Der Hering .... - es war einmal ...
Vor langer Zeit war der Küchengeruch vom Braten eines Fisches eher ein Zeichen von Armut.
Es gab die Aussage: „Wäre der Brathering nicht so billig, wäre er eine Delikatesse.“
70 Jahre später haben wir die Delikatesse abgeschafft.
Ich vermisse ihn. Gelegentlich würde ich gerne einen frischen Brathering essen wollen. Dass der Beifang nunmehr nur noch ausschließlich in verarbeiteter Form angeboten wird, verstehe ich nicht so wirklich (ok, will ich nicht).
Hering
Die Bestandsgröße von Hering in der westlichen Ostsee liegt weiterhin unterhalb biologisch
sicherer Grenzen, und die Wissenschaft empfiehlt im fünften Jahr in Folge,
die Befischung von Hering in der westlichen Ostsee einzustellen.
Die Kommission schlägt daher vor, lediglich eine kleine TAC für unvermeidbare Beifänge zuzulassen und alle flankierenden Maßnahmen entsprechend den Fangmöglichkeiten für 2022DE••• beizubehalten.
Was Hering in der mittleren Ostsee betrifft, bleibt die Kommission vorsichtig;
sie schlägt eine Erhöhung um 14 Prozent vor. Dies steht im Einklang mit dem ICES-Gutachten, da die Bestandsgröße noch immer kein gesundes Niveau erreicht hat und eine mögliche Erholung ausschließlich auf neugeborenen Fischen beruht, deren Menge ungewiss ist.
Ebenfalls im Einklang mit dem ICES-Gutachten schlägt die Kommission vor,
die TAC für Hering im Bottnischen Meerbusen um 28 Prozent zu verringern,
da der Bestand kaum noch über dem Wert liegt, bei dessen Unterschreiten
die Nachhaltigkeit nicht mehr gegeben ist.
Schließlich schlägt die Kommission vor, die TAC für Hering im Rigaischen Meerbusen entsprechend dem ICES-Gutachten um 4 Prozent zu senken.