngliche Produkt wird aufgewertet, nicht einfach nur wiederverwendet. 

 

  • Keine Spur von Extravaganz

 

Wer bei veganen Schuhen an extravagante Kreationen einer Gruppe Hippies denkt liegt grundsätzlich falsch. Viele Hersteller setzen bereits jetzt auf Materialien wie Baumwolle, Hanffasern und Kork, welche sich hervorragend eignen, um zum Beispiel trendige Sneaker oder elegante Pumps herzustellen.

 

  • Kein alternativloser Verzicht

 

Wer trotz allen schlagenden Argumenten nicht auf die Lederoptik bei Schuhen verzichten möchte, sollte sich mit einem Rohstoff namens Pinatex vertraut machen. Dies ist ein lederähnliches Material, welches aus Fasern von Ananasblättern gewonnen wird. Überdurchschnittliche Flexibilität und lange Haltbarkeit sind die Benefits. Wie bei allen Produkten, welche mit „vegan“ betitelt werden, sollte dringend auf die Nachhaltigkeit geachtet werden. Der CO2 Ausstoß einiger Monokulturen ist vergleichbar mit dem, der Fleischproduktion. Das Anreichern der Rohstoffe mittels Chemie noch nicht inkludiert.

Die meisten kennen Kork als Verschluss, insbesondere bei Weinflaschen. Kork stellt einen Wunderbaren Rohstoff z.B. für Sohlen dar. Dies ist nichts Neues. Bereits seit einigen Jahrzehnten wird Kork bei Espadrilles oder Chucks verwendet. Der Rohstoff zeichnet sich aufgrund seiner atmungsaktiven und antibakteriellen Eigenschaften aus.

  • Das Tierwohl im Vordergrund

Auch wenn Leder oft nur ein Nebenprodukt der Fleischproduktion ist, müssen Nutztiere für das Beharren auf herkömmlichem Schuhwerk mit dem Leben bezahlen. On Top werden in der Lederproduktion giftige Gerbstoffe eingesetzt, um die Haltbarkeit zu gewährleisten. Anstatt tierisches Leder zu verwenden, lohnt sich auch der Griff hin zu Kunstleder nicht. Dafür müssen keine Tiere ihr Leben lassen, jedoch sind die Umweltbelastungen während der Produktion vergleichbar.

Die Ablehnung von Pelzprodukten in der Europäischen Gesellschaft ist bereits vorangeschritten. Leder hat eine ähnlich kritische Sichtweise verdient.

Vegane Mode und insbesondere vegane Schuhmode soll keine Ergänzung für vegane Ernährung darstellen. Vegane Schuhmode ist ohne Einschränkungen sehr leicht für jeden und jede umsetzbar. Alles was nötig ist, ist ein Blick auf die Rückseite des Etiketts oder schlimmstenfalls etwas Produktrecherche im Voraus.

 
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