Eintrag #16, 28.06.2015, 06:28 Uhr

Ein Wildschaden

Am Dienstagabend ist mir doch so ein Reh vor Vaterns Auto gelaufen, gerade mal 200 Meter von zu Hause entfernt.

 

Anderthalb Stunden durfte ich dann erstmal auf die Polizei warten und bis die fertig waren, war es Mitternacht.

Dann gleich noch die Versicherung angerufen, um den Schaden zu melden, war dann also sehr spät, als ich ins Bett kam.

 

Trotzdem durfte ich natürlich am nächsten Tag pünktlich am morgen auf Arbeit erscheinen, mir war ja -glücklicherweise- nichts passiert. Nach 5 Stunden Schlaf, der allerdings auch nicht sonderlich erholsam war.

 

Das mit der Versicherung hat dann ganz gut geklappt, die haben sich auch um vieles gekümmert.

Trotzdem ging mein ganzer -eigentlich einziger kurzer und freier Nachmittag in der Woche- für die ganzen Telefonate mit Versicherung, Vater und Werkstatt drauf.

 

Die Versicherung zahlt glücklicherweise alles, dank Teilkasko ohne SB. Und den Wildschaden leugnen konnten die auch nicht, dazu waren zu viele Haarbüschel am Auto verteilt und das Protokoll von der Polizei habe ich ja auch.

 

Eine besondere Erkenntnis habe ich aus der ganzen Geschichte auch noch gewonnen:

Mein Vater fragte zuerst, ob mir was passiert sei, dann was mit dem Auto ist und schließlich, was das Reh macht.

 

Sämtliche Frauen mit denen ich geredet habe (Kolleginnen, Familie usw.) haben alle zuerst nach dem Reh gefragt und ob es denn noch lange gelebt hat und somit leiden musste....

 

Also, falls hier auch Frauen mitlesen, zu eurer Beruhigung: das Reh war gleich tot.

 
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