Du spürtst die Lebensenergie
die durch Dich durchfließt
das Leben wie noch nie in Harmonie und genießt
es gibt nichts zu verbessern
nichts was noch besser wär
außer Dir im Jetzt und Hier
und dem Tag am Meer
die durch Dich durchfließt
das Leben wie noch nie in Harmonie und genießt
es gibt nichts zu verbessern
nichts was noch besser wär
außer Dir im Jetzt und Hier
und dem Tag am Meer
Ein Tag am Meer? Nein mehr, genau gesagt 5.
Endlich war es so weit, meine 3 Wochen Urlaub haben begonnen.
Urlaub. Ein schönes Wort. Besonders weil es wirklich mal Urlaub war.
Unser jährliches Sommerlager von der DPSG aus hatten wir diesesmal auf ein Stufenlager um Ostern geschoben, somit war der Weg frei für Urlaub. Richtiger Urlaub. Kein Lager, wirklich Urlaub.
Eigentlich der zweite Urlaub in meinem Leben ohne meine Familie und der erste Urlaub mit meiner Freundin.
Unser Ziel: Die Nordseeküste, Norddeich Richtung Osten auf der Störtebecker-Route - per Fahrrad!
Ziel gesetzt, Montags ging es los.
8 Uhr aufstehen, die Räder waren am Sonntag bereits gepackt. Der erste Weg führte uns von Saerbeck aus nach Emsdetten, zum guten alten im Umbau befindlichen Bahnhof der Deutschen Bahn. Nachdem wir uns mit dem Ticket-Verkäufer auseindander gesetzt hatten um dann doch für möglichst wenig Geld zu fahren, verstauten wir um 10:26 Uhr unsere Fahrräder und den Fahrradanhänger in einem Fahrradwagon. Noch einmal für ein Foto posiert und dann konnte es los gehen. Nach knap 2,5 Stunden Fahrt und einmaligem Umsteigen kamen wir in Norddeich an, wo wir erstmal lecker Fisch gegessen haben.
Wenn schon Küste, dann auch Fisch.
Mit vollem Magen ging es dann aufs Fahrrad und ab auf dem Deich, denn dort führte uns die Störtebecker-Route her. Immer gegen den Wind und bei praller Sonne.
An unserem ersten Zielort, Dornumersiel, angekommen, suchten wir uns einen schönen Campingplatz mit direkter Lage am Meer. Wir hatten zwar nicht viele Kilometer gerissen, hatten aber trotzdem einen Bärenhunger. Doch dafür hatte ich ja meine Chefköchin dabei. Nachdem wir dann noch den halben Abend am Meer verbracht haben, krabbelten wir dann auch schnell in unser Zelt. Morgen sollte es ja schließlich weiter gehen.
Wenig geschlafen, du doofe Möwe
Die Nacht war kurz. Wir hatten unsere Räder und den Hänger neben unser Zelt geparkt. Da wir nur ein kleines 2-Mann-Zelt dabei hatten, hatten wir natürlich auch ein kleines Platzproblem. Also blieb alles was wir nicht brauchten auf den Rädern bzw. im Hänger. So z.B. auch eine Tüte Chips, welche allerdings unter Jacken und Flaschen im Hänger vergraben war. Mitten in der Nacht meinte dann doch glatt eine doofe Möwe, sich auf die Suche nach essbarem zu machen und hatte da natürlich ganz fix unsere Chips gefunden. Super Krach, und das mitten in der Nacht. Es hatte sich ja schon vorher eine Möwe (oder war es die selbe?) auf unser Zelt gesetzt - Gott sei Dank hat sie es nicht angekackt.
...und dann reiten wir los
Nach der doch recht anstrengenden und heißen Nacht hatten wir uns wieder auf unsere Drahtesel geschwungen und uns auf den Weg nach Neuharlingersiel gemacht. Nach stundenlanger Fahrt durch die Affenhitze (zum Radfahren war die echt nicht gut) waren wir auf einem Mega-Campingplatz angekommen, der war so groß das wir uns 2 mal darauf fast verlaufen hätten. Der Campingplatz war aufjedenfall genial, so genial das wir dort 2 Nächte verbringen wollten, u.a. weil der heißeste Tag des Jahres angesagt worden war. Also, direkt 2 Nächte gebucht und, es war ja Halbfinaltag, natürlich nach einer Leinwand informiert. Die hatten wir dann auch gefunden und nach unserem ausgiebigem Fischessen in dieser kleinen schönen Kneipe haben wir dann dort auch die 118. Minute erlebt. Ein Schock, für mich. Aber ich hatte ein neues leckeres Bier getrunken: DEICHINGER!
Wenn ich die See seh', brauch ich kein Meer mehr...
Ein Tag am Meer. Ja, genau. Wir haben einen kompletten Tag nur im Strandkorb am Strand, am Meer gelaxt. Ok, dank der Ebbe war kein Meer so wirklich in Sicht, aber hey, wir waren am Meer. Ich habe das erstemal seit Jahren wieder ein Buch gelesen, was ich nicht für die Schule brauchte. Seeeehr entspannt. Eine Nacht hatten wir ja noch vor uns, das heißt es ging wieder ans all abendliche Essen - diesmal war ich dran mit "Kochen". (Wir haben davon extra Fotos gemacht, damit meine Mutter mir das glaubt *g*). Abends gab es dann richtig übles Gewitter, zwar nicht über unserem Campingplatz aber überm Meer. Das war ein Spektakel - richtig schön mit anzusehen.